innerer und äusserer raum

Zum Gruße saffrondust.

Unterschiedliche Begrüßungen, Zeiten, Befindlichkeiten, Beweggründe, Blickwinkel.

Wer das gerade so sieht ;)
 
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Hallo giri,




warum das? Illusionäre Trennung von Körper und Geist mit welcher Bewandtnis (Flucht)?
Das man weiß, das auch dieses nicht beständig ist, dem Leiden nicht unterworfen, und Nicht-Selbst ist? Und um nicht zu Glauben, das es mit dem Tod vorbei sein, wo sich das Bewußtsein ja nicht ganz illusionäre von Körper trennt?
 
Es war ungenau ausgedrückt: (Was soll's etc.)

Gemeint war: Irgendwann später nach durchgeführten Astralreisen geht man auf geistige Reisen, ohne Astralkörper als Avatar. Weil man dann dessen und der dadurch hervorgerufenen Sensationen überdrüssig ist.
 
Jhana Sutta

"Staying right there, he reaches the ending of the mental fermentations. Or, if not, then — through this very dhamma-passion, this very dhamma-delight, and from the total wasting away of the first five of the fetters[1] — he is due to be reborn [in the Pure Abodes], there to be totally unbound, never again to return from that world.

"'I tell you, the ending of the mental fermentations depends on the first jhana.' Thus was it said, and in reference to this was it said.
 
grüss dich merlin! :)

ist nicht beides spannend?

das limitierte, das das unlimitierte nicht primär zu beschreiben, sondern vor allem zu beschreiten versucht - und zwar in unlimitierte richtung.
ich find tandavas 360grad-sicht genau so spannend,
wie psychische ängste zu überwinden.

körpergrenzen, seelengrenzen, geistige grenzen - diese alle nicht ums verrecken überwinden, aber jedenfalls untersuchen...
möglichst vorbehaltlos - if possible

Hallo Kona,

es erscheint mir nicht besonders sinnvoll, mich von mir selbst zu entfernen, wenn ich mich nicht einmal selbst kenne. „Wer bin ich?“ ist doch eine zentrale Frage, die uns alle beschäftigt. Die Antworten dazu finde ich aber nicht in der Weite des Universums, sondern in mir selbst. Das hat also nichts mit der Überwindung von irgendwelchen Ängsten zu tun.

Das, was ich hingegen im Universum finde, ist eine lebensfeindliche Welt mit ihrer Leere, in der wir uns in der Einsamkeit verlieren. Der erste Schritt in diese Welt ist schon getan, wenn ich den Menschen hinter mir lasse. Es gibt ihm Universum keine Wärme und Geborgenheit des Nächsten, deshalb werde ich dort auch nicht meine Seele finden können.

Für welchen Weg man sich entscheidet, wird wohl daran liegen, ob man seinem Geist oder Seele den Vorzug geben möchte.


Merlin
 
Wenn man so an einem Ich hängt ist's schwierig Nahrung zu finden, wollen die anderen Ich's ja auch fressen.
 
Es war ungenau ausgedrückt: (Was soll's etc.)

Gemeint war: Irgendwann später nach durchgeführten Astralreisen geht man auf geistige Reisen, ohne Astralkörper als Avatar. Weil man dann dessen und der dadurch hervorgerufenen Sensationen überdrüssig ist.

Warum Sensation?
Es ist nur so, dass -wie auch beim bewussten Atmen- eine Art Automatismus entsteht, was ein Ritual überflüssig macht. (mit Ritual in diesem Zusammenhang meine ich zB besondere Postionen einnehmen und Einstimmungen für die ausserkörperliche Erfahrung). Letztendlich legt sich das wie ein Film über den Alltag und ist vollkommen emotionsbefreit, aber man erhält einen Durchblick für seinen Fokus, was für das Zaubern elementar ist, oder es eben überflüssig macht....

Das Problem ist nur, dass eine fixe Vorstellung einer AKE davon abhält zu Reisen. DH wenn davon ausgegangen wird, dass eine AKE bedeutet sich von oben betrachten zu können -können zu müssen- so steht das der Praxis im Weg.
AKE´s zeigen sich unter anderem in einer Sprache die erst erlernt werden muss, diese Sprache steht allerdings in keinem Buch, aber sie steht in einem selber.
 
(1)Warum Sensation?... Letztendlich legt sich das wie ein Film über den Alltag und ist vollkommen emotionsbefreit ...

Das Problem ist nur, dass eine fixe Vorstellung einer AKE davon abhält zu Reisen...

AKE´s zeigen sich unter anderem in einer Sprache die erst erlernt werden muss... sie steht in einem selber...

Man erhält einen Durchblick für seinen Fokus, was für das Zaubern elementar ist, oder es eben überflüssig macht....

Guten Tag Dvasia,
zu 1 sehe ich typische Befindlichkeiten und Anfälligkeiten für geistige Trends bei Nutzung eines Avatars/Astralkörpers. Emotionsfreier war es ohne Avatar. Integration dieser Befindlichkeiten in den Alltag braucht Zeit.

Anlage und Interesse waren schon lange vorhanden. Allerdings gab es lange Zeit nicht genug Akzeptanz für die anfangs sehr schwache Darbietung und gelegentlich hinderliche Angstgefühle. Selbst-Motivation war nötig um die schwachen Spuren von Wahrnehmung zu begrüßen und trotz Widerwillen fremdartig-eingeschränkte Sicht und stark eingeschränkte Beweglichkeit interessiert zu nutzen:
Eine verschmutzte Brille mit ganz kleinen Gucklöchern, die Sicht nur schwarzweiß und verschwommen, in Watte gepackt und an einen Stuhl in fremdem Umfeld gebunden. Genug Liebe auch für Unvollkommenheit, Akzeptanz und Hingabe in beschwerliche Situationen mußten hier erst langwierig entwickelt werden.

Zauberei überflüssig finden... Sehr bestürzend, sich etwas wünschen und plötzlich noch beim Überlegen feststellen, daß die Erfüllung dessen eine Kettenreaktion negativer Begleiterscheinungen vielleicht gerade dadurch hervorrufen kann. Noch bestürzender wenn in der eigenen Denkfabrik Gesprächspartner wegen größerer Ressourcen nutzbarer Denkkapazität, mehr nutzbarer Mikrozeit oder Neudefinierung von Wünschen spielend über die abgesteckten Ziele hinweggehen und Situationen zur Demonstration deutlich negativ umgestalten.

Erkennen von Grenzen der Wahrnehmung und Kontrolle.
 
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Guten Tag Dvasia,
zu 1 sehe ich typische Befindlichkeiten und Anfälligkeiten für geistige Trends bei Nutzung eines Avatars/Astralkörpers. Emotionsfreier war es ohne Avatar. Integration dieser Befindlichkeiten in den Alltag braucht Zeit.

Anlage und Interesse waren schon lange vorhanden. Allerdings gab es lange Zeit nicht genug Akzeptanz für die anfangs sehr schwache Darbietung und gelegentlich hinderliche Angstgefühle. Selbst-Motivation war nötig um die schwachen Spuren von Wahrnehmung zu begrüßen und trotz Widerwillen fremdartig-eingeschränkte Sicht und stark eingeschränkte Beweglichkeit interessiert zu nutzen:
Eine verschmutzte Brille mit ganz kleinen Gucklöchern, die Sicht nur schwarzweiß und verschwommen, in Watte gepackt und an einen Stuhl in fremdem Umfeld gebunden. Genug Liebe auch für Unvollkommenheit, Akzeptanz und Hingabe in beschwerliche Situationen mußten hier erst langwierig entwickelt werden.

Zauberei überflüssig finden... Sehr bestürzend, sich etwas wünschen und plötzlich noch beim Überlegen feststellen, daß die Erfüllung dessen eine Kettenreaktion negativer Begleiterscheinungen vielleicht gerade dadurch hervorrufen kann. Noch bestürzender wenn in der eigenen Denkfabrik Gesprächspartner wegen größerer Ressourcen nutzbarer Denkkapazität, mehr nutzbarer Mikrozeit oder Neudefinierung von Wünschen spielend über die abgesteckten Ziele hinweggehen und Situationen zur Demonstration deutlich negativ umgestalten.

Erkennen von Grenzen der Wahrnehmung und Kontrolle.

grüss dich giri!

überflüssig...
das ist nach wie vor ein punkt in meinem "magischen" arbeiten, dass ich zwar hingebungsvoll und diszipliniert übe und mich über meine sich verändernde wahrnehmung total freue - und dennoch ist das bedürfnis ins geschehen dann verändernd eingreifen zu wollen ziemlich klein.

es verändert sich ja eh schon alles für mich durch meine veränderte wahrnehmung :)

wie dvasia geschrieben hat "man erhält einen durchblick für seinen fokus". das ist mir irgendwie schon genug.

ich frag mich ab und zu ob das was ich mache "magie" heissen soll - weiss es nicht, und finds auch noch schön, im offenen raum zu spielen :)

grüessli!

kona
 
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