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sage
Guest
Ich hab mehr Intelligenz unterm Fingernagel, als Du in deiner gesamten arroganten Birne. Wenn Du dichten willst, bist Du hier im falschen Forum. Versuch´s mal hier.
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Bäh... Fliegen unter´m Fingernagel....
Sage
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Ich hab mehr Intelligenz unterm Fingernagel, als Du in deiner gesamten arroganten Birne. Wenn Du dichten willst, bist Du hier im falschen Forum. Versuch´s mal hier.
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Eben...Passagierflugzeuge fliegen sehr hoch, die Piloten haben sicher was anderes zu tun, als nach Kornkreisen Ausschau zu halten...
Schon mal was von Googeln gehört?
Hier ein paar Links zu Kornkreisherstellern:
http://www.hirtemann.de/theorien/kornkreise.htm
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Du meinst; garnicht zu finden. Ich dachte Du legst mehr Wert auf Stringenz. Also wenn es irgendwo mal erwischte Kornkreisemacher gegeben hat, dann hätte man doch immerhin eine halbgare Formation entdecken können am nächsten Tag. Wäre das nicht ein gefundenes Fressen für alle Skeptiker? Oder haben die Erwischten ihre Spuren noch schnell beseitigt, nachdem sie erwischt wurden? Die fertigen Kornkreise entdeckt man doch auch. Aber wenn es um halbfertige Formationen geht, ist es auf einmal schrecklich unwahrscheinlich, dass die auch nur entdeckt werden. Merkt hier einer noch was?Zeige mir doch mal eine Meldung über jemanden, der fast im Lotto gewonnen hätte. Es ist wahrscheinlich interessanter über gelungene Kornkreise zu berichten, als über erwischte Kornkreismacher. Deshalb sind Meldungen über die einfach schwerer zu finden.
Ein weiteres beliebtes Stilmittel um ja nicht in die Verlegenheit zu kommen, einige Punkte zur Abwechslung auch mal auszudiskutieren ist es, einfach immer neue Kornkreise zu posten.
ok, entschuldige. ich habe aus deinen 500 seiten info, den satz der es erklärt wohl nicht wahrgenommen:
Die Wachstumsveränderungen bei Getreidehalmen aus Kornkreisen,
Veränderungen bzw. Verdickungen der Halmknoten (Nodien), gebogene, nicht gebrochene
Halme, seltsame Verwachsungen usw. sind allesamt auf natürliche Prozesse zurückzuführen,
die an Getreide in Gang kommen, welches mechanisch plattgelegt wurde.
ok.. eine behauptung... mehr kann ich nicht finden.
gibts noch mehr, dann zeigs mir bitte präzise wo ich es finden kann.
genauso ist dieser satz von dir eine behauptung:
wo kann ich das nachlesen?
hab ich dir erklärt was mich außerdem stört, nämlich das sie einfach plumpe behauptungen auf ihrer seite aufstellen, die nicht erörtert werden sondern durch ageressive rethorik untermauert werden. ich habe nicht geschrieben das automatisch alles falsch ist.
weitere kritik:
http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=59
Diffamierung
Desinformation
Demagogie (politische Hetze)
Verschweigen von Fakten
Pauschalisierung (alle in einen Topf werfen)
Was ist das? Eine "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften die sämtliche "Parawissenschaften" rigoros verneint? Ich mein die schießen ja nicht nur gg Kornkreise, sondern Ufos, Homöopathie, Naturheilverfahren... gegen alles....
wie naiv muss ich sein, wenn ich sage:" Ha die lügen, täuschen und betrügen in dieser und in anderen sachen!" aber ansonsten wirds schon stimmen was sie sagen!
sorry, ich weiss es nicht, sondern all diejenigen die mir erlären das sie von Menschen gemacht sind!
Du meinst; garnicht zu finden. Ich dachte Du legst mehr Wert auf Stringenz. Also wenn es irgendwo mal erwischte Kornkreisemacher gegeben hat, dann hätte man doch immerhin eine halbgare Formation entdecken können am nächsten Tag. Wäre das nicht ein gefundenes Fressen für alle Skeptiker? Oder haben die Erwischten ihre Spuren noch schnell beseitigt, nachdem sie erwischt wurden? Die fertigen Kornkreise entdeckt man doch auch. Aber wenn es um halbfertige Formationen geht, ist es auf einmal schrecklich unwahrscheinlich, dass die auch nur entdeckt werden. Merkt hier einer noch was?![]()
Ja, Deine Stilmittel kennen wir ja nun auch schon, also nimm´s Dir nicht so zu Herzen. Und Du willst von Ausdiskutieren sprechen, überliest aber geflissentlich Punkte in der Diskussion mit mir. Du bist also kein so unbeschriebenes Blatt, wie Du Dich selber wohl gerne siehst.
Fressen fuer die Skeptiker gibt es genug:
- Leute, die Kornkreise machen (nicht nur die beiden, die bezahlt wurde, das zu behaupten)
- Offensichtlich gefälschte Videos (und ich habe Dir noch angeboten, ueber ein anderes zu reden... aber Du wolltest ja bei dem von National Geographic bleiben)
- Schlechte Information der Kornkreis-Gläubigen in Biologie (wenn sogar der Esoterik-Star Rupter Sheldrake erklärt, dass Knoten und umgebogene Halme vollkommen normal sind und in keinster Weise Mikrowellen oder ähnliches benötigen)
Die Kornkreisgläubigen beharren aber auf
- Die Muster sind zu kompliziert, als dass sie von Menscehn gemacht sein könnten (es ist nicht, was es nicht sein darf, gell)
- Das Gesamtbild...
Wenn Du solche Stilmittel nicht magst, dann geh doch mit gutem Beispiel vorran...
Das Thema haben wir doch schon durchgekaut. So offensichtlich ist eben nicht, dass dies gefälscht gewesen sein soll. Und selbst wenn das der Fall sein sollte, es würde wenig Sinn ergeben. Sind dann die Augenzeugenberichte, die besagen, diese funkelnden Lichter gesehen zu haben, dort wo bald darauf Kornkreise entstehen. Und jetzt komm mir bitte nicht wieder mit Deinen Taschenlampen. Du hast mir darüberhinaus nichts angeboten, Du hast auf einmal so getan, als wüsstest Du nicht, um welches Video es geht, dabei haben wir von Anfang an über das National Geographic Video diskutiert. Und in der Hinsicht, kannst Du Dir mit McCoy stilistisch die Hand reichen.
Die sind eben nicht normal. Dass die in ein paar Stunden nicht um mehrere Zentimeter wachsen, nachdem die Kornkreise entstanden sind, kann man sich an 5 Fingern abzählen, auch ohne Biologie studiert haben zu müssen.
Sie beharren noch auf viel mehr. Es darf grundsätzlich alles sein. Die Frage ist nur, wie wahrscheinlich ist etwas. Oder wie wahrscheinlich können wir eine Sache ausschließen. Die Spekulationen über alternative Erklärungen sind dann eine Sache für sich.
Richtig, das Gesamtbild. Und nicht nur ein paar fehlende Fußspuren.![]()
(...) Zum einen sagt man, die Halme werden gebogen und nicht abgeknickt. Es gibt durchaus ein Stadium von dem Reifegrad eines Halmes, das ist erlaubt, dass man einfach einen Halm umlegt. Dann sind die entsprechend gebogen. Aber wenn man zum Beispiel, wie das jetzt vor zwei, drei Wochen war, die Halme schon richtig trocken und strohig hat, dann bricht das natürlich ab. Und was sehr schön aussieht, also die Kornkreismacher, ich bin da natürlich nicht der Einzige, es gibt einen ganzen Staat von Leuten, die das machen, die versuchen, möglichst in dem Stadium, wenn das Korn noch halbwegs grün ist, das Korn umzulegen. Und durch den sogenannten Fototropismus, das ist also praktisch das Bestreben einer Pflanze zum Licht, zum Himmel hin zu wachsen, richten sich Teile noch mal auf. Da gibt es so kleine Wachstumsknoten, das ist ein ganz normaler, natürlicher Prozess, die es erlauben, dass ein Halm wieder nach oben wächst. Und das sieht äußerst fantastisch aus, und das lässt auch erahnen, dass so ein Kornkreis gar nicht von Menschen gemacht werden kann, weil es einfach sehr sauber da liegt und scheinbar ohne jede Spur von Menschen.
Und hier sei mal kurz auf eine Kritik daran eingegangen:
BEHAUPTUNG #7
"Bei den von den Forschern festgestellten Veränderungen an den Pflanzen handelt es sich um ganz normale Wachstumsveränderungen, wie etwas Photo-Gravitopismustropismus (...)"*
DIE FAKTEN
Grundsätzlich begeht die obig gemachte Aussage den Kapitalfehler eine ganze Reihe von unterschiedlichen biophysiologischen Veränderungen der Pflanzen auf jene festgestellten Veränderungen - in diesem Falle Ausdehnung - der Wachstumsknoten zu reduzieren. Doch selbst wenn wir uns auf diese Knotenveränderungen konzentrieren, läßt sich die BEHAUPTUNG widerlegen. (Absicht dieser Argumentation ist es meist, jegliche labortechnische Untersuchungen und besonders deren erstaunliche Positiv-Ergebnisse als ganz normale Wachstumsveränderungen darzustellen.
Oft damit verknüpft wird so die Unterstellung, die Forscher wüßten nicht was sie eigentlich beschreiben und seien deshalb wundergläubig, naiv und pseudo-wissenschaftlich oder einfach nur blind.)
Betrachten wir uns also die vorgeworfenen Tropismen - Was sind eigentlich Tropismen?
In der Pflanzenphysiologie wird mit Tropismus eine durch verschiedene mögliche Außenreize verursachte Orientierungsbewegung der Pflanze beschrieben. Diese kann, je nach Art des auslösenden Reizes ganz unterschiedliche Ursachen haben: Chemotropismus (chemische Reize), Geotropismus (Erdanziehungkraft), Haptotroismus (Berührung), usw.
Wird eine Pflanze nun entgegen ihrer natürlichen - meist vertikalen - Ausrichtung verlagert, oder im Falle von gefälschten Kornkreisen horizontal niedergetrampelt- oder gewalzt, so kommen meist Gravitopismus (Gravitationskräfte) und Phototropismus zum wirken.
Besonders der Photo- und Gravitropismus ist in der Tat für eine - jedoch lediglich ähnliche - Ausdehnung der Wachstumsknoten an Getreidehalmen verantwortlich. In diesem Falle ist es nämlich der einseitig ausgelöste Lichtreiz - im Falle von Getreidepflanzen das Sonnenlicht - dass die Pflanze wieder in die horizontale lagert. Es handelt sich sozusagen also um das lebensnotwendige (Photosytnthese) Bestreben der Pflanze, sich der Sonne entgegenzurichten.
Dies kann die Getreidepflanze jedoch nur mittels der sogenannten Wachstumsknoten vollziehen, da diese - im Gegensatz zum starren Röhrenaufbau der Zwischenhalmstücke - dehn- und verformbar sind, was dann in Verbindung mit der Wirkung des Gravitopismus geschieht: Die niedergelegte horizontale Lage des Halmes sorgt nun dafür, dass aufgrund der Gravitation sich das für das Wachstum verantwortliche Hormon Auxin vermehrt im unteren Teil des Knoten anlagert und somit die untere Seite des Knotens schneller wächst als die obere. Als Folge biegt sich der Halm also erneut nach oben, dem Sonnenlicht entgegen, in die Vertikale.
Gravitopismus - Grafik. E. Haselhoff
Dieser Effekt endet, wenn die Pflanze selbst ausgereift ist oder die normale Position erneut hergestellt ist, die Gravitationskräfte also wieder gleichmäßig auf den Halm und dessen Knoten (Wachstum) einwirken.
Es sei eingestanden, dass dieser normale Effekt in der Tat dazu führen kann und sicherlich auch schon geführt hat, dass Laien die natürlich durch Gravi- und Phototropismus verlängerten Knoten, mit jenen Verlängerten Knoten verwechselt haben, die von den Pflanzenphysiologen und Kornkreisforschern als Anomalien bezeichnet werden, für die Gravi- und Phototropismus keine Erklärung darstellen.
(Exakt dieser Effekt wird von Dr. Manfred Klaas im Buch der Skeptiker Harald Hoos und Florian Brunner "Kornkreise - Rätsel in mystischer Landschaft" völlig richtig beschrieben. Es handelt sich dabei jedoch NICHT um jene Anomalien, wie sie die Kornkreisforschung beschreibt - auch wenn die Autoren dies weiterhin behaupten...)
Doch auch hier ist eine einfache Unterscheidung selbst für den Laien möglich!
Die in der Literatur und von Kornkreisforschern beschriebene Ausdehnung der Wachstumsknoten, bezieht sich primär nicht auf gebogenen Wachstumsknoten! Zudem beträgt die beschriebene anomale Ausdehnung mit teilweise bis zu 200% ein Vielfaches der normalen Ausdehnung in Folge von Gravi-Phototropismus, welche unter natürlichen Bedingungen nicht merklich über 20% der normalen Knotenlänge hinausgeht.
Zudem konnte gezeigt werden, dass die Ausdehungsrate in einer Vielzahl der Kornkreise unterschiedlich und abhängig von der Position der Pflanze zum Kreismittelpunkt war.
In einer unabhängigen Kontrollstudie zu den üblichen seit 1989 durch "BLT Reserach Inc." durchgeführten Untersuchungen, stellte der niederländische Physiker Dr. Eltjo Haselhoff ebenfalls derartige Verhältnisse fest. Er beschreibt diese in seinem Buch "Faszinierende Kornkreise - Wissenschaftliche Untersuchungen und urbane Legendenbildung" (Beust Verlag):
"Schon auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die durchschnittliche Knotenlänge größer ist als die der Kontrollexemplare. Im geometrischen Mittelpunkt erreicht diese eine Länge von 4,28mm - und beträgt somit mehr als das Doppelte der Kontrollproben!"
Probenprotokoll Grafik: E. Haselhoff
Haselhoff merkt zudem an: "Noch erstaunlicher ist, dass sich die Balken der Grafiken nahezu absolut symmetrisch zum Mittelbalken - dem geometrischen Mittelpunkt des Kreises - verhalten. (Anm. d. Autoren: Eine Beobachtung die bereits zuvor von Levengood gemacht und postuliert wurde.)
"Diese Entdeckung ist außergewöhnlich und verblüffend. Nehmen wir an, der Kornrkeis wäre mittels Brettern und Seilen von Menschen geschaffen, wie uns viele glauben machen wollen: Abgesehen von der Tatsache, dass damit niemals die anomal hohe Verlängerung der Wachstumsknoten zu erklären wäre, sollte man auch nicht vergessen, dass, nachdem das Korn einmal flach gedrückt war, alle Halme den gleichen Umweltbedingungen unterlagen. Schließlich handelt es sich hierbei nur um Korn, das kreisförmig flach gedrückt wurde. Demnach wäre jeder Halm im Innern des Kornkreises der exakt gleichen Temperatur, der gleichen Feuchtigkeit und den gleichen Lichtverhältnissen ausgesetzt gewesen.
Wie also ist es möglich, dass das Anwachsen der Knoten von der Entfernung zum Kreismittelpunkt abhängt? Woher weiß eine Pflanze in der Nähe des Mittelpunktes, dass sie ihre Knoten mehr anschwellen lassen muß, als die am Rand befindlichen? Woher weiß die Pflanze, dass es einen kreisförmigen Abdruck im Feld gibt und wo ihre eigene Position in diesem Kreis ist?
Die Antwort liegt auf der Hand: Die Pflanze weiß es nicht! Also muß die Symmetrie der Knotenanschwellungen andere Ursachen haben.
(...)Dank der großen Anzahl von Proben sind die statistischen Ergebnisse zu 100% zuverlässig, und die Messungen beweisen, dass die Wachstumsknotenschwellung derselben Symmetrie folgen wie die Formation selbst, nämlich einer kreisförmigen. Das ist ein deutlicher Hinweis, dass wer oder was auch immer den Kreis geschaffen hat, auch die Knotenschwelllungen verursachte."
Zudem finden sich die besagten Anomalien ebenso an Pflanzen aus weiterhin aufrechten Teilen von Kornkreisen als auch an jenen niederliegenden Pflanzen die sich (noch) nicht wieder aufgerichtet haben. Für Gravi-Phototropismus besteht bei diesen Pflanzen also überhaupt keine natürliche Notwendigkeit!
"Normale Wachstumsveränderungen" erklären also ganz und gar nicht jene Merkmale, wie sie von den Forschern als Besonderheiten beschrieben werden!
Aber es ist wahrscheinlich gerade für Wissenschaftler,
die gewöhnt und geschult sind auf ihre Logik zu bauen,
eine große Herausforderung sich mit dem
noch weitgehend Unerklärlichen zu befassen.
Das ist ein Bereich, der von den Forschern
verschiedenste Qualitäten verlangt:
Einerseits präzises, "unbestechliches" Untersuchen
durch Einsatz naturwissenschaftlicher Methodik,
andrerseits Offenheit für multidimensionales Denken
und die Fähigkeit unkonventionell zu verknüpfen...
Die Idee mit dem Navi ist gut...
Zeugt zumindest von vorstellbarer aktueller Technik.
Wenn ich mit meinem Vater (seltenerweise) wandern bin,
hat er sein CPS dabei und das kann wirklich viel.
Genaueste Ortsbestimmung, Höhe, Wege ausrechnen, uvm.
Mit dem Aufstiegstext hab ich auch meine Mühe.
Ich komme da beim Lesen auch gar nicht vom Fleck,
weil solche gechannelten Texte mir widerstreben,
wenn da eine Behauptung nach der andren aufgestellt wird,
als seien das grundsätzlich Tatsachen.
Ich brauche da etwas mehr Fundament,
zumindest bräuchte ich einen inneren Erfahrungswert.
Aber selbst der ist ja sehr flexibel,
reagiert auf innere Ausrichtungen
und insofern könnten die unterschiedlichsten Wahrnehmungen
unterschiedlichste Behauptungen bekräftigen.
Gehöre also auch zur Skeptikerfraktion.
Und in solchen Fällen, wie dem Kornkreisphänomen,
bleibe ich einfach grundsätzlich offen
und entscheide mich nicht,
bevor es in mir nicht eindeutig (be-)greift.
Wie gesagt, Kornkreisforschung braucht eben beides:
Unbestechliche Klarheit und geöffnetes Denken und Fühlen.
Aber meist hat man es entweder mit herkömmlichen Wissenschaftlern zu tun,
die sich an das halten, was direkt erklärbar ist,
oder aber mit abgehobenen Phantasten, die sich das Weltbild passend machen.
Wäre angebracht Erde und Himmel angemessen zu verbinden,
also weder nur materialistisch,
noch ausschließlich gechannelt zu begründen...
Wir sind hier einer Meinung.
Ich habe noch eine Idee zum Thema "Leben aus zweiter Hand". Werde das demnächst ins Forum stellen.
Was ich aktuell absolut nicht erklären kann sind die gebogenen Ähren und die geplatzten Wachstumsknoten.
Wäre noch interessant, ob das bei jedem Kornkreis auftritt.
Was die Geometrie angeht bin ich wesentlich krittischer geworden. Es ist doch mehr machbar, als man so glaubt.
Vorallem kann man nicht unterscheiden zwischen jenen Kornkreisen, die aus Kurven bestehen und solchen die Winkel und Ecken haben.
Mit geraden, sich überschneidenden Linien, kann man die Figur 108 (Siehe oben) herstellen.
Eine Ellipse beispielsweise kann man mit einer Schnur und zwei Pforsten herstellen. Ebenso eine logarithmische Spirale auf einer Reihe konzentrischer Kreise. Hier ist der Steigungswinkel konstant. D.h. ein vorgegebenes Dreieck, das auf jedem der konzentrischen Kreise platziert wird ergibt eine logarithmische Spirale. Nur die Spiralen im Bild oben, kann ich mir aktuell noch nicht erklären.
Nichts deto trotz bleibe ich, wie Du es schreibt offen.
Einige der Figuren gefallen mir sogar sehr gut und ergeben sinn. Habe sie oben beschrieben.
Wie findest Du die Figur mit den 108 Segmenten?
So ein schönes Symbol für die Zahl 108 habe ich noch nie gesehen.
Übrigens der Kreis mit seiner 36-er Teilung und das Dreieck in der Mitte, ist ebenfalls ein deutlischer Hinweis auf die Zahl 108.
Nämlich (Dreieck)x(Teilung des Kreises) = 3 x 36 = 108
Ich finde das sehr Ästetisch, egal von wem es stammt.
Angenommen es befänden sich in einem Labyrinth zwei Leute und wüßten den Ausgang nicht.
Der eine will unbedingt heraus
Der Andere will einwenig drin herumwandern, aber nicht unbedingt raus.
Nun gibt ihnen jemand zwei Karten. Die eine Karte ist eine Abbildung des Labyrinths, die andere ist die Abbildung irgend eines Labyrinths, das so ähnlich aussieht. In beiden Karten ist ein Standpunkt mit einem roten Punkt eingezeichnet.
Wer würde die richtige Karte eher von der Anderen unterscheiden können und wie könnte er das?
Ja, ich kläre dich jetzt auf.
Jener, der unbedingt heraus möchte, wird sich vom eingezeichneten Standpunkt die nähere Umgebung ansehen und mit beiden Karten vergleichen. Dann kann er irgendwann mit Sicherheit die richtige von der anderen unterscheiden. (Das geht, indem er nachsieht, ob die Verzweigungen von roten Punkt aus übereinstimmen)
Der Andere wird diesen Aufwand nicht treiben. Ihm ist die eine Karte so lieb wie die andere.
Was ich sagen wollte ist, wer die Wahrheit sucht, wird sie finden. Aber man muss sie vorher ernstahft suchen.
Das ist der Unterschied, den ich meine. Wenn ich in den Kornkreisen keine ernsthaften Botschaften suche und dahin gehend überprüfe, werde ich sie auch nicht finden. Das macht den Unterschied aus zwischen einem, der die Wahrheit sucht und einem der sagt: "In Allem ist einwenig Warheit".
Das gilt übrigens auch für Bücher, Gurus usw. usw.
Falls die Kornkreise alle von Menschen gemacht worden sind... oder wären,
würde ich diese Menschen jedenfalls als Künstler bezeichnen.
Es ist toll, was alles an Phantasien angeregt wird,
an Deutungslust, an Bereitschaft, gewohnte Horizonte zu verlassen.
Die Vielfalt dieser Kunstwerke fasziniert mich
und die Sorgfalt der Herstellung...
Mir fehlt allerdings der Ehrgeiz das Phänomen tiefer zu ergründen.
Bilde mir auch nicht ein, eindeutige Botschaften rauszulesen.
Ich nehme solche Muster eher wie Musik wahr...
Vollendet im harmonischen Zusammenklang
und verschiedene Assoziationen weckend,
nicht jedoch eine 1:1 Sprache.
Vieles lässt sich nicht dadurch eindeutig einordnen,
in dem man lange genug darüber nachdenkt
oder weil man Empfindungen assoziiert.
Kunst...woher auch immer sie stammt...
(wahre Kunst ist ohnehin von "oben" inspiriert),
ist freilassend, Spiegel, vielfach deutbar
und auch ohne Deutung wirkungsvoll...
Ja, das ist die Sicht er Künstlerin.
Wir Männer streben eben immer nach dem Rationalen.
Es ist aber sicher wahr, dass man nur dann neues entdeckt, wenn man gewohnte Denkmuster verläßt.
Ich habe übrigens die Harmonik erst neu entdeckt, als ich sie widerlegen wollte.
Nach einer sehr unerfreulichen persönlichen Begegnung hat mich der Widerspruchsgeist gepackt. Nun wollte ich die Harmonik mal so richtig auseinandernehmen und habe dabei etwas vollkommen Neues entdeckt.
Das zeigt auch. Man muss etwas sehr genau kennen, um die Schwachstellen benennen zu können und Kritik zu üben. Das widerspricht aber der menschlichen Natur. Denn man befasst sich ja nur mit dem, was man gerne hat. Es dann selbst zu widerlegen ist gegen unsere Natur.
An unserer Diskussion gefällt mir, dass wir alle immer auch damit rechenen, die Kornkreise könnten auch Fälschungen sein. Das führt zu einer offenen und entspannten Diskussion.
Im Grunde gilt das auch für jegliche Form von Glaube. Wir sind heute soweit, jeden Glauben von uns zu weisen. Einzige Richtschnur ist der Intellekt und die Erfahrung.
Das was einen Menschen vom Gläubigen zum Mystiker macht ist die innere Erfahrung. Ein Mystiker glaubt nicht, er mach Erfahrungen.