Mit den gechannelten Büchern verhält es sich eigentlich nicht anders, als mit allen Informationen, die so Tag für Tag auf uns einprasseln. Bei sehr vielen, kann ich den Wahrheitsgehalt nicht überprüfen. Welcher Filter ist denn dann zulässig? Der Channeln-gibt-nicht-Filter ist einfach nur ein Justament-Standpunkt, das gilt für mich nicht.
Davon ausgehend, dass ein Gutteil dessen, was ich täglich höre, sehe und lese, vom "Herausgeber" persönlich gefärbt, aus einer bestimmten Intention heraus in die Welt gesetzt oder vielleicht auch schlicht und einfach aus Jux erstunken und erlogen wurde, finde ich kein objektives Kriterium, nachdem ich urteilen könnte.
Ich gehe einfach danach, ob es sich - für mich - halbwegs vernünftig anhört, trifft das zu, so halte ich den Inhalt wenigstens für möglich. Dann kommt es darauf an, wie dieser Inhalt sich mit bisher erfahrenem verträgt. Wenn die neue Information so gar nicht zu den bisherigen Erfahrungen passen will, dann tu ich mich schwer, diese zu integrieren.
Unterm Strich bleibt ja wieder nur das Bauchgefühl...