Jakobsweg

T

Teutonia

Guest
Ist mal einer von euch den Jakobsweg gewandert? Wenn ja, wie war´s?
Was mich reizen würde, ist die absolute Einsamkeit, das mit nichts als mit sich selbst konfrontiert zu sein, und das bis ins absolute Extrem.

Licht und Liebe
Teutonia
 
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Calendula

Mitglied
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27. Juli 2002
Beiträge
303
Ich bin mir nicht sicher, ob man auf dem Jakobsweg einsam ist. Es machen sich doch wieder zunehmend Gruppen auf den Weg.

Ich hatte auch schon daran gedacht ihn zu gehen, aber mit kleinem Kind ist das wohl nischt.
 
L

Larimar

Guest
Hmh, würde mich auch reizen aber von absoluter Einsamkeit kann man da wohl nicht sprechen. Habe mal einen Fernsehbericht gesehen da sind ja ständig Horden von Menschen unterwegs und das würde mich persönlich sehr stören.
Da zieht mich die Wüste schon mehr an.
 
A

anubis

Guest
Hallo Teutonia !

Braucht man in Jakobsweg für die Extreme Einsamkeit ?

Geh in den Wald ,Auf einen Berg ,überall heerscht einsamkeit.

Überal ausser in der Stadt

Oder ist es eher das Interesse diesen Weg zu begehen ?

Alles Liebe !
 
T

Teutonia

Guest
hallo ihr,

wußte ich gar nicht, dass so viele leute den weg gehen...hmm, da muss ich mich wohl noch mal genauer erkundigen.

anubis,
es geht mir nicht so um den weg als vielmehr um die bewusst gewählte einsamkeit und dem nicht-vor-sich-weglaufen-können. wenn ich für einen tag in den wald gehe, dann bin ich in gedanken häufig im alltag. wenn ich aber den jakobsweg, oder irgendeinen anderen weg gehe, der 4 wochen oder länger dauert, da muss ich mir selbst ins gesicht sehen. nichts würde mich ablenken.

aber ich könnte mich natürlich 4 wochen in die berge "verschiffen" lassen...
 
A

anubis

Guest
Ja das stimmt auch wieder ,ist sicher was anderes als Wald oder Berg

Du sagst wenn du in den Wald gehst sind deine Gedanken voll im Alltag ,für was gehst du in den wald ,wegen der Natur ,den Bäumen ,den Tieren ,der einsamkeit ,nichts als Bäume und ein paar Tierchen ,oder kannst du dich besser einstellen auf diese einsamkeit weil es der jakobsweg ist und er weit weg ist ,von deinem alltag

Wenn du dich in den Bergen verschiffen lässt ,und dich darauf einstellst das oben auf dem Berg nichts ausser du und die Felsen sind ,hast du ja auch deine einsamkeit ,genauso mit dem Wald ,oder vielleicht doch eher gedanken mehr zügeln und an nichts Denken ausser das was wirklich ist ,der Moment am berg

Bäume und Berge und eine schöne Erfahrung der Stille ,egal wo

sorry ,hör schon auf
 

Alia

Sehr aktives Mitglied
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2. April 2003
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4.590
Ort
WestfALIA
wenn mir danach ist, gehe ich über friedvolle Friedhöfe spatzieren. Nicht, um einen Verstorbenen die Ehre zu erweisen, sondern weil ich dann die Ruhe, die Stille, die Kühle dieses Ortes brauche. Dann such ich mir aber schön "schattige" Plätze aus, wo wirklich "Ruhe" und Eintracht herrscht.
Aber das sind NUR besondere Zeiten. Dann ist etwas in mir, welches sich mit dieser "Ruhe" auseinandersetzen will. Den "Tod" spüren, sich ihm "hingeben", zu spüren, wie es sein wird. - Und ich bin kein "Gruftie",- eher das Gegenteil, wenn es denn eines gibt.
Auf Friedhöfen spürt man eine "Atemlose" Stille , Eintracht und Harmonie, die im hektischen Alltag oft fehlt. Mein Streben ist somit "Suche" nach dieser, und es gibt mir "Kraft".
Das ich bei all mein Tun auch den "Toten" meinen "Respekt" erweise, geschieht ganz automatisch.

Alles Stille,- alles EINS
Alia
 
A

anubis

Guest
Hallo Alia !

Alles gibt dir Kraft ,man muss nur wissen von welcher Seite man diese kraft annimmt ,oder wie man es zulässt

Ja Friedhof auch ,ich finde es immer an Friedhöfen aufregend ,weil ich die Energie die die leute liegen lassen bei den Verstorbenen gut sehen kann ,es schwirrt vor Augen herum ,dannach werde ich Glücklich obwohl lauter verstorbene dort liegen ,ich lasse diese Energiepartikel einwirken trotz der ganzen ruhenden.

Alles Liebe
 

Luquonda

Aktives Mitglied
Registriert
7. Oktober 2002
Beiträge
829
Ort
Twistenbostel / Zeven
Hallo Teutonia

Einsamkeit ist überall möglich.....selbst in der größten Menschenmasse.....

Möchtest du deinen Geist dazu bringen , einsam sein zu können....durch einen langen Weg der dir scheinbar keine andere Wahl läßt, oder möchtest du und dein Geist wirklich ganz freiwillig einsam sein?

alles liebe
Luquonda
 
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Teutonia

Guest
Hi Luquonda,

natürlich eher letzteres. ich will mich mir selbst stellen. es geht mir auch um den zeitraum von 4 wochen. wenn ich einen tag oder auch zwei einsam sein will, dann schließe ich mich in der wohnung ein. aber spätestens nach 3 tagen steht meine familie auf der matte. und 2 tage reichen die aus, mein innerstes nach außen zu kehren? alle verschlossen truhen aufzusperren und anzusehen?
deswegen der jakobsweg, weil er a) 4 wochen dauert und b) keine möglichkeit da ist, abgelenkt zu werden (so meinte ich, bevor ich die postings hier las). vielleicht sollte ich 4 wochen ins kloster gehen :)
 
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