Hoherpriester

Hoherpriester

Mitglied
Registriert
22. Mai 2004
Beiträge
61
Ich hätte da ein paar Fragen: Was ist ein Hoherpriester ,was macht ihn aus ,was ist sein job/auftrag wenn es ihn gibt?

Vielleicht denkt ihr warum hat er den nickname wenn er gar nicht weis was es ist? Das ist ein andere geschichte.
Bin gespannt auf eure antworten :zauberer1

Gruß Hoherpriester
 
Werbung:

nocoda

Aktives Mitglied
Registriert
9. November 2004
Beiträge
935
Hier bittersehr, ich hoffe, es hatdie Infos, die Du suchst.

*lg


Der Begriff Hoherpriester ist in verschiedenen Kontexten in Gebrauch, überwiegend bezeichnet er jedoch den höchsten Priester des Judentums in der Zeit des Jerusalemer Tempels. Der folgende Artikel beschäftigt sich nur mit dieser Bedeutung.

In anderem Zusammenhang können mit Hoherpriester die obersten einer Priesterschaft oder Personen mit einer bestimmten kultischen (Leitungs)funktion gemeint sein.



Der Hohepriester in der Bibel

In der Bibel wird der Hohepriester häufig erwähnt. Bereits der König und Hohepriester Melchisedech erhält von Abraham den Zehnt als freiwillige Abgabe (1Mo 14,18ff). Als Hoherpriester gilt nach alttestamentlicher Überlieferung auch Aaron, der Bruder Moses. Er wird von Gott selbst zum obersten Priester ausersehen (vgl. 2. Mose 28).

Historisch lässt sich der Hohepriester seit 520 v. Chr. nachweisen.

Im Neuen Testament wird ebenfalls auf den Hohenpriester Bezug genommen; nach der Darstellung der Evangelien verhörte der Hohepriester Jesus, ehe dieser an Pontius Pilatus übergeben wurde.

Im Neuen Testament wird der Begriff außerdem in einer erweiterten Bedeutung verwendet: auch die ehemaligen Hohenpriester und die Mitglieder der vornehmen fünf Priesterfamilien, aus denen die Hohenpriester ursprünglich stammten, werden als Hohepriester bezeichnet (vgl. Apostelgeschichte 4,6).

Gemäß Kapitel 7 des Hebräerbriefes wurde das levitische Priestertum im Neuen Bund abgeschafft und Jesus gilt als Hoherpriester in der Ordnung Melschisedeks.


Funktion des Hohenpriesters

Bis in die Zeit der römischen Herrschaft hatte der Hohepriester sein Amt bis an sein Lebensende inne; das Amt selbst war erblich. Die Römer unterbrachen diese Linie, indem sie den Hohenpriester benannten und auch absetzten.

Im Bereich der Religion hatte der Hohepriester die zentrale Funktion. In allen Fragen der Religion, der Priesterschaft und des Gottesdienstes hatte er die oberste Aufsicht und Weisung. Er musste eine besondere kultische Reinheit wahren und war der einzige, der einmal im Jahr am Versöhnungstag (Jom Kippur) das Allerheiligste des Tempels betreten durfte. Dort empfing er stellvertretend für das Volk die Vergebung Gottes. Im Jahreslauf brachte er die wichtigsten Opfer dar.

Seit der Zeit der Makkabäer war der Hohepriester gleichzeitig auch der oberste politische Führer. Er war der Vorsitzende des Hohen Rates oder Sanhedrin. Dieser Rat war der höchste jüdische Gerichtshof und die wichtigste politische Institution, die selbst unter der Herrschaft der Römer noch über erhebliche Autonomie verfügte. Für die Besatzungsmächte war der Hohepriester damit der zentrale Ansprechpartner.


Nach der Zerstörung des Tempels

Nach einem Aufstand zerstörten die Römer im Jahr 70 den Jerusalemer Tempel und damit das kultische Zentrum des Judentums. Der Tempelkult und die kultische Rolle des Hohenpriesters hatten über die Tempelzerstörung hinaus keinen Bestand. Die alten kultischen Formen wurden nicht weitergeführt, der Vorsitz des Sanhedrin wurde von einem Patriarchen übernommen. Die Schriftgelehrten (Pharisäer) übernahmen die führende Rolle in der weiteren Entwicklung des Judentums.


Link
 

Vovin

Mitglied
Registriert
20. Juli 2004
Beiträge
323
Ort
Mönchengladbach
Hey Hohe.

Also, ein hohepriester......

Absolute Hingabe an die Gottheit, die Götter
Wissen um den Glauben
Alle Mysterien verstehen und vermitteln können.

Ließ mal : Wicca, Alte Religion im neuen Zeitalter, da ist es am besten beschrieben.

Unter den nicht Wicca Paganen sind Hohepriester eher selten und haben wenn dann nur konkrete aufgaben bei bestimmten riten
 

Vovin

Mitglied
Registriert
20. Juli 2004
Beiträge
323
Ort
Mönchengladbach
Indem man an sich selbst Abreitet.
Das Selbst befreit.
Für den Glauben, die Gemeinschaft, die Menschen, Die Gottheiten des Pantheons und die erhaltung dessen lebt.
Soll ich dir das von mir empfohlene Buch mal zusenden?
Es ist ein langer harter und vor allem schwieriger weg.
Denn in unserer Gesellschaft ist es nicht sonderlich einfach ein Leben zu führen das von tiefer Spiritualität geprägt ist.
Wenn man an den Automechanker oder den Fabrikarbeiter denkt, oder aber an die Näherin im Akkord...........

Befreie dein Selbst......
 
Werbung:

romy_hexe

Sehr aktives Mitglied
Registriert
20. September 2003
Beiträge
1.351
Ort
Plauen/Sachsen
Hallo Hohepriester

Es kann genau so vorkommen, daß man den Weg wählt, weil man sich dort hingezogen fühlt und je mehr man auf diesem Weg geht, um so mehr merkt man, daß man ihn schon sein ganzes Leben gelebt hatte.

Kann man im Vergleich seines Lebens mit anderen vielleicht sehen. Wenn man eher eine ruhige Pubertät hatte oder völlig andere Interessen, wenn der normale Vergnügungsrummel so nie gegriffen hat, einem nie was gegeben hat, dann kann das ein Anzeichen dafür sein. Muß aber nicht. :daisy:

Alles Liebe
romy
 
Oben