Dispersio
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Nachdem ich mich damals hier abgemeldet habe, begann ich, eine eigene kleine Website zu erstellen, auf der ich Fotos und Geschichten über meine Ausflüge, Wanderungen und Reisen schrieb und schreibe. Dort findet sich nur wenig Wildlife-, dafür aber viel Landschaftsfotografie. Wer Interesse hat, sich das einmal anzuschauen, kann mir gerne eine PN schreiben.
Da ich bei Kaabachen eigentlich nur Wildlife posten wollte, ist dieser Beitrag, nein, eigentlich werden es zwei, diesmal etwas anders, weil ich auch ein wenig Naturfotografie teile. Das bleibt aber eher eine Ausnahme. Der Frühling blüht gerade so schön, und für einen Wanderbericht, wie ich ihn gewöhnlich schreiben würde, passt für mich nicht ganz. Deshalb finde ich, ist dieser Thread der passendere Ort dafür.
Im Traum fiele mir nicht ein, worauf Possibilities hinaus wollte und wie auch Kaaba es so schön sagte, dieses Private der Momente preiszugeben. Das habe ich weder hier noch auf meiner Website je getan.
Vielleicht ist das nicht ganz leicht zu verstehen, schließlich beschreibe ich auch Einblicke in die Abläufe meines Geistes. Im letzten Beitrag etwa die automatisch auftretenden Gedanken darüber, dass es zu kalt sei, und wie ich damit umgegangen bin. Doch das ist etwas anderes als das, was danach daraus erzeugt wird.
Wer aufmerksam liest, bemerkt vielleicht, dass die Beschreibungen der Fotos nur selten Adjektive enthalten und oft abrupt enden.
Das liegt daran, dass die Worte etwas umkreisen und dann, kurz vor dem Unsagbarsten, einfach aufhören. Alles weitere würde es verfälschen.
Vielleicht lässt sich so am ehesten verstehen, wie ich das beim Schreiben meine. Es ist der Weg dorthin.
Da ich bei Kaabachen eigentlich nur Wildlife posten wollte, ist dieser Beitrag, nein, eigentlich werden es zwei, diesmal etwas anders, weil ich auch ein wenig Naturfotografie teile. Das bleibt aber eher eine Ausnahme. Der Frühling blüht gerade so schön, und für einen Wanderbericht, wie ich ihn gewöhnlich schreiben würde, passt für mich nicht ganz. Deshalb finde ich, ist dieser Thread der passendere Ort dafür.
Im Traum fiele mir nicht ein, worauf Possibilities hinaus wollte und wie auch Kaaba es so schön sagte, dieses Private der Momente preiszugeben. Das habe ich weder hier noch auf meiner Website je getan.
Vielleicht ist das nicht ganz leicht zu verstehen, schließlich beschreibe ich auch Einblicke in die Abläufe meines Geistes. Im letzten Beitrag etwa die automatisch auftretenden Gedanken darüber, dass es zu kalt sei, und wie ich damit umgegangen bin. Doch das ist etwas anderes als das, was danach daraus erzeugt wird.
Wer aufmerksam liest, bemerkt vielleicht, dass die Beschreibungen der Fotos nur selten Adjektive enthalten und oft abrupt enden.
Das liegt daran, dass die Worte etwas umkreisen und dann, kurz vor dem Unsagbarsten, einfach aufhören. Alles weitere würde es verfälschen.
Vielleicht lässt sich so am ehesten verstehen, wie ich das beim Schreiben meine. Es ist der Weg dorthin.
Tag der Rabenkrähe
Teil 1 von 2
Teil 1 von 2
Bei herrlichstem Wetter schwang ich mich früh morgens auf mein Fahrrad und fuhr los. Ich hatte nur eine grobe Richtung, der ich folgte.
So früh am Tag ist immer wenig los und es ist auch im Außen viel ruhiger als gegen Vormittag, wenn man neben dem Vogelgezwitscher und dem Wind in den Baumkronen noch das laute Rufen und Lachen der ausgewachsenen und jungen Trockennasenaffen vernimmt.
Manchmal lasse ich einfach nur den Klang davon auf mich wirken. Das Gemurmel, das entsteht, wenn viele, viele Stimmen durcheinander sprechen. Plötzliche Tonspitzen von Lachen, Rufen und sogar die besten Freunde der Trockennasenaffen, die Hunde, stimmen manchmal mit ein, wenn sie sich gegenseitig anbellen.
Doch noch war davon nichts zu hören und kaum eine Menschenseele zu sehen. Dafür aber andere Lebewesen.
Aus weiter Entfernung.
Ich fuhr immer weiter hinaus ins Land, vorbei an der letzten Häuserreihe, hinaus zu Wäldern und Feldern. Mir begegnete der Frühling in Bildern, vor denen Worte verstummen.
Und dann begegnete sie mir zum ersten Mal an diesem Tag. Sie flog einfach vorbei.
Etwas später sah ich etwas am Boden huschen. Zuerst konnte ich nicht erkennen, was es war, doch ich war mir sicher, dass dort etwas war, denn die Blätter bewegten sich, unter denen sie entlanglief. Ich wartete und sie zeigte sich.
Dann entdeckte ich noch eine weitere.
Und dann trafen wir alle aufeinander.
Ich ging weiter und der Frühling überraschte mich ein weiteres Mal. Ich hielt inne, sog den Anblick ein, ließ alle Beschreibung und Wertung ziehen. Für einen Augenblick gab es keinen Unterschied zwischen mir und der Blume.
Das Bokeh wirkt beinahe gemalt.
Die Blätter, die Blüten, die Äste und Zweige...
Und dann begegnete sie mir zum ersten Mal an diesem Tag. Sie flog einfach vorbei.
Etwas später sah ich etwas am Boden huschen. Zuerst konnte ich nicht erkennen, was es war, doch ich war mir sicher, dass dort etwas war, denn die Blätter bewegten sich, unter denen sie entlanglief. Ich wartete und sie zeigte sich.
Dann entdeckte ich noch eine weitere.
Und dann trafen wir alle aufeinander.
Ich ging weiter und der Frühling überraschte mich ein weiteres Mal. Ich hielt inne, sog den Anblick ein, ließ alle Beschreibung und Wertung ziehen. Für einen Augenblick gab es keinen Unterschied zwischen mir und der Blume.
Das Bokeh wirkt beinahe gemalt.
Die Blätter, die Blüten, die Äste und Zweige...
Ich ging weiter, ganz umgeben vom strahlenden Frühling…
Als sie mir ein zweites mal begegneten...



