Kleiderordnung an Schulen

Wenn ich da so an die Miniröcke in meiner Schulzeit denke…….

hier aus Wiki:
„Der Minirock wurde teils als Provokation oder als Ausdruck einer allgemeinen Respektlosigkeit wahrgenommen, teils aber auch als Zeichen eines neuen Selbstverständnisses und -bewusstseins der sich von überkommenen Zwängen befreit fühlenden Frauen verstanden.“
In diesem Zusammenhang erscheint es mir ziemlich rückschrittlich, wenn Mädchen oder Frauen dieses oder jenes bedecken sollen, weil „es sich nicht gehört“.
Wie kommt mir das alles bekannt vor...:D

Je mehr ich die verzopften Lehrer (waren nicht alle!) ärgern wollte (und v.a. die Heimerzieherinnen), desto kürzer waren die Röcke...:ROFLMAO:
 
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Wenn ich da so an die Miniröcke in meiner Schulzeit denke…….

hier aus Wiki:
„Der Minirock wurde teils als Provokation oder als Ausdruck einer allgemeinen Respektlosigkeit wahrgenommen, teils aber auch als Zeichen eines neuen Selbstverständnisses und -bewusstseins der sich von überkommenen Zwängen befreit fühlenden Frauen verstanden.“
In diesem Zusammenhang erscheint es mir ziemlich rückschrittlich, wenn Mädchen oder Frauen dieses oder jenes bedecken sollen, weil „es sich nicht gehört“.

Als ich in die Volksschule ging, trugen alle Mädchen Miniröcke. Das war sozusagen die Kleiderordnung :D
 
In diesem Zusammenhang erscheint es mir ziemlich rückschrittlich, wenn Mädchen oder Frauen dieses oder jenes bedecken sollen, weil „es sich nicht gehört“.

Mir eben nicht, weil der Zeitgeist ein anderer ist. Provokation ist heute nichts Besonderes und führt heute zu ganz anderen Schwierigkeiten als nur mit einer Autorität.
 
Mir eben nicht, weil der Zeitgeist ein anderer ist. Provokation ist heute nichts Besonderes und führt heute zu ganz anderen Schwierigkeiten als nur mit einer Autorität.

Stimmt!

So wie ich die Youngsters heute beobachten kann und auch in beruflichen Diskussionen erfahren oder wie sie als Protagonisten in Büchern angelegt sind, ist Provokation und Revolution bei den Kids wenig angesagt.
Der schlampige, vernachlässigte Kleidungsstil drückt eher Desinteresse oder Resignation aus. Er ist kein Statement, die Kids haben keine großartigen Hintergedanken dabei. Was auch gar nicht verwunderlich ist, weil die wirklich ganz andere Sorgen und Nöte haben, als was sie morgen anziehen sollen.
Hier in Österreich gibts ja grad heiße Diskussionen um Kleiderordungen an Schulen. Und wer regt sich dabei am meisten auf? Die Eltern, weils dem Großteil der Kids wurscht ist.

Die Kids, die sich engagieren, die in den 70er/80er oder noch in den 90er Jahren Revoluzzer gewesen wären, die kämpfen heute eher für den Klimaschutz. Provokation gibts da natürlich auch - aber sie ist durchdacht und nicht dumm-trotzig.
 
Jedenfalls, für mich persönlich Fazit in dem Topic hier:
Ich finde Schuluniformen klasse, hab mich dazu auch schon deutlich geäußert, warum.
Ob Mädchen oder Buben, gerade die Uniformen in England und Frankreich,
in der "guten alten Zeit", fand ich absolut ansprechend, aber naja.
Menschen wollen halt keine Uniformitiät(!), die Gemeinschaft schafft.
Sondern Individualität, die abschottet. Genauso verschwindet der
Urgedanke der "Gemeinde" oder gar "Verbindung".

Der Urgedanke der Verbindung ist in den Untergrund verschwunden, wo bspw. mit organisierter Kriminalität junge afrikanische Frauen in die Zwangsprostitution getrieben werden. Aber das nur so am kleiderlosen am Rande. Derweil sich hier eine selbstverliebte digitalisierte Gesellschaft, in der sich Zwölfjährige nach der Schule einen Porno angucken können, wenn Eltern dies nicht verhindern, oder jederzeit ungefragt Bilder von jemandem ins Netz gestellt werden können, was ja auch von Schülern zu Mobbingzwecken...usf...

Nun ja, ich kann mich relativ gut in die Lehrerschaft mit ihren Kids und Eltern und pädagogischem Auftrag hinein versetzen. Sie sind wahrlich nicht zu beneiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Urgedanke der Verbindung ist in den Untergrund verschwunden, wo bspw. mit organisierter Kriminalität junge afrikanische Frauen in die Zwangsprostitution getrieben werden. Aber das nur so am kleiderlosen am Rande. Derweil sich hier eine selbstverliebte digitalisierte Gesellschaft, in der sich Zwölfjährige nach der Schule einen Porno angucken können, wenn Eltern dies nicht verhindern, oder jederzeit ungefragt Bilder von jemandem ins Netz gestellt werden können, was ja auch von Schülern zu Mobbingzwecken...usf...

Nun ja, ich kann mich relativ in die Lehrerschaft mit ihren Kids und Eltern hinein versetzen. Sie sind wahrlich nicht zu beneiden.
Du darfst zugleich auch nicht aus dieser Thread-Summe auf die Realität schließen. Kann man, muß man aber auch nicht.

Bestimmt geht es sehr vielen Kid‘s und Pädagogen, mit und ohne Schulkleidung, recht gut. Ich schätze der Mehrzahl.

Aber gut dass wir einmal darüber Diskutieren.
 
Du darfst zugleich auch nicht aus dieser Thread-Summe auf die Realität schließen. Kann man, muß es aber nicht.

Bestimmt geht es sehr vielen Kid‘s und Pädagogen, mit und ohne Schulkleidung recht gut. Ich schätze der Mehrzahl.

Das stimmt schon. Ich stelle ja nur dar, was ich aus meiner Perspektive wahrnehme.
Und ich lese ja nicht die Bild. ;)
 
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