Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Lässt sich erklären warum oder macht die Bild unnötig Drama?
Ja, die BILD macht jetzt unnötig Drama.
Die Frau Tönnies war doch zuletzt mit an Bord und wurde in Cuxhaven von der Fortuna B an Land gebracht.
Sie war die letzte der Walrettungsinitiative, die auf der Fortuna B verblieben ist, weil die anderen beiden Boote keinen Platz mehr hatten.
Sie hat gleich danach >dieses Interview< gegeben.

Kirsten Tönnies erwähnt auch darin, dass ihr mulmig geworden ist, weil man sich (per WhatsApp?) bei ihr erkundigte, ob alles okay sei, denn die Fortuna B habe ihre Ortungssignale abgeschaltet, sodass man das Schiff nicht mehr auf den öffentlichen Schiffsortungsplattformen finde.
Seither kann man die Fortuna B zwar nicht orten, aber die liegt bestimmt in Cuxhaven im Hafen.
 
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Wird nicht auch nicht wahrer und unumstößlicher, wenn man es so schreibt.

Normal bei einer Strandung ist dieser Vorgang:
"Übersicht mit KI

Großwale sterben bei einer Strandung meist innerhalb von wenigen Stunden bis zu 24 Stunden, selten überleben sie länger als 1–2 Gezeitenzyklen (ca. 12–24 Stunden)

Der Tod tritt nicht durch Verhungern oder Dehydrierung ein, sondern meist durch akutes Versagen des Körpers: [1, 2]
  • Erstickung: An Land drückt das enorme Körpergewicht ohne den tragenden Auftrieb des Wassers auf die Lunge. Das Tier muss extrem hart arbeiten, um den Brustkorb zum Atmen zu heben.
  • Kreislaufkollaps: Die Kompression führt zu Schäden an der Lunge und anderen Organen.
  • Überhitzung: Durch die dicke Speckschicht kann der Wal seine Körpertemperatur nicht mehr regulieren und überhitzt. [1, 2, 3, 4]
Überlebenschancen:
Selbst wenn Großwale wieder ins tiefere Wasser zurückgeführt werden, sterben viele kurz darauf an den Folgen des Eigengewichts (Zerstörung des Gewebes/Muskeln) oder an den ursprünglichen Ursachen der Strandung (Krankheit). Daher wird in manchen Fällen die Euthanasie (Einschläfern) als humanste Option in Betracht gezogen. [1, 2, 3]"

Die wirklich schwerwiegende Tierquälerei in diesem Fall war das Untätigsein, wochenlang, empfohlen von Experten.
Die Hautbehandlung und die Gewichtsentlastung kamen Wochen! später.
Eine Euthanasie war möglich, wurde kategorisch als nicht machbar erklärt, Palliativpflegevorschläge kamen ebenfalls nach was weiß ich wie vielen Wochen; Medikamentengaben von Jenna Wallace wurden abgelehnt
Dass diese Experten jetzt auf dem Rettungsteam herumhacken, ob zu recht oder nicht, spiegelt genau das, was ich von denen erwartet habe- nichts anderes.
Keinerlei Selbstreflektion, keinerlei Fehlerkultur, Feigheit, aber sich Verschanzen hinter ihren Titeln, das können sie.

Für mich ist das ein Versagen auf ganzer Linie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu KI:
1) Wie schnell sterben Großwale bei Strandung wirklich?
Es stimmt: Großwale sind an Land extrem gefährdet und viele sterben relativ schnell. Aber die Angabe „meist innerhalb von wenigen Stunden bis 24 Stunden“ ist keine verlässliche allgemeine Regel.

Die tatsächliche Überlebenszeit hängt stark ab von:

Art und Größe des Wals

Gesundheitszustand vor der Strandung

Ob er trocken liegt oder teilweise im Wasser stabilisiert wird

Wetter (Sonne, Hitze, Kälte)

Ob er aktiv betreut wird (Wasser, Schatten, Umlagerung)

Es gibt dokumentierte Fälle, in denen Tiere innerhalb weniger Stunden kollabieren, aber auch Fälle, in denen sie mehrere Tage und wesentlich länger überleben.

2) Todesursachen – was stimmt, was fehlt
Die genannten Mechanismen sind im Prinzip richtig, aber unvollständig dargestellt:

Atemprobleme / Kreislaufbelastung:
Ja, das Eigengewicht kann die Atmung massiv erschweren, besonders bei Seitenlage. Aber „Erstickung durch Lungenkompression“ ist oft zu grob formuliert – es ist eher ein Zusammenspiel aus Atemmechanik, Stress und Kreislaufversagen.

Überhitzung:
Ist eine Ursache. Allerdings hängt das stark von Umweltbedingungen ab.

Organschäden durch Eigengewicht:
Das ist real (Muskulatur, Kreislauf, Druckschäden), entwickelt sich aber nicht bei jedem Tier im gleichen Tempo.

Was oft fehlt:
Viele Strandungen haben eine ursprüngliche Ursache, z. B. Krankheit, Orientierungslosigkeit, Sonar-Störungen, Verletzungen oder soziale Fehlleitung (bei Gruppen). Diese Ursache ist oft entscheidend für das Überleben – nicht nur die Strandung selbst.

3) Rückführung ins Wasser
Der wichtige Punkt, den viele vereinfachte Darstellungen unterschlagen:

Selbst wenn ein Wal wieder ins Wasser gebracht wird, ist das Risiko hoch, dass er:

erneut strandet

aufgrund der ursprünglichen Erkrankung stirbt

oder durch Muskel-/Organschäden später kollabiert

Das ist der Grund, warum in manchen Situationen überhaupt über Euthanasie diskutiert wird – nicht als „Standardlösung“, sondern als Abwägung zwischen Leid, Erfolgschance und Stabilität.

4) Zur Kritik an „Untätigkeit“ und Expertenentscheidungen
Hier wird es heikel: Im konkreten Fall lässt sich nicht seriös beurteilen, ob es „wochenlange Untätigkeit“ oder strategisches Warten war.

Bei Großwalen sind Entscheidungen oft geprägt von:

logistischer Schwierigkeit (schwer zugängliche Küsten, Gezeiten)

Gefahr für Mensch und Tier bei Rettungsversuchen

begrenzten Ressourcen und spezialisierten Teams

laufender Neubewertung des Zustands (der sich schnell ändern kann)

Was von außen wie Verzögerung wirkt, ist eine grob verzerrende Vereinfachung. Probleme entstehen weniger durch eine einzelne Ursache wie „Erstickung“, sondern durch ein Zusammenspiel aus Atembelastung, Kreislaufstress, Überhitzung, Dehydrierung und teils auch bereits bestehenden Erkrankungen, die zur Strandung geführt haben können.

Wichtig ist außerdem: Eine Rückführung ins Wasser ist kein sicherer „Reset“. Viele Tiere stranden erneut oder sterben später an den Folgen der ursprünglichen Ursache oder an schweren körperlichen Schäden durch die Strandung selbst. Deshalb wird in manchen Fällen auch über Euthanasie als mögliche Option diskutiert – allerdings immer als letzte, sehr schwer abzuwägende Maßnahme.

Zur konkreten Kritik am Einsatz bei „Timmy“: Von außen wirkt vieles schnell wie Untätigkeit, tatsächlich laufen solche Einsätze aber unter extrem schwierigen Bedingungen, mit laufender Neubewertung des Zustands und oft begrenzten Möglichkeiten vor Ort. Ob Entscheidungen richtig oder falsch waren, lässt sich seriös nur anhand des konkreten Verlaufs und der medizinischen Einschätzungen beurteilen – nicht anhand einer allgemeinen Annahme über Strandungsdauern.

Insgesamt vermischt die Aussage also richtige biologische Grundlagen mit stark verallgemeinerten Schlussfolgerungen, die einem Einzelfall nicht gerecht werden.
 
Normal bei einer Strandung ist dieser Vorgang:
"Übersicht mit KI
Großwale sterben bei einer Strandung meist innerhalb von wenigen Stunden bis zu 24 Stunden, selten überleben sie länger als 1–2 Gezeitenzyklen (ca. 12–24 Stunden)

Der Tod tritt nicht durch Verhungern oder Dehydrierung ein, sondern meist durch akutes Versagen des Körpers: [1, 2]
  • Erstickung: An Land drückt das enorme Körpergewicht ohne den tragenden Auftrieb des Wassers auf die Lunge. Das Tier muss extrem hart arbeiten, um den Brustkorb zum Atmen zu heben.
  • Kreislaufkollaps: Die Kompression führt zu Schäden an der Lunge und anderen Organen.
  • Überhitzung: Durch die dicke Speckschicht kann der Wal seine Körpertemperatur nicht mehr regulieren und überhitzt. [1, 2, 3, 4]
Überlebenschancen:
Selbst wenn Großwale wieder ins tiefere Wasser zurückgeführt werden, sterben viele kurz darauf an den Folgen des Eigengewichts (Zerstörung des Gewebes/Muskeln) oder an den ursprünglichen Ursachen der Strandung (Krankheit). Daher wird in manchen Fällen die Euthanasie (Einschläfern) als humanste Option in Betracht gezogen. [1, 2, 3]"

Die wirklich schwerwiegende Tierquälerei in diesem Fall war das Untätigsein, wochenlang, empfohlen von Experten.
Die Hautbehandlung und die Gewichtsentlastung kamen Wochen! später.
Eine Euthanasie war möglich, wurde kategorisch als nicht machbar erklärt, Palliativpflegevorschläge kamen ebenfalls nach was weiß ich wie vielen Wochen; Medikamentengaben von Jenna Wallace wurden abgelehnt
Dass diese Experten jetzt auf dem Rettungsteam herumhacken, ob zu recht oder nicht, spiegelt genau das, was ich von denen erwartet habe- nichts anderes.
Keinerlei Selbstreflektion, keinerlei Fehlerkultur, Feigheit, aber sich Verschanzen hinter ihren Titeln, das können sie.

Für mich ist das ein Versagen auf ganzer Linie.
Der Wal hat nach der Strandung ja viel länger gelebt als hier gesagt.

Wie kommts?

Oder war er kein Großwal?
 
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