Hannoveransche Erbsenzählerei um Wulff

Mit Verlaub Shimon, aber das ist ausgemachter Blödsinn. Wulff wurde nicht gegangen, Ihr VTler habt einfach zuviel Phantasie. Er hat die Suppe angerührt und sich immer weiter reingeritten. Und die Medien, das wissen wir doch, jubeln heute hoch und morgen geht's halt abwärts. Ihr verkennt einfach die jeweiligen - nicht koordinierten, sondern die individuellen - Interessen der Beteiligten.
Da gibt es schlicht keine übergeordnete Bündelung, lediglich so etwas wie Gruppendynamik. Das reicht bereits. Da wird so manches überbewertet.

Es kann sein was Du sagst, aber es kann auch nicht sein. Und wer zu schnell von abtriftender Phantasie spricht, an dem gehen schnell Dinge vorbei, die er besser hätten mitbekommen sollen, anstatt zufriedene Welt zu spielen.

Wenn Du Dich einmal mit dem Thema der Machtaneinwirkungen auseinander gesetzt hast, dann wirst Du bald nicht mehr meinen, das würde nur dem Mittelater angehören. Das ist heute mindestens so aktiv wie zu früheren Zeiten, aber versteckter denn je.

Auch in Berufen. Stichwort: Schwarze Liste.


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Mit Verlaub Shimon, aber das ist ausgemachter Blödsinn. Wulff wurde nicht gegangen, Ihr VTler habt einfach zuviel Phantasie. Er hat die Suppe angerührt und sich immer weiter reingeritten. Und die Medien, das wissen wir doch, jubeln heute hoch und morgen geht's halt abwärts. Ihr verkennt einfach die jeweiligen - nicht koordinierten, sondern die individuellen - Interessen der Beteiligten.
Da gibt es schlicht keine übergeordnete Bündelung, lediglich so etwas wie Gruppendynamik. Das reicht bereits. Da wird so manches überbewertet.

Mit Verlaub, aber Wulff hat sich nicht "immer weiter reingeritten", sondern ihm wurde von der Presse immer mehr haltlose Dinge unterstellt, die er so gar nicht gesagt hat (z.B. zu dem Bild-Fuzzi, er dürfe einen bestimmten Artikel nicht veröffentlichen. Die Wirklichkeit sah so aus: Wulff bat den Kai von der Bildzeitung lediglich, zu warten, bis er aus dem Urlaub zurückkommt, um die Sache mit ihm unter zwei Augen zu besprechen).

Was hatte denn Wullff gegen die gesammelte Presse, die zur Jagd gegen ihn geblasen hatte, für eine Chance? Außerdem hat die Staatsanwaltschaft doch in den letzten 2 Jahren jeden Papierschnitzel umgedreht und alles aufgearbeitet, aber nichts gegen Wulff gefunden? In was hat er sich denn da bitte selber "reingeritten"??? Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein? :rolleyes:


Lg
U.
 
armer Wulffi .... schnief, heul ...... so arm was ihr mit ihm macht.

Halt, das alles hat er selbst gemacht und forciert.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen, er hat sehr gut schauspielerisch von Albrecht gelernt.
 
Mit Verlaub Shimon, aber das ist ausgemachter Blödsinn. Wulff wurde nicht gegangen, Ihr VTler habt einfach zuviel Phantasie. Er hat die Suppe angerührt und sich immer weiter reingeritten. Und die Medien, das wissen wir doch, jubeln heute hoch und morgen geht's halt abwärts. Ihr verkennt einfach die jeweiligen - nicht koordinierten, sondern die individuellen - Interessen der Beteiligten.
Da gibt es schlicht keine übergeordnete Bündelung, lediglich so etwas wie Gruppendynamik. Das reicht bereits. Da wird so manches überbewertet.





im prinzip: es ist wurcht, was herr wulf passiert ist ... und die ganze "geschichte" ist schon so was von langweilg ...............:lachen:

(nur eins würde mich noch interessieren: wer ist "ihr"?)


shimon
 
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Einen Gedanken möchte ich noch einbringen, weil immer wieder so getan wird, als würde keine andere Macht am Sturz beteiligt gewesen sein.

Wenn man sich die Beziehung Wulff und die Bild-Zeitung ansieht, dann merkt man, dass sie sich gegenseitig hofiert hat, dass sie wie ein Gespann sich regelmäßig fütterte.

Wulff gab Einblicke in seine Privatsphäre und die Medien, insbesondere "Bild", hatten etwas zu berichten das Wulffs Ansehen erhöhte.

Aber wann kam der Bruch?

Wenn ich mir die Lindauer Rede ansehe, dann hat sie am 24. August 2011 statt gefunden. Hier rügt der Bundespräsident Christian Wulff massiv das Verhalten der Finanzmärkte, wie sie sich wie nach wie vor die Taschen füllen.

Hier seine kritische Rede nachzulesen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...on-christian-wulff-in-lindau-11124112-p2.html


Und dann dauerte es nicht lange und die Bild-Zeitung macht mobil gegen Wulff. Was wirft sie Christian Wulff vor?

Sie kramt plötzlich alte Sachen hervor, die Christian Wulff noch als Ministerpräsident beschäftigten. Sie will ein Interview mit Christain Wullf führen bzgl. Kreditanffäre zu seinem Haus.

Aber hier die große Frage:


Welche Zeitung hat plötzlich ein Interesse daran, die Kuh zu schlachten, die bis dahin immer viel Milch gab?

Das wäre doch völlig dumm!

Dass Wulff sich im Anschluss oft auch ungeschickt verhielt und das die Medien wieder gut ausnutzen konnten, war nicht vorhersehbar.

Die Frage muss lauten, warum schwenkte die Bildzeitung genau dann um, nachdem der Bundespräsident dermaßne scharf die Finanzmärkte aufs Korn genommen hat?

Nein, ich glaube da nicht an Zufall.

Ich weiß, dass es Schwarze Listen in der Wirtschaft und im Kunstbetrieb gibt (angeblich auch noch in anderen Sparten), auch deshalb kann ich mir schwer vorstellen, dass hier nur der reine Zufall herrschte.-


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