Homosexuele "heilbar"

Ist Katholizismus heilbar?
:lachen::thumbup:

Hab ich mich auch schon öfter gefragt!
Ich könnt mich über solche Haltungen ja stundenlang amüsieren - leider ist das jedoch deren Ernst.....sind ja Ansichten wie im tiefsten Mittelalter - und dort war es angeblich schon Sünde, zwei verschiedene Arten Stoff miteinander zu kombinieren! (gemeint sind Textilien;)- kleiner Scherz am Rande...)
 
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@ eva07 und alle, die eine definitive Antwort suchen:

Diese Suche ist absolut sinnlos, da erst einmal ein Bezug definiert werden sollte, nämlich der, was "gesund" sei. Erst dann kann man behaupten, was "krank" sei. Ich halte beides für subjektive Individualmeinungen.

Deswegen kann, ja soll, man ja drüber reden, sonst müsste man ja nicht diskutieren.

Ist es "normal" Hetero-Sex zu haben und dabei zu verhüten? Dem biologischen und katholischen Prinzip der Vermehrung wird damit widersprochen
.

Ich bin keine Katholikin, wohl aber dem christlichen Glauben zugeneigt. Das heißt, dass ich nicht alles annehme, was in den Büchern steht. Einiges allerdings gefällt mir schon. Für mich ist VERHÜTEN ganz normal.

Sind diverse sexuelle Praktien, die durchaus auch von Heteros ausgeübt werden wie zB S/M "normal"?

S/M kann ich leider nicht übersetzen.

Ist Sex ohne Liebe "normal"?

Es ist für mich etwas, das ich mir nicht gestatten möchte, ob normal oder nicht.

Warum wird immer alles auf dem Geschlecht der Menschen aufgehängt und nicht auf die Motivationen geschaut? Wer ist "normaler": Ein schwules Pärchen, das sich innig liebt und gegenseitig wertschätzt? Oder ein verheiratetes Heteropaar, bei dem der Mann die Frau prügelt und/oder fremd geht?

Das kann man miteinander nicht vergleichen.
Man sollte vielleicht mal mit dem Klischeedenken aufräumen, dass Schwule alles niederrammeln, was sich vor ihnen bückt

Es heißt allgemein, dass sie öfter ihre Partner wechseln. Wie soll man wissen, dass dies ein Klischee ist. Ist es der Fall, dann ist es nicht zu begrüßen, vor allem, wenn sie Kinder adoptieren wollen.

und Lesben frigide Kampfemanzen seien.

Ist das auch ein Klischee? Das kenne ich nicht.

Es sind Menschen mit genau denselben Charakterschwächen und -stärken wie alle anderen
.

Wahrscheinlich, weiß ich auch nicht so genau.

Meiner (individuellen) Meinung nach ist nicht krank, wer dasselbe Geschlecht liebt, sondern jemand, der seine Neurosen/Gewaltphantasien sexuell auslebt. Egal ob homo oder hetero.

Das finde ich auch. Darüber habe ich nicht gesprochen. Es ist eher darum gegangen, ob Homosexualität angeboren oder durch Verführung eingetreten ist, wobei der Jugendliche in eine gewisse Richtung gedrängt wird.

Ich finde trotzdem, dass Hetero das Natürlichere ist. Aber ich kann das auch nur von meinem Standpunkt aus betrachten.

Die Menschin :)
 
@ eva:

Leider hast du offensichtlich noch immer nicht verstanden, was ich gesagt habe.

Es ist eine sinnlose Suche. Weil es keine absolut objektive Beurteilung darüber gibt, was nun "normal" sei und was nicht. Die Psychologie sagt, es ist ein normales Phänomen. Die Kirche sagt, es sei eine Sünde. Wem du jetzt eher glauben willst, ist deine Entscheidung.

Das, was du für dich als normal oder als richtig empfindest, ist schön und gut und gerechtfertigt, aber doch nur deine persönliche Meinung. Ich verstehe nicht, warum du eine absolute Beurteilung für etwas haben willst, was dich ohnehin nicht betrifft. Die Frage an sich, ob Homosexualität "krank" oder "anormal" sei, ist an sich schon eine Beleidigung, umso mehr, wann man über "sie" redet, als wären sie irgendeine außerirdische Spezies auf einem anderen Planeten. Irgendwas, das nicht "zu uns" gehört.

Da du offensichtlich keine Schwulen oder Lesben kennst (bzw. sie sich vor dir nicht geoutet haben), betrifft dich das Thema nicht, also verstehe ich die Fragen nicht.
 
Das kann man miteinander nicht vergleichen.

Warum nicht? Im einen Fall lieben sich 2 Menschen, werden aber als "anormal" gebrandmarkt. Im anderen Fall führen 2 Menschen eine sogenannte "normale" Beziehung, die aber von Gewalt und Lüge geprägt ist.

Wenn du das nicht miteinander vergleichen willst, ziehst du bereits einen Schluss bzw. fällst ein Urteil, und damit erübrigt sich bereits jegliche Diskussion.
 
Es ist traurig, das Homosexuelle so oft als "eigene Sorte Mensch" betrachtet werden.

So etwas wie "Homosexuelle sind super, die mag ich voll gern" finde ich genauso diskriminierend wie negative Sprüche. Menschen, die sich in andere Menschen eigenen Geschlechts verlieben, sind halt Menschen, die sich in andere Menschen eigenen Geschlechts verlieben. Das allein sagt NICHTS über ihr restliches Leben aus, über die Art und das Wesen des einzelnen.

Schließlich ist nunmal jeder ein Individuum und nur aufgrund EINER Gemeinsamkeit mit einem Haufen anderer Leute, gleich auf ein zusammenfassendes Schema wie "die sind alle..." zu schließen, ist hirnrissig.

Das Problem ist das Image, das der homosexuellen Szene anhaftet - der Großteil der Leute hat so richtig schön null Durchblick in die Realität, das sie eben auf hörensagen zurückgreifen und sich daran dann festkrallen.

zB das "sie häufig ihre Partner wechseln". Menschen wechseln von Zeit zu Zeit ihre Partner, ja. Oh, Homosexuelle auch, sind ja Menschen. Allerdings nicht wirklich öfter als andere Menschen im gleichen Alter.
Aber die Vorstellung das in Homokreisen alles so völlig anders wäre als in Heterokreisen ist einfach falsch.
In einem Homoclub gehts nicht anders zu als in einer "normalen" Disko - in beiden gibt es die "Szene", da entstehen halt kleine Dörfchen in denen jeder jeden kennt und wo Partnerwechsel halt immer mal wieder vorkommt - das ist so in einer "Szene", egal in welcher. Das liegt wohl eher an den altersbedingten zwischenmenschlichen Interessen der jeweilgen Szene-inkludierten.
Zwischen einer "normalen" Disko und einem üblichen Homoclub besteht kein Unterschied zwischen den Zwischenmenschlichen Gegebenheiten.

Dazu noch sind längst nicht "alle" Homosexuelle Teil einer solchen Szene - ebenso wenig, wie alle Heterosexuellen Teil irgendeiner "Szene" sind.

Das Image, mit dem sich Homosexuelle rumschlagen müssen, find ich total bescheuert - schon allein der Unterschied zwischen Schwulen und Lesben: Die große Masse sagt: "iiiiieeeh, ein schwuler!" und auf der andern Seite "oh wie geeeiill, ne Lesbe!"

Schwule sind in den Augen der breiten Masse irgendwie "andere Wesen", denen man am besten niemals den Rücken zudreht und die man nicht allein mit Kindern lassen kann, ohne das ihre Schwulheit auf diese irgendwie übergreift.
Lesben sind geile Weiber, ohne jegliche Hemmungen, die es am liebsten mit noch nem Mann dabei tun, die den ganzen Tag lang an nichts als Sex denken.
Selbstverständlich bevorzugen beide ausschließlich irgendwelche abstrakten Sextechniken und sowas wie "zärtliches miteinander schlafen" gibts mal gar nicht - ganz abgesehen von einem geteiltem Leben, Umarmungen, Verständis, Kommunikation, eben alles was zu einer Partnerschaft gehört und nichts mit Sex zu tun hat.

Wirklich schauderhaft, was die Leute so denken.

Und ja, bevor jemand fragt: Ich kenn mich in dieser Szene durchaus ein wenig aus und habe mehrere Freunde und Bekannte, ja auch (indirekte) Verwandte die Homosexuell sind. Ich traue mir da also durchaus zu, ein bisserl mehr Durchblick zu haben.

Die einzigen, die Homosexuelle quer durch die Bank auf ihren Sex reduzieren, sind Heterosexuelle.

----

"S/M kann ich nicht übersetzen"
Sado/Maso

Lieben Gruß,
Oktarin
 
@ eva:
Leider hast du offensichtlich noch immer nicht verstanden, was ich gesagt habe.

Es ist eine sinnlose Suche. Weil es keine absolut objektive Beurteilung darüber gibt, was nun "normal" sei und was nicht. Die Psychologie sagt, es ist ein normales Phänomen. Die Kirche sagt, es sei eine Sünde. Wem du jetzt eher glauben willst, ist deine Entscheidung.

Du stellst zwei gegensätzliche Meinungen gegeneinander als würde es nur schwarz-weiß geben. Doch es gibt viele Farben, daher auch noch andere Meinungen. Und ein Phänomen ist für meine Begriffe immerhin etwas, das nicht ganz real ist.

Das, was du für dich als normal oder als richtig empfindest, ist schön und gut und gerechtfertigt, aber doch nur deine persönliche Meinung. Ich verstehe nicht, warum du eine absolute Beurteilung für etwas haben willst, was dich ohnehin nicht betrifft. Die Frage an sich, ob Homosexualität "krank" oder "anormal" sei, ist an sich schon eine Beleidigung, umso mehr, wann man über "sie" redet, als wären sie irgendeine außerirdische Spezies auf einem anderen Planeten. Irgendwas, das nicht "zu uns" gehört.

Da du offensichtlich keine Schwulen oder Lesben kennst (bzw. sie sich vor dir nicht geoutet haben), betrifft dich das Thema nicht, also verstehe ich die Fragen nicht.

:):):)
 
Es ist traurig, das Homosexuelle so oft als "eigene Sorte Mensch" betrachtet werden.

So etwas wie "Homosexuelle sind super, die mag ich voll gern" finde ich genauso diskriminierend wie negative Sprüche. Menschen, die sich in andere Menschen eigenen Geschlechts verlieben, sind halt Menschen, die sich in andere Menschen eigenen Geschlechts verlieben. Das allein sagt NICHTS über ihr restliches Leben aus, über die Art und das Wesen des einzelnen.

Schließlich ist nunmal jeder ein Individuum und nur aufgrund EINER Gemeinsamkeit mit einem Haufen anderer Leute, gleich auf ein zusammenfassendes Schema wie "die sind alle..." zu schließen, ist hirnrissig.

Du sprichst mir aus der Seele (auch mit dem Rest, was du gesagt hast).

Genau das, worauf ich die ganze Zeit hinweise. Ich kann einen Menschen nicht aufgrund EINER Eigenschaft zu einer neuen Subspezies deklarieren. Sowas würde ich im übrigen auch nicht mit Leuten tun, die einen anderen Glauben haben als ich, auch wenn mir deren Glaube persönlich nicht zusagt.

Und was ich auch sagen muss: Es zeugt entweder von Naivität oder von Taktlosigkeit, zu meinen, man könne eben mal öffentlich darüber diskutieren, ob Schwule/Lesben nun normal seien oder nicht, auch wenn es in aller Offenheit geschieht. Das ist eine Herabwürdigung per se. Oder käme irgendwer auf die Idee, darüber zu diskutieren, ob Menschen mit einer anderen Hautfarbe als der "weißen" Untermenschen oder "andere Arten" von Menschen seien bzw. ob sie etwas "dafür können", dass sie nicht weiß geboren sind? Alle diese Fragestellungen setzen nämlich voraus, dass "weiß" das Gute, Richtige sei.

Es stimmt schon, zur Fortpflanzung benötigt man Männchen und Weibchen. Zur Fortpflanzung benötigt man aber zB keine Liebe. Und wer behauptet, Liebe sei anormal?
 
Warum nicht? Im einen Fall lieben sich 2 Menschen, werden aber als "anormal" gebrandmarkt. Im anderen Fall führen 2 Menschen eine sogenannte "normale" Beziehung, die aber von Gewalt und Lüge geprägt ist.

Wenn du das nicht miteinander vergleichen willst, ziehst du bereits einen Schluss bzw. fällst ein Urteil, und damit erübrigt sich bereits jegliche Diskussion.

:):):)
 
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