GreenTara
Sehr aktives Mitglied
Hi Annie 
Warum wirst du da so sauer?
Es gibt kompetente Ärzte, die bei der "Diagnose ADS" sehr viel Wert darauf legen, dass die Eltern mit ins Boot geholt werden. Die dürfen dann auch "antreten", zum einen, um das eigene Verhalten zu reflektieren und zum anderen, um zu lernen, mit so einem Kind zurechtzukommen. Wer das nicht mitgemacht hat, kann es sich vermutlich kaum vorstellen, was das bedeutet, wenn ein Ein- bis Zweijähriger Knirps innerhalb von wenigen Stunden die Energie von drei Erwachsenen "verbrät". Wenn du als Mutter oder Vater auf dem Zahnfleisch gehst, weil du chronisch übermüdet bist (dein Kind hat dich nämlich ungefähr dreimal nächtens geweckt und schläft eh höchstens 8 Stunden täglich), dann ist die Toleranzschwelle meist nicht mehr so rasend hoch und gewisse Verhaltensweisen sind dann einfach nicht mehr akzeptabel. Da geht es in der Familientherapie auch darum, sich nicht übel zu nehmen, dass die Schmerzgrenze erreicht ist.
Wichtig ist doch, meine ich, dass die Diagnose ADS zum Anlass genommen wird, hinzuschauen und einen Weg zu finden, der die Situation für alle Beteiligten "erträglich" gestaltet.
Liebe Grüße
Rita
aber die Eltern schicken ihre Kinder zu den "kompetenten" (dass ich nicht lache) Ärzten.
Nee, also bei sowas geht mir echt der Hut hoch.![]()
Warum wirst du da so sauer?
Es gibt kompetente Ärzte, die bei der "Diagnose ADS" sehr viel Wert darauf legen, dass die Eltern mit ins Boot geholt werden. Die dürfen dann auch "antreten", zum einen, um das eigene Verhalten zu reflektieren und zum anderen, um zu lernen, mit so einem Kind zurechtzukommen. Wer das nicht mitgemacht hat, kann es sich vermutlich kaum vorstellen, was das bedeutet, wenn ein Ein- bis Zweijähriger Knirps innerhalb von wenigen Stunden die Energie von drei Erwachsenen "verbrät". Wenn du als Mutter oder Vater auf dem Zahnfleisch gehst, weil du chronisch übermüdet bist (dein Kind hat dich nämlich ungefähr dreimal nächtens geweckt und schläft eh höchstens 8 Stunden täglich), dann ist die Toleranzschwelle meist nicht mehr so rasend hoch und gewisse Verhaltensweisen sind dann einfach nicht mehr akzeptabel. Da geht es in der Familientherapie auch darum, sich nicht übel zu nehmen, dass die Schmerzgrenze erreicht ist.
Wichtig ist doch, meine ich, dass die Diagnose ADS zum Anlass genommen wird, hinzuschauen und einen Weg zu finden, der die Situation für alle Beteiligten "erträglich" gestaltet.
Liebe Grüße
Rita
) Ärzten.