Habe viel Haarausfall, was tun dagegen?

Fee

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Meine lieben weiblichen Forumsmitglieder,
(Männer sind vorprogrammiert zu diesem Thema.... :)

bin 49 Jahre jung und war bisher immer stolz auf meine Haarpracht.

Seit ich in den Wechseljahren bin (ich bekomme Östrogene + Gestagene in einer Kombination), habe ich an der rechten Scheitelseite vermehrten Haarausfall: sie sind dünner geworden und das gefällt mir gar nicht. Die linke Seite ist nicht betroffen. Habe fast "eine Geheimratsecke" bekommen.... :dontknow:

Bekomme doch etwas Panik!
Gibt sich das von allein oder wie bekomme ich das zum Stillstand oder zumindest, dass sie wieder nachwachsen???!

Wäre dankbar für ein paar Tipps von Euch.

Eure Maike
 
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Ninja

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Liebe Maike!

Ich glaube Dein Haarausfall ist schon hormonell bedingt, weiters kenne ich ihn noch wenn man sehr stark psychisch belastet ist. Frag Deinen Friseur ob er Präparate zur Anregung der Kopfhautdurchblutung hat, ansonsten habe ich mal vom Kräuterpfarrer Weidinger gehört wie gut die Kopfmassage helfen sollte ( von der Stirn zum Hinterkopf zurück massieren) und Du könntest auch ein Brennnesselshampoo versuchen.

Ich drück Dir die Daumen und wünsche Dir daß Du bald wieder Deine alte Haarpracht zurück bekommst:) :zauberer2

LG Ninja
 

Ereschkigal

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Liebe Maike,

über den Harausfall solltest Du auf jeden Fall mit Deiner/m Frauenarzt/in reden. Das gehört meiner Meinung nach nicht zu den Nebenwirkungen, die Du in Kauf nehmen solltest. Gerade die Hormonbehandlung in den Wechseljahren ist die letzte Zeit ja sehr ins Kreuzfeuer der öffentlichen Meinung geraten. Vielleicht ist das ein Hinweis darauf nochmal über die Hormoneinnahme mit Deinem Arzt nachzudenken.

Ich habe mal ein Buch über Progesteron gelesen. In diesem wird behauptet, daß ein bestimmtes Verhältnis zwischen Östrogenen und Progesteron im Körper notwendig ist, damit sowohl das eine als auch das andere wirken kann. Der Autor des Buches ist davon ausgegangen, daß durch Fleisch und Milchprodukte dem Körper sehr viele Östrogene zugeführt werden, aber meistens ein Mangel an Progesteron vorherrscht. Er empfahl auf jeden Fall natürliches Progesteron zuzuführen. Es gibt einige Pflanzen die eine Vorstufe von Progesteron enthalten. Als einzige habe ich noch die Süßkartoffeln im Kopf. Das patentierte Progestin, daß auf dem Markt ist, schrieb er, würde die Rolle des Progesteron im Körper nicht einnehmen können und eher wie ein Gift wirken. Das Buch strotzte vor Informationen über Biochemie und klang aus meiner Sicht sehr logisch.

Nach der letzten Schwangerschaft hatte ich auch extreme Probleme mit Haarausfall. Damals hat mir der Arzt ein Hirsepräperat empfohlen, leider kann ich mich nicht mehr an den Namen erinnern. Das hat mir damals geholfen.

Liebe Grüße
Ereschkigal
 

Vovin

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Hallo maikeGutjar

Ich schwöre bei Haar und kopfhaut problemen auf Teebaumölshampoo.

Ich habe neurodermitis und hatte früher sehr sehr dünnes haar.
Ich benutze nun seit einem Jahr dieses Shampoo und meine haare sind richtig kräftig geworden und meine Kopfhaut ist wunderbar.

Ich weiß nicht ob es auch bei dir hilft, aber schaden kann es nicht.

BrennesselShampoo ist doch eigentlich eher bei fettigem Haar zu empfehlen. Oder???

93/)O(
Panum
 

MariaH.

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Hallo Maike,

wie Du bin auch ich im Jahre 1955 geboren, wir sind also in etwa einem Alter – und somit auch beide in den sog. Wechseljahren. Du schreibst, dass Du Östrogene und Gestagene einnimmst, wohl um mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre zurechtzukommen.
Ich habe mich entschieden, keine hormonellen Eingriffe gegen die Symptome der Wechseljahre einzunehmen, weil ich damit meinem Körper signalisiere, dass ich mit seiner Entwicklung nicht einverstanden bin, obwohl sie doch ganz normal ist.
Vielmehr bin ich bemüht, in Gedanken und gefühlsmäßig den „Wechsel“ anzunehmen bzw. mitzuvollziehen. Wechsel heißt Veränderung, d.h. die körperlichen Merkmale der Weiblichkeit ändern sich und irgendetwas in unserer Psyche möchte diese Änderung nicht akzeptieren. Ich denke, dass in unserem Unterbewusstsein die Sorge vorherrscht, dass man mit dem Ausbleiben, dem Verlust der monatlichen körperlichen Funktionen an Weiblichkeit allgemein einbüßt. Könnte es sein, dass in Deinem Unbewusstem diese Angst schlummert? – denn es könnte doch sein, dass sie (diese Angst) sich äußert, indem Du teilweise Deine Haare verlierst (Haare sind doch für Frauen ein sehr wichtiges Attribut für Weiblichkeit). Du schreibst, dass Du sehr stolz auf Deine Haarpracht warst – und auch wendest Du Dich gezielt an die weiblichen Forumsmitglieder, das scheinen mir Indizien dafür zu sein, dass Du im Innern – ohne es zu wissen – ein Problem mit dem Wechsel, mit der Veränderung des Weiblichen in Dir hast. Das ist natürlich nur eine sehr laienhafte Deutung, aber ich wollte es wenigstens ausgesprochen haben. Vielleicht ist es ein Impuls, die normale Entwicklung der Frau liebevoll zu akzeptieren, ich selbst habe mit dieser inneren Einstellung wenig Probleme mit meinen Wechseljahren.
Alles Liebe
MariaH.
 

Gandalf

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MariaH.,

Ich habe mich entschieden, keine hormonellen Eingriffe gegen die Symptome der Wechseljahre einzunehmen, weil ich damit meinem Körper signalisiere, dass ich mit seiner Entwicklung nicht einverstanden bin, obwohl sie doch ganz normal ist.
Das hatte meine Oma auch entschieden, heute erlebt sie keinen Tag, keine Stunde, keine Minute mehr ohne grausamste Schmerzen. Sie hat Osteoporose.
Hätte sie in den Wechseljahren Hormone genommen, wäre ihr dies höchstwarscheinlich erspart geblieben. Von den Folgen, die diese Krankheit nach sich zieht, rede ich jetzt mal nicht.

Gandalf
 

Isabella222

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Hallo!

Ich habe auch recht starken Haarausfall und habe mich daher auf Schüßlersalze austesten lassen und siehe da, hab ich doch glatt einen Mineralstoffmangel. Ich nehme die Schüßlersalze jetzt seit knapp einer Woche und der Haarausfall ist schon ein wenig besser geworden.

Liebe Grüße
Isabella :)
 

Fee

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Danke Ihr Lieben alle!

Ich weiss, dass wir sehr viele gemeinsames haben :kiss3:

Ich werde jedes ausprobieren, was Ihr mir geraten habt: Panun, Erschekigal, Ninja, Isabella!

Liebe Ninja, sicher hat das psychisch auch etwas damit zu tun, aber ich denke eher, stressmässig, da wir unter enormen Stress sind: Haus bauen und "nebenbei" noch zwei Firmen laufen haben und Obstplantagen von 15Ha....
Muss wohl etwas härter zu mir sein und ein STOPP stetzen, darum mache ich nächste Woche ein paar tage Urlaub bei meinem Sohn und Tochter in Deutschland :banane:

Liebe Erschekigal, das Buch ist sicher sehr interessant zu lesen, kannst Du mir die IBAN-Nr. senden??

Hi, Isabella, was ist das "Schüsslersalze"??? Ich wohne in Belgien, kann ich da unter diesen Namen auch kaufen??? Bin echt interessiert daran.....

Auch an dem Teebaumöl von panum, man sollte alles in Betracht
ziehen.

Auf die mail von MariaH antworte ich noch apart, ich muss noch im Büro ein bisschen arbeiten, aber die Antwort kommt :)


Puh, das muss ich erst einmal alles noch einmal lesen, bin sehr froh, dass ich "nicht allein dahstehe" mit meinem kleinen Problem.

Liebste Sonntagsgrüsse Euch allen und nochmals danke für Eure "Anteilnahme", Tipps!!!!! :flower2:

Eure Maike

PS:

Lieber Gandolf, ich halte auch von Hormonen, selbst wenn ich mir der Gefahr von Krebs bewust bin, meine Oma hatte auch Osteoporose und sie ist gefallen und an dem Bruch zugrunde gegangen, weil sie bettlägrig wurde, Lungen entzündung bekamm und starb....Ich weiss, was Du meinst damit!!!
Krebs haben wir alle in uns, bei dem einen kommt er zum Ausbruch und bei dem anderen nicht - ja, wenn es so sein soll: ich hatte ein tolles Leben bisher!!!

Maike
 
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Liebe Erschkigal,

ja, ist in Ordnung, würde mich freuen, darin lesen zu können, sicher hat mein Haarausfall mit den Östrogenen/Gestagenen = Zusammensetzung etwas zu tun.

Wenn ich nach Deutschland fahre, frage ich meinen "alten" Frauenarzt, was genau zuviel oder zuwenig sein kann an diesen Hormonen.

LG
Maike
 
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