Kommst du in den Himmel?

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Kommst du in den Himmel?

  • Ich weiß, dass ich in den Himmel kommen werde.

    Stimmen: 20 36,4%
  • Ich glaube, dass ich in den Himmel kommen werde.

    Stimmen: 13 23,6%
  • Ich werde nicht in den Himmel kommen, weil ich es weiß, oder vermute.

    Stimmen: 6 10,9%
  • Es gibt keinen Himmel.

    Stimmen: 16 29,1%

  • Umfrageteilnehmer
    55
HY;

ICH HATTE IN DER Nacht noch etwas vergessen,

Jesus sagte auch, i n m e i n e s Vaters Haus gibt es viele Wohnungen (viele Himmel oder "Wohnungen -Ebenen? im Himmel?

Das Vater unser im Christentum fängt auch an:

Vater unser der du bist im Himmel und auf Erden, also sind diese symbolischen Ebenen zusammen gehörig.

Kennen andere Religionen "zum Vater/Mutter/Gott ähnliche Gebete? Wie lautet es da.

Woher stammt das Vater unser, wie alt ist es? (War nur so eine Nebenfrage).
Danke Kosmos
 
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leben wir denn im luftleeren raum, ohne andere :tomate:
hast du nicht schon mal über einen "trottel" herzhaft
lachen müssen, und ausserdem hab ich kindliche freude
am smilie-tomaten werfen, sei mal nicht so humorlos, denn der Himmel
ist hier und jetzt...
oder wie Jesus sagte..
Das Himmelreich ist unter Euch und ihr seht es nicht!

und das ist z.z. mein Favoriten smilie....

WILLST DU MICH ETWA ALS TROTTEL BEZEICHNEN!? :nudelwalk

:D


ich versteh scho was du meinst...
aber hab ich das verdient? :schmoll:
 
Also alleine kann ja schon nicht mal so schlecht sein ....

Mich würde nur noch interessieren, wie du auf das kommst, woher du dieses Wissen hast?

Und wieso muss man an Jesus Christus glauben - was passiert, wenn jemand an Zeus glaubt - weil es z.b. von Jesus noch nie was gehört hat ???


Das find ich alles ein bissl engstirnig ....


:)
Mandy

Also, ihr habt jetzt jedenfalls von Jesus gehört!

Bei der Frage sind mehrere biblische Bezüge zu beachten:

Vor Gott ist jeder Mensch ein Sünder, wie man es auch dreht und wendet (Römer 3,23). Auch hier könnte man meinen, das sei ungerecht – denn was soll die Schuld von Babys z. B. sein? Aber der Mensch ist nicht nur Sünder, weil er Sünde tut, sondern auch, weil er Sünder IST. Seit dem Sündenfall ist die menschliche Natur grundsätzlich verdorben. Kein Mensch ist davon verschont. Die Trennung, die seit 1. Mose 3 zwischen Gott und Mensch besteht, ist grundsätzlich und betrifft jeden Menschen.

Die logische Folge dieser Trennung ist der Tod, die endgültige Trennung von Gott (Römer 6,23). Diese hat auch Folgen, die über den irdischen Tod hinaus reichen.

Jesus wurde gesandt, um diese logische Folge aufzubrechen. Er nahm die Schuld aller Menschen auf sich und machte die Gemeinschaft mit Gott wieder möglich. Jeder, der ihm vertraut und sich an ihn hängt, kann gerettet werden (Johannes 3,16).

Wie schon erwähnt: Die Bibel spricht davon, dass es keinen Weg an Jesus vorbei gibt. Niemand kann gerettet werden, außer durch Jesus (Johannes 14,6; Apostelgeschichte 4,12)

Außerdem macht die Bibel klar, dass nicht alle Menschen gerettet werden (z. B. 1.Thessalonicher 1,9).

Gott will aber, dass alle Menschen gerettet werden (1.Timotheus 2,4). Er wird als ein Gott beschrieben, der nicht schnell zornig wird (Psalm 145,8f.). Sein ganzes Wesen wird als Liebe beschrieben (1.Johannes 4,8). Seine Gnade ist nicht auf eine kurze Zeit beschränkt und auch nicht nur auf einige wenige Leute. Gott ist außerordentlich gnädig und barmherzig (Matthäus 9,13).

Gott ist gerecht (1.Mose 18,25; Jesaja 30,18). Es gibt also keinen Zweifel daran, dass er beim „Jüngsten Gericht“ fair urteilen wird. Genauso klar ist aber auch, dass er Schuld nicht einfach übersehen kann – sonst wäre er nicht mehr gerecht.


In der ewigen Gemeinschaft mit Gott werden einmal Angehörige aller Völker, Nationen und Stämme dabei sein (Offenbarung 7,9; Offenbarung 5,9) – und das nicht zu knapp. Denn Johannes sieht eine unzählbar große Anzahl dieser Menschen aus allen Regionen der Erde! Auch Matthäus 24,31 bestätigt das.


All diese Bezüge müssen wir im Hinterkopf haben, wenn wir über die Frage weiter nachdenken.

Wie Gott sich offenbart hat
Die Frage berührt eine Sache besonders: die Offenbarung Gottes. Denn letztlich stellt sich die Frage, warum sich Gott nur einem bestimmten Volk zu einer bestimmten Zeit und durch bestimmte Personen offenbart hat. Warum hat er sich nicht allen Menschen zu erkennen gegeben, so dass alle die gleich Chance haben, gerettet zu werden?

Paulus geht auf diese Frage ein und führt aus, dass sich Gottes Offenbarung nicht auf Jesus Christus engführen lässt. Letztlich hat jeder Mensch die Möglichkeit, Gott in gewissem Maß zu erkennen:

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben.
Römer 1,19-20

Für Paulus ist klar: Niemand kann sagen, er hätte nichts gewusst. Das Universum und die Schöpfung der Erde sprechen so deutlich für einen Schöpfer - und immerhin hat der Mensch ziemlich lang gebraucht, eine halbwegs ordentliche Erklärung für eine Entstehung des Ganzen ohne Gott zu finden.

Diese natürliche Offenbarung ist jedem Menschen zugänglich. Natürlich ist sie sehr begrenzt. Ein schöner Sonnenuntergang erklärt niemandem, dass er gerettet werden müsste und wie das geschehen könnte. So beeindruckend die Natur auch sein mag – auf einen persönlichen Retter kann man nicht schließen. Trotzdem kann man erahnen, dass es einen Schöpfer hinter dem ganzen geben muss – eben Gott. Das bestätigen auch Psalm 19,2-7 und Apostelgeschichte 14,17.

Dazu kommt das menschliche Gewissen. Auch wenn es nicht unfehlbar ist und beeinflusst werden kann, hat jeder Mensch von Gott einen Sinn für eine moralische Ordnung bekommen. Jeder Mensch kann dementsprechend handeln und sich für gut und böse, für richtig und falsch entscheiden (Römer 2,14-15). Und Paulus betont, dass selbst diejenigen z. T. so handeln wie es Gottes Wille ist, die noch nie etwas von Gottes Anforderungen gehört haben. Natürlich kann jeder Mensch auch trotz natürlicher Offenbarung und Gewissen einen falschen Weg einschlagen, was zum großen Teil an der kulturellen Prägung liegt. Die persönliche Verantwortung wird dadurch aber nicht völlig aufgehoben.

Außerdem hat Gott vielen Menschen gezeigt, wie er ist – und das, bevor es die Bibel in ihrer heutigen Form gab. Angehöriger verschiedener Völker waren dabei. Melchisedek hatte z. B. ein großes Wissen von Gott (1.Mose 14). Bileam bekam Offenbarungen von Gott, auch wenn er nicht allen gehorchte (4.Mose 22). Der babylonische König Nebukadnezar war in Kontakt mit Gott (Daniel 4) und Hiob präsentiert uns eine ausgeprägte, tiefgehende Theologie. Abrahams Verwandte wussten von Gott (1.Mose 24) und Abel, Henoch und Noah werden als Helden des Glaubens bezeichnet (Hebräer 11).

All das bedeutet, dass Gott sich auf verschiedenste Weisen offenbart hat. Menschen wissen von ihm und von der möglichen Beziehung zu ihm – auch vor Jesus. Diese Beobachtungen zeigen, dass Gottes Offenbarung nicht so eng ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Und man kann zumindest vermuten, dass das auch heute so ist. Einige Berichte von Missionaren scheinen das zu bestätigen, die z. B. beschreiben, dass Muslime von Jesus träumen oder ein Bergstamm in Nordthailand über das Kommen eines Missionars schon längst von Gott informiert worden war.

Gott hat sich also fortschreitend geoffenbart. Die klarste Offenbarung geschah in Jesus Christus. Dennoch zeigt der Blick in die gesamte Bibel, dass die Möglichkeiten Gottes nicht auf diese klarste Offenbarung beschränkt zu sein scheinen.

achja noch eins an eva07:

Bist Du aus der Kirche ausgetreten, heißt es auch, dass Dir die Hölle sicher ist.

das ist an den Haaren herbeigezogener Unfug, In der Schrift steht das nicht, lies selbst nach! Das wird dir zB von manchen Vertretern der katholischen Kirche eingeredet.

lg
Schreib!
 
Also, ihr habt jetzt jedenfalls von Jesus gehört!

Bei der Frage sind mehrere biblische Bezüge zu beachten:

Vor Gott ist jeder Mensch ein Sünder, wie man es auch dreht und wendet (Römer 3,23). Auch hier könnte man meinen, das sei ungerecht – denn was soll die Schuld von Babys z. B. sein? Aber der Mensch ist nicht nur Sünder, weil er Sünde tut, sondern auch, weil er Sünder IST. Seit dem Sündenfall ist die menschliche Natur grundsätzlich verdorben. Kein Mensch ist davon verschont. Die Trennung, die seit 1. Mose 3 zwischen Gott und Mensch besteht, ist grundsätzlich und betrifft jeden Menschen.

Die logische Folge dieser Trennung ist der Tod, die endgültige Trennung von Gott (Römer 6,23). Diese hat auch Folgen, die über den irdischen Tod hinaus reichen.

Jesus wurde gesandt, um diese logische Folge aufzubrechen. Er nahm die Schuld aller Menschen auf sich und machte die Gemeinschaft mit Gott wieder möglich. Jeder, der ihm vertraut und sich an ihn hängt, kann gerettet werden (Johannes 3,16).

Wie schon erwähnt: Die Bibel spricht davon, dass es keinen Weg an Jesus vorbei gibt. Niemand kann gerettet werden, außer durch Jesus (Johannes 14,6; Apostelgeschichte 4,12)

Außerdem macht die Bibel klar, dass nicht alle Menschen gerettet werden (z. B. 1.Thessalonicher 1,9).

Gott will aber, dass alle Menschen gerettet werden (1.Timotheus 2,4). Er wird als ein Gott beschrieben, der nicht schnell zornig wird (Psalm 145,8f.). Sein ganzes Wesen wird als Liebe beschrieben (1.Johannes 4,8). Seine Gnade ist nicht auf eine kurze Zeit beschränkt und auch nicht nur auf einige wenige Leute. Gott ist außerordentlich gnädig und barmherzig (Matthäus 9,13).

Gott ist gerecht (1.Mose 18,25; Jesaja 30,18). Es gibt also keinen Zweifel daran, dass er beim „Jüngsten Gericht“ fair urteilen wird. Genauso klar ist aber auch, dass er Schuld nicht einfach übersehen kann – sonst wäre er nicht mehr gerecht.


In der ewigen Gemeinschaft mit Gott werden einmal Angehörige aller Völker, Nationen und Stämme dabei sein (Offenbarung 7,9; Offenbarung 5,9) – und das nicht zu knapp. Denn Johannes sieht eine unzählbar große Anzahl dieser Menschen aus allen Regionen der Erde! Auch Matthäus 24,31 bestätigt das.


All diese Bezüge müssen wir im Hinterkopf haben, wenn wir über die Frage weiter nachdenken.

Wie Gott sich offenbart hat
Die Frage berührt eine Sache besonders: die Offenbarung Gottes. Denn letztlich stellt sich die Frage, warum sich Gott nur einem bestimmten Volk zu einer bestimmten Zeit und durch bestimmte Personen offenbart hat. Warum hat er sich nicht allen Menschen zu erkennen gegeben, so dass alle die gleich Chance haben, gerettet zu werden?

Paulus geht auf diese Frage ein und führt aus, dass sich Gottes Offenbarung nicht auf Jesus Christus engführen lässt. Letztlich hat jeder Mensch die Möglichkeit, Gott in gewissem Maß zu erkennen:

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben.
Römer 1,19-20

Für Paulus ist klar: Niemand kann sagen, er hätte nichts gewusst. Das Universum und die Schöpfung der Erde sprechen so deutlich für einen Schöpfer - und immerhin hat der Mensch ziemlich lang gebraucht, eine halbwegs ordentliche Erklärung für eine Entstehung des Ganzen ohne Gott zu finden.

Diese natürliche Offenbarung ist jedem Menschen zugänglich. Natürlich ist sie sehr begrenzt. Ein schöner Sonnenuntergang erklärt niemandem, dass er gerettet werden müsste und wie das geschehen könnte. So beeindruckend die Natur auch sein mag – auf einen persönlichen Retter kann man nicht schließen. Trotzdem kann man erahnen, dass es einen Schöpfer hinter dem ganzen geben muss – eben Gott. Das bestätigen auch Psalm 19,2-7 und Apostelgeschichte 14,17.

Dazu kommt das menschliche Gewissen. Auch wenn es nicht unfehlbar ist und beeinflusst werden kann, hat jeder Mensch von Gott einen Sinn für eine moralische Ordnung bekommen. Jeder Mensch kann dementsprechend handeln und sich für gut und böse, für richtig und falsch entscheiden (Römer 2,14-15). Und Paulus betont, dass selbst diejenigen z. T. so handeln wie es Gottes Wille ist, die noch nie etwas von Gottes Anforderungen gehört haben. Natürlich kann jeder Mensch auch trotz natürlicher Offenbarung und Gewissen einen falschen Weg einschlagen, was zum großen Teil an der kulturellen Prägung liegt. Die persönliche Verantwortung wird dadurch aber nicht völlig aufgehoben.

Außerdem hat Gott vielen Menschen gezeigt, wie er ist – und das, bevor es die Bibel in ihrer heutigen Form gab. Angehöriger verschiedener Völker waren dabei. Melchisedek hatte z. B. ein großes Wissen von Gott (1.Mose 14). Bileam bekam Offenbarungen von Gott, auch wenn er nicht allen gehorchte (4.Mose 22). Der babylonische König Nebukadnezar war in Kontakt mit Gott (Daniel 4) und Hiob präsentiert uns eine ausgeprägte, tiefgehende Theologie. Abrahams Verwandte wussten von Gott (1.Mose 24) und Abel, Henoch und Noah werden als Helden des Glaubens bezeichnet (Hebräer 11).

All das bedeutet, dass Gott sich auf verschiedenste Weisen offenbart hat. Menschen wissen von ihm und von der möglichen Beziehung zu ihm – auch vor Jesus. Diese Beobachtungen zeigen, dass Gottes Offenbarung nicht so eng ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Und man kann zumindest vermuten, dass das auch heute so ist. Einige Berichte von Missionaren scheinen das zu bestätigen, die z. B. beschreiben, dass Muslime von Jesus träumen oder ein Bergstamm in Nordthailand über das Kommen eines Missionars schon längst von Gott informiert worden war.

Gott hat sich also fortschreitend geoffenbart. Die klarste Offenbarung geschah in Jesus Christus. Dennoch zeigt der Blick in die gesamte Bibel, dass die Möglichkeiten Gottes nicht auf diese klarste Offenbarung beschränkt zu sein scheinen.

achja noch eins an eva07:



das ist an den Haaren herbeigezogener Unfug, In der Schrift steht das nicht, lies selbst nach! Das wird dir zB von manchen Vertretern der katholischen Kirche eingeredet.

lg
Schreib!


Wo sind denn all die Menschen hingekommen, die starben bevor Jesus geboren wurde ?



:)
Mandy
 
Vater unser der du bist im Himmel und auf Erden, also sind diese symbolischen Ebenen zusammen gehörig.
Du sprichst in Anlehnung an die sogenannte "Bergpredigt", die unter Matthäus 5-7 zu finden ist.

Lutherbibel (Rev.1984) schrieb:
Matthäus 6:9-10... Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Wobei meinereins allerdings eine klare Trennung zwischen den Himmeln und
der Erde herausfiltern würde. Aber jedem geschehe nach seinem Glauben ...


Euer, den Himmel aber auch auf Erden suchender, Ischariot
 
Wo sind denn all die Menschen hingekommen, die starben bevor Jesus geboren wurde ?
Auch die sind im Hades/Scheol! Eine herrliche Frage an Schreib! :D
Der einzige Unterschied diesbezüglich ist, das seit Rabbi Yeshua von Nazareth
144.000 Leutchen eingesammelt werden, die über all jene die aus dem Hades
geholt werden zu richten haben. Was für ein undankbarer Job!


Trotzdem springt meinereins mal wieder auf Scheib an ...

Diese Sünde, in die der Mensch geboren wird, ist en Thema das mir
wirklich schwer aufstösst! Worin besteht denn eigentlich diese Sünde?


Dazu ein Gedankenspiel:

Unser Gehirn, diese graue ekelhafte Substanz, hat sich als Primäraufgabe
(allein schon aus evolutionärer Sicht) den Selbstschutz, ganz oben auf die
Fahnen geschrieben. Physisch ist das Hirn das letzte Organ, welches mit
Sauerstoff versorgt wird. Aus geistiger Sicht ist die Funktionsweise ebenso.
Alles was es nicht geben darf wird aus dem Bewusstsein ausgeblendet.

So natürlich auch die Idee einer absoluten Schicksalshaftigkeit!
Das würde dem Gehirn doch die Existenzberechtigung entziehen.
Denn das Gehirn ist jenes Organ, das für uns denkt und so unseren,
ach so freien Willen, umsetzt.

Mal angenommen, das Gehirn belügt sich selbst und der Mensch ist
nicht viel mehr als eine Marionette ...
Die Fäden sind nicht wahrnehmbar, da sie nicht existieren können!
Die Hand, also der Puppenspieler ist aber unauslöschlich in unsere
Herzen eingenbrannt. Das Gehirn versucht aber auch das zu ignorieren.

Ein Indiviuum hat das Spiel allerdings durchschaut und durchtrennt
diese hypothetischen Fäden. Mit aller Konsequenz!
Es wäre ja durchaus möglich, das die Marionette dann reglos liegenbleibt ...
... aber nach der durchtrennung der Fäden, tritt genau das ein, was das
Gehirn sich so lange gewüscht hat. Der "freie Wille" ist das einzige was
jenes Individuum jetzt noch zu steuern vermag. Selbstbestimmung!

Natürlich gestaltet es sich schier unmöglich, Fäden zu durchtrennen,
die man als hypothetisch erachtet, die es genaugenommen nicht gibt.

Ein Mensch allerdings sah diese Fäden! Er kannte auch den Puppenspieler.
Diese Menschen waren Adam und sein Gegestück, Eva! Sie waren es,
die jene Fäden bewusst durchtrennten ...

... worin aber liegt nun die Sünde dieser Handlung?


Euer, nach seinen hypothetischen Fäden suchender, Ischariot
 
Wo sind denn all die Menschen hingekommen, die starben bevor Jesus geboren wurde ?

Jesus selbst sagt etwas dazu, aber das ist so unbequem wie fast alles, was er den Gläubigen zu sagen hat. Als Petrus Jesus fragt, was aus Johannes werden soll, da antwortet ihm Jesus:

Was soll diese Frage? Wenn ich will, dass er so lange lebt, bis ich wiederkomme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Johannes 21,21-22

Sofort verbreitet sich das Gerücht unter den ersten Christen, der Jünger Johannes würde ewig leben. Johannes zitiert das Gespräch mit Jesus, um genau dieses Gerücht zu entkräften. Damals wie heute machen wir Menschen uns sehr viele Gedanken um Dinge, die uns eigentlich nichts angehen.

Jesus macht uns klar: "Deine Sache ist deine eigene Nachfolge! Ob Gott noch andere segnet und unter welchen Umständen er andere rettet oder auch nicht, geht dich nur soviel an, wie es deinen eigenen Gehorsam Christus gegenüber betrifft.

Einige sind im Alten Testament erwähnt die direkt zu Gott gekommen sind, bei anderen wird eindeutig gesagt, daß sie verloren gegangen sind!

Im Römerbrief schreibt Paulus in den ersten Kapiteln, dass Gott sich allen Menschen in der einen oder anderen Weise offenbart. Menschen, die nur die Natur als die Erkenntnisquelle für Gottes Wesen besitzen, werden auch nur danach geprüft [gerichtet], ob sie dementsprechend Gott die Ehre gegeben haben und ihn als Schöpfer verehren. Menschen, die weitreichende Offenbarungen Gottes kennen (die weitreichendste ist sein Sohn Jesus Christus), werden geprüft, wie sie damit umgegangen sind. Jeder nach seinem eigenen Maß, denn Gott ist gerecht.

Die ganze Bibel ist voll davon, dass es Gottes größter Wunsch ist, alle Menschen zu retten:

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 3,17

lg
Schreib!
 
Nachtrag (hätte ich fast überlesen ;) ):

Diese Sünde, in die der Mensch geboren wird, ist en Thema das mir
wirklich schwer aufstösst! Worin besteht denn eigentlich diese Sünde?

frei und ohne lange an der Formulierung zu feilen verstehe ich das so:

Adam und Eva taten entgegen der Warnung von Gott eine schwere Sünde die den Tot verdient hat. Als "Erben" - also Nachkommen von beiden sind wir tot bzw. eigentlich von Gott getrennt. Die ganze Schöpfung hat seither einen "Knacks" und der Tot (Verderben) trat in die Schöpfung, was vorher nicht war. Wir sind durch und durch "verdorben" und jeder hat das leider mit in die Wiege bekommen. Das ist ein krasser Gegensatz zu dem Verständnis vieler, die glauben von Kind an haben wir nur Gutes in uns und wir brauchen nur unser Innerstes Gutes quasi zum Leben erwecken. Gott hat uns aber Erlösung und Wiederversöhnung durch seinen Sohn, den Mittler Jesus Christus angeboten. Das kann nun jeder für sich annehmen oder ablehnen. Je nach dem bekommt man ewiges Leben oder bleibt tot. Wobei dies als geistlich tot zu verstehen ist.

lg
Schreib!
 
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