Karneval und öffentliche Sicherheit

Wie sollten sie auch eingreifen, wenn sie könnten? Die werden eh ausgelacht.
Also ich wollte diesen Job, ehrlich gesagt, nicht machen. Unterbesetzt, Massen von Überstunden, unangemessene Bezahlung und dann sind sie auch noch die Ärsche der Nation. Müssen sich bepöbeln, bespucken und angreifen lassen, dürfen sich aber physisch nicht wehren.
Ich finde es ziemlich traurig, welchen Stand diese Leute in unserer Gesellschaft haben und wie über sie gesprochen wird.
Gleichzeitig sollen sie aber auch gefälligst für Ruhe/Ordnung/Frieden sorgen, sollen jeden und alles schützen und überall gleichzeitig sein.

R.
 
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Ich rate vom Karneval ab. In mir zumindest erweckt diese zotig-krampfige Spaß-auf-Befehl-Veranstaltung, für die sich vor allem solche Menschen begeistern, die abseits der "närrischen Zeit" geist- und humorlose Unsympathen sind, immer den Wunsch, irgendjemand möge irgendetwas dagegen unternehmen. Man kann mir nicht nachsagen, dass ich ein Freund des Islams sei. Ich verachte diese jüngste und dümmste Blüte abrahamitischer Schwanzvergötterung von ganzem Herzen, aber wenn ich nur die Wahl hätte zwischen Helau/Alaaf und Allahu Akbar, fiele mir die Entscheidung schwer.

Und eines sollte man den Flüchtlingen unbedingt rechtzeitig sagen: Nach den Regeln des Karnevals dürfen Männer, so lange er dauert, jederzeit auf Frauenkörper zugreifen, und das gilt nicht einmal als Ehebruch. Einzige Voraussetzung: Alle Beteiligten müssen maskiert sein. Die Parole dafür lautet: SpaSS! Mit kurzem "a" und großem "SS", wie man es im Westen ehrlicherweise auch ausspricht.
 
Heute in einer Woche ist nun der Rosenmontag. :)

Mir sin all' Meenzer»: Unter diesem Motto sollen beim Rosenmontagszug in Mainz auch 30 Flüchtlinge mitmachen. Sie werden mit einem Schiebewagen vor dem Zug laufen, wie ein Sprecher des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Mainzer «Allgemeinen Zeitung». «Ich denke, es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir beim Rosenmontagszug für alle offen sind, die unsere Brauchtumsveranstaltung unterstützen und aktiv teilnehmen wollen», erklärte der Sprecher der MCV-Zugleitung, Claus Aulenbacher.


Das Vorhaben sei mit der Polizei besprochen und abgestimmt. Die Idee, 30 verkleidete Flüchtlinge beim Rosenmontagszug mitmachen zu lassen, entstand dem Zeitungsbericht zufolge nach einem Gespräch mit einem Berater der Malteser in Flüchtlingsfragen.

http://www.ffh.de/news-service/ffh-...ug-in-mainz-sind-auch-fluechtlinge-dabei.html

Nun wollen wir hoffen, dass das gut geht! (y)
 
Gewalt an Fasnacht ist leider ein allgemeines Problem.

Hier ein Beispiel aus dem Jahre 2012.


Der Grötzinger Nachtumzug ist eine Fastnachtsveranstaltung in Grötzingen und der einzige Fasnachtsumzug nach schwäbisch-alemannischer Art in Karlsruhe. Er wird organisiert von der Hottscheck-Narrenzunft und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und immer gut besucht.

Und:

Im Oktober 2012 wurde die Einstellung des Nachtumzugs beschlossen. Grund dafür waren die zunehmende Gewaltbereitschaft betrunkener Jugendlicher im Umfeld und die damit verbundenen Kosten der Sicherheitsauflagen und Rettungskräfte. 2012 gab es sechs Schlägereien und 40 Verletzte.

http://ka.stadtwiki.net/Grötzinger_Nachtumzug
 
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Ich habe das Gefühl du wartest direkt darauf , dass es eskaliert.

Du verstehst mich völlig falsch - und ich vermute, du willst mich falsch verstehen.

Gerade habe ich darauf völlig sachlich hingewiesen, dass Gewalt bei Fasnacht nicht etwa ein importiertes Problem ist, sondern dass durchaus auch Einheimische gewalttätig werden können.

Aber du musst mir mit Teufels Gewalt eben Negatives unterstellen.

Das ist auch der Grund, warum ich dich schon seit langem ignoriere - wovon ich eben mal eine Ausnahme gemacht habe.

Eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. :)
 
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