Kleiderordnung an Schulen

https://autismuskeepcalmandcaryon.wordpress.com/2016/09/08/autisten-und-kleidung/


Natürlich kann das variieren, je nachdem wo jemand auf dem Spektrum ist. Allerdings wird es nicht verschwinden wenn man älter wird, oder mit der "richtigen" Erziehung/Einstellung anders.

Da sind "labbrige" Kleidung manchmal wirklich ein Segen.

Nun denn - da wäre dann ja vielleicht eine Schuluniform auch ein Segen. Jeans - Rock, Kleid oder Hose, T-Shirts und Hoodie vielleicht in weiß, rot, blau, schwarz - fertig.
 
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Die oft genug in "kreativen Mobbing" vorkommt,weil es Kinder gibt die keine Markenklamotten haben
Das liegt jedoch nicht an der Kleidung der Kinder, sondern an deren geprägter und konditionierter Haltung, Einstellung dazu, die sie von anderen übernommen haben.

Eltern leben vor, haben es von ihren Eltern vorgelebt bekommen, laufen weiter in diesem Gedankenmuster und konditionieren so nun ihre eigenen Kinder.

Es ist aus meiner Sicht scheißegal was wer anhat... der Inhalt macht es aus, nicht die Verpackung.
 
Ich finde Schuluniformen cool. Weil sie bezeugen die Konformität
und bieten keinerlei Kritik-Spektrum auf die Abkunft des Jenigen.
Die Bedeutung liegt daher auf DemJenigen und nicht auf deren Klamotten.
Daher wid Leistung, Eigenschaft und Fähigkeit des Einzelnen in den
Vordergrund gehoben und nicht dessen soziale Abkunft. Jeder wird
gleich behandelt: "Einer von Uns" und nicht mit den Mode-Medien
gleichgeschaltet. Ein wunderbare Einrichtung, ich liebe es.
Daher > Absolut "Daumen hoch"...

Und die Kleidung war damals, gerade bei den Engländern, legendär und schick..
Dann hinterfrage mal, warum diese Schuluniformen bei den Engländern so legendär waren.
Dahinter steckt ein Abgrenzungsthema der Eliten von anderen.
 
Das liegt jedoch nicht an der Kleidung der Kinder, sondern an deren geprägter und konditionierter Haltung, Einstellung dazu, die sie von anderen übernommen haben.

Eltern leben vor, haben es von ihren Eltern vorgelebt bekommen, laufen weiter in diesem Gedankenmuster und konditionieren so nun ihre eigenen Kinder.

Es ist aus meiner Sicht scheißegal was wer anhat... der Inhalt macht es aus, nicht die Verpackung.

Natürlich liegt es oft auch an der Kleidung, ob gemobbt wird oder nicht. Was aus deiner Sicht egal ist oder nicht, hat an den Schulen nicht viel Bedeutung.

Auch wenn du recht hast, dass der Inhalt wichtiger ist als die Verpackung - pubertierenden Jugendlichen sind solche Weisheiten ziemlich egal. "Falsch" angezogen wird man wesentlich schneller als Opfer herausgepickt.
 
Natürlich liegt es oft auch an der Kleidung, ob gemobbt wird oder nicht. Was aus deiner Sicht egal ist oder nicht, hat an den Schulen nicht viel Bedeutung.

Auch wenn du recht hast, dass der Inhalt wichtiger ist als die Verpackung - pubertierenden Jugendlichen sind solche Weisheiten ziemlich egal. "Falsch" angezogen wird man wesentlich schneller als Opfer herausgepickt.
Solange diese pubertierenden Jugendlichen die entsprechenden Vorbilder haben, die ihnen dies vorleben... ist dies so.

Kommt drauf an, wie man ihnen solche Weisheiten rüberbringt. Braucht es dazu stets eine Keule?

Ich erlebe es gerade selbst (was generell das Miteinander untereinander der Kinder betrifft) an der Schule, an der ich jetzt tätig bin... es geht auch anders. Und das ist so schön, dies zu erleben und selbst zu leben.

Doch es ist eine Herausforderung hier Kinder, Lehrer, Betreuer und auch die Eltern in ein Boot zu bekommen. Einen Austausch der menschlichen Gleichwertigkeit auf Augenhöhe und an einem Strang ziehend, damit sich jeder dieser Gruppen auch wahrgenommen fühlt und sieht.

Viele Denken, es müsse sich etwas im Außen ändern... so hier jetzt mittels einer Kleiderordnung.
Andere Kleidung und schon ist das Problem gelöst.

Wessen Problem ist dies eigentlich?

Es gehe nicht darum, eine Schuluniform einzuführen, betonte der Bundeselternrat. Dem Vorstoß war eine Debatte über Bekleidungsregeln an Schulen in Frankreich vorausgegangen, die der französische Präsident Emmanuel Macron angestoßen hatte.
Bei diesen Bekleidungsregeln handelt es sich um Kleidungsstücke die offenkundig eine Religionszugehörigkeit zeigen. Ein ganz anderer Zusammenhang.

Und nun springt der Bundeselternrat auf diesen Zug auf und versucht im Zuge dessen gegen das Tragen von lottriger, zerrissener und freizügiger Kleidung vorzugehen. Dies zu einem Allgemeinthema in NRW zu machen.

Uhhh... wenn der Schuss nicht nach hinten losgeht.
Nichts ist damit gelöst, weil das wirkliche Problem weiterhin besteht. Dieses lediglich "kompensiert" wurde.

Was liegt hinter diesem Thema verdeckt?
Und da liegt dann auch die Lösung...

Eine aus meiner Sicht freiwillige in Eigeninitiative gestartete verträgliche Lösung ist die Zusammenarbeit innerhalb der Schulen von Lehrern, Schülern und auch Eltern, wie es dazu im Artikel auch ein Beispiel gab:

Kleiderempfehlung anstatt Kleiderordnung


Genau das gibt es am Krefelder Gymnasium Fabritianum. Schüler und Lehrer haben gemeinsam eine Art bebilderten Katalog erarbeitet, der zeigt, welche Kleidung in Ordnung ist, und welche eher nicht. Tabu sind zum Beispiel T-Shirts mit sexistischen oder diskriminierenden Texten, aber auch zu freizügige Kleidung wie bauchfreie Tops, Hot Pants und Leggings gehören dazu, genauso wie weite Jogginghosen.


"Wer dagegen verstößt, muss keine Sanktionen befürchten", sagt Schulleiter Eric Mühle, "aber mit der Kleiderempfehlung haben wir bei den Schülern eine Sensibilisierung erreicht". Mit Erfolg offenbar: Die meisten Schüler hielten sich an die Empfehlung, so der Schulleiter.
Mit Verboten ist bei Kindern und Jugendlichen wenig Land zu gewinnen. Viele werden es so auch von sich selbst kennen... aus der eigenen Jugend. Das was verboten war und wurde, trug um so mehr seinen Reiz in sich, es gerade dann zu tun.

Wie können in diesem Fall hier Kinder und Jugendlich dahingehend motiviert werden, eine andere Haltung zu entsprechenden Themen einzunehmen ohne sich fremdbestimmt und als Objekt der Forderungen und Maßnahmen anderer zu sehen?
 
Natürlich liegt es oft auch an der Kleidung, ob gemobbt wird oder nicht. Was aus deiner Sicht egal ist oder nicht, hat an den Schulen nicht viel Bedeutung.

Auch wenn du recht hast, dass der Inhalt wichtiger ist als die Verpackung - pubertierenden Jugendlichen sind solche Weisheiten ziemlich egal. "Falsch" angezogen wird man wesentlich schneller als Opfer herausgepickt.

Da kann ich dir nur zustimmen.

Und es ist manchmal auch ziemlich egal, was die Eltern da vorleben. Außerdem reden wir hier im Thread nicht über siebzehn- oder achtzehnjährige, die schon über eine gefestigte Persönlichkeit verfügen und es vielleicht sogar eher cool finden, mit Klamotten gegen den Strom zu schwimmen. Sondern meiner Meinung nach eher über elf- bis sechzehnjährige. Und in dem Alter kann es verdammt weh tun, Geringschätzung bis hin zum offenen Spott ausgesetzt zu sein, nur weil man nicht die gerade angesagte Kleidung trägt. Selbst wenn ein Kind weiß, dass die Beurteilung aufgrund der Kleidung oberflächlich ist, leidet es trotzdem darunter.

Ich kann gar nicht verstehen, wie sehr hier die Tatsache, dass Kinder wegen Kleidung verhöhnt und ausgelacht werden, einfach vom Tisch gewischt wird. Nur wenn die Kleidung für das eigene Kind problematisch sein kann, dann ist es natürlich ein Problem, welches nicht nur ernst zu nehmen ist, sondern über das sich jeder selbstverständlich hätte Gedanken machen müssen. Kleiderprobleme anderer Kinder sind nicht nur egal, sondern die gibts einfach gar nicht.
 
Eine Schule ist eine Gemeinschaft - das sollte sie zumindest sein und ein Ort in der Kinder soziales Verhalten lernen und Freundschaften fürs Leben knüpfen können.
Ist soziales Verhalten von den Klamotten abhängig?

Da darf man sich schon für andere interessieren.
Das stimmt... doch auch hier. Doch hängt das von den Klamotten ab?

Ich fände es tragisch, wenn sich da jeder nur auf sich selbst konzentriert.
Jeder konzentriert sich auf seine eigenen Klamotten... und gut ist.
Ansonsten verbinden sich die Kinder inhaltlich miteinander... gemeinames Spielen, Endecken und kreativ werden.
 
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