Veifl
Neues Mitglied
Hallo zusammen.
vorab, dieser Beitrag wird etwas länger weil ich mich auskotzen muss, schleppe eine Last mit mir die ich nicht mehr tragen kann und brauche Hilfe!
Mein Papa, mein Felsen, mein Halt und großes Vorbild ist am 16.05.2009 nach viel Leid und Schmerzen in Abwesenheit seiner Kinder, ganz allein gestorben.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht bei ihm aufwachsen durfte, ich wurde mit 11 Jahren zusammen mit meinen Geschwistern fremd untergebracht wegen Gewalt in der Familie etc., die aber von meiner Mutter ausging. Solang ich unter seinem Dach lebte und er gerade nicht arbeiten war, hat er immer schützend seine Hand über mich gehalten. Er hat meinen von Angst geprägten Alltag mit Wärme und Liebe erfüllt so gut es ging. Leider konnte er das Sorgerecht für 4 Kinder nicht nehmen, weil er einfach nicht gewusst hätte wie er das hinbekommt. Er war sein Leben lang ein einfacher Bauer/Fabrikarbeiter. Somit kamen wir in ein Heim sozusagen, wurden auch nicht mehr von ihm besucht, weil unsere Erzeugerin sich dagegen gestellt hat, mit der er bis zum Ende seiner Tage liiert war, aus Höhrigkeit, aus Angst vor dem Allein sein, ich weiß es nicht.
Ich habe ihn das letzte Mal mit 13 gesehen, danach konnte er nicht mehr auf Besuch kommen, weil sie sich ständig betrank ihn schlug und ihn quasi vor die Wahl stellte. Wir waren telefonisch in Kontakt bis 3 Jahre vor seinem Tod und im Gedanken war ich täglich bei ihm. Er wurde krank, wurde heiser und ging nie zum Arzt. Als er sich dann doch überwand war die Diagnose Kehlkopfkrebs (starker Raucher seit seinem 15.Lj). Chemo, dann kam Diabetes hinzu, ein Bein wurde amputiert,... Ich habe in dieser Zeit oft von ihm geträumt, ich spürte dass er schwer krank war und in meinen Träumen hat er mir das bestätigt, ich dachte ich hätte mehr Zeit, Zeit um Kraft zu sammeln ihn zu besuchen und dieser Furie gegenüber zu treten. Im Traum führte er mich an der Hand immer in sein Haus, als wollte er mir sagen ich sollte doch endlich vorbei kommen......
Über seine Krankheit und seinen Tod erfuhr ich 2 Tage vor seinem Begräbnis, man hatte mir jede Möglichkeit eines Abschieds oder einer Begleitung auf seinem letzten Weg beraubt. Wir hätten doch vorbei kommen können, wir haben ihn im Stich gelassen wurde uns noch vorgeworfen. Ich konnte aber nicht, ich hatte soviel Hass ihr gegenüber in mir, ich hab ihn im Stich gelassen weil mein trotziges Verhalten im Weg war.
Die Beerdigung war die Hölle, ich hab ihm einen 10 Seiten Brief als Verabschiedung mit meinen Gedanken und Wünschen mit ins Grab gelegt.
Eine Ewigkeit verging, dann kam der erste Traum von ihm. In einem Buch hab ich mal gelesen, dass man solange nicht von Verstorbenen träumt, bis sie drüben ankommen, damit sie auch wirklich rüber gehen und nicht hier auf Erden verweilen.
Seither nix, kein Traum, kein Irgendwas nur Leere, Wut, Angst, Tränen.... Ich kann mir nicht erklären warum dieser Kontakt abgerissen ist, ich denke so oft an ihn, ich bete endlich ein Zeichen, eine Nachricht zu bekommen, vergebens.
Habt ihr eine Erklärung für mich was los ist??? Bitte erklärt mich nicht für verrückt aber ich glaube nun mal an Kommunikation über Träume, meine Jugend über war das der intensivste Kontakt zu ihm, ich weiß einfach das es sowas gibt. Und jetzt, gerade jetzt wo ich ihn so sehr brauche ist er nicht da. Ich kann ihm nicht sagen wie leid mir alles tut, ich kann ihm nicht sagen wie gern ich seine Hand gehalten hätte, dass ich da gewesen wäre, als er seine Augen schloss, wenn ich nur geahnt hätte, dass alles bald vorbei ist, natürlich hätte ich mich überwunden um ihm beizustehen, ich dachte wir haben noch Zeit....
Ich weiß nicht mehr ein noch aus, seit einiger Zeit weine ich jeden Tag wegen ihm, ich hab es bisher verdrängt, hab mich in die Arbeit hineingesteigert, jetzt bin ich seit April selber Mutter und alles bricht zusammen....
Bin über jede Antwort, Hilfe dankbar.
vorab, dieser Beitrag wird etwas länger weil ich mich auskotzen muss, schleppe eine Last mit mir die ich nicht mehr tragen kann und brauche Hilfe!
Mein Papa, mein Felsen, mein Halt und großes Vorbild ist am 16.05.2009 nach viel Leid und Schmerzen in Abwesenheit seiner Kinder, ganz allein gestorben.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht bei ihm aufwachsen durfte, ich wurde mit 11 Jahren zusammen mit meinen Geschwistern fremd untergebracht wegen Gewalt in der Familie etc., die aber von meiner Mutter ausging. Solang ich unter seinem Dach lebte und er gerade nicht arbeiten war, hat er immer schützend seine Hand über mich gehalten. Er hat meinen von Angst geprägten Alltag mit Wärme und Liebe erfüllt so gut es ging. Leider konnte er das Sorgerecht für 4 Kinder nicht nehmen, weil er einfach nicht gewusst hätte wie er das hinbekommt. Er war sein Leben lang ein einfacher Bauer/Fabrikarbeiter. Somit kamen wir in ein Heim sozusagen, wurden auch nicht mehr von ihm besucht, weil unsere Erzeugerin sich dagegen gestellt hat, mit der er bis zum Ende seiner Tage liiert war, aus Höhrigkeit, aus Angst vor dem Allein sein, ich weiß es nicht.
Ich habe ihn das letzte Mal mit 13 gesehen, danach konnte er nicht mehr auf Besuch kommen, weil sie sich ständig betrank ihn schlug und ihn quasi vor die Wahl stellte. Wir waren telefonisch in Kontakt bis 3 Jahre vor seinem Tod und im Gedanken war ich täglich bei ihm. Er wurde krank, wurde heiser und ging nie zum Arzt. Als er sich dann doch überwand war die Diagnose Kehlkopfkrebs (starker Raucher seit seinem 15.Lj). Chemo, dann kam Diabetes hinzu, ein Bein wurde amputiert,... Ich habe in dieser Zeit oft von ihm geträumt, ich spürte dass er schwer krank war und in meinen Träumen hat er mir das bestätigt, ich dachte ich hätte mehr Zeit, Zeit um Kraft zu sammeln ihn zu besuchen und dieser Furie gegenüber zu treten. Im Traum führte er mich an der Hand immer in sein Haus, als wollte er mir sagen ich sollte doch endlich vorbei kommen......
Über seine Krankheit und seinen Tod erfuhr ich 2 Tage vor seinem Begräbnis, man hatte mir jede Möglichkeit eines Abschieds oder einer Begleitung auf seinem letzten Weg beraubt. Wir hätten doch vorbei kommen können, wir haben ihn im Stich gelassen wurde uns noch vorgeworfen. Ich konnte aber nicht, ich hatte soviel Hass ihr gegenüber in mir, ich hab ihn im Stich gelassen weil mein trotziges Verhalten im Weg war.
Die Beerdigung war die Hölle, ich hab ihm einen 10 Seiten Brief als Verabschiedung mit meinen Gedanken und Wünschen mit ins Grab gelegt.
Eine Ewigkeit verging, dann kam der erste Traum von ihm. In einem Buch hab ich mal gelesen, dass man solange nicht von Verstorbenen träumt, bis sie drüben ankommen, damit sie auch wirklich rüber gehen und nicht hier auf Erden verweilen.
Seither nix, kein Traum, kein Irgendwas nur Leere, Wut, Angst, Tränen.... Ich kann mir nicht erklären warum dieser Kontakt abgerissen ist, ich denke so oft an ihn, ich bete endlich ein Zeichen, eine Nachricht zu bekommen, vergebens.
Habt ihr eine Erklärung für mich was los ist??? Bitte erklärt mich nicht für verrückt aber ich glaube nun mal an Kommunikation über Träume, meine Jugend über war das der intensivste Kontakt zu ihm, ich weiß einfach das es sowas gibt. Und jetzt, gerade jetzt wo ich ihn so sehr brauche ist er nicht da. Ich kann ihm nicht sagen wie leid mir alles tut, ich kann ihm nicht sagen wie gern ich seine Hand gehalten hätte, dass ich da gewesen wäre, als er seine Augen schloss, wenn ich nur geahnt hätte, dass alles bald vorbei ist, natürlich hätte ich mich überwunden um ihm beizustehen, ich dachte wir haben noch Zeit....
Ich weiß nicht mehr ein noch aus, seit einiger Zeit weine ich jeden Tag wegen ihm, ich hab es bisher verdrängt, hab mich in die Arbeit hineingesteigert, jetzt bin ich seit April selber Mutter und alles bricht zusammen....
Bin über jede Antwort, Hilfe dankbar.