Iran, Israel, USA - Krieg

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Hegseths Tattoos verkörpern seinen aggressiv‑religiösen Nationalismus: ein Jerusalemkreuz auf der Brust, eine amerikanische Flagge, ein Sturmgewehr sowie der Kreuzfahrer‑Slogan „Deus Vult“. Zudem trägt er „Kafir“ („Ungläubiger“) auf dem rechten Bizeps. Die Motive sollen seinen Glauben, seine Kriegsbereitschaft und seine ideologische Härte demonstrieren. Die Tätowierungen werden häufig von Mitgliedern rechtsextremer nationalistischer Gruppen getragen.
Der Ausdruck gibt Zeugnis für ein religiöses Sendungsbewusstsein des Papsttums, das zur Erreichung seiner Ziele auch Gewalt einzusetzen bereit war. Diese wurde entsprechend dem Modell des gerechten Krieges als auf Verteidigung bzw. Rückeroberung angeblich widerrechtlich angeeigneter Gebiete ausgerichtete militärische Gewalt für sittlich vertretbar, ja sogar für gottgewollt gehalten.
Die Losung Deus vult wird von Aktivisten der Alt-Right instrumentalisiert. In rechtsextremen Kreisen kursieren Memes, die sich auf Deus Vult beziehen, und deren Ursprung zumeist im englischsprachigen Imageboard 4chan verortet wird, mindestens seit 2014.
Bei den rechtsextremen Demonstrationen in Charlottesville 2017 waren die Parole Deus Vult sowie Symbole mit Bezug zu den Kreuzzügen präsent.
Gruselig.
 
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