Gestrandeter Wal in der Ostsee

Natürlich war es so. Denn dieser Wal war eben so geschwächt dass er sich auf die Sandbank legte um atmen zu können. Die ganze Aktion mit dem Treiben durch die Bucht und alles was danach kam, war Tierquälerei.
Eben. Es ist vollkommen normales Verhalten, dass ein geschwächter Wal sich flache Gewässer sucht. Wenn ein solcher Wal aus Kraftmangel ohnmächtig wird, hört er halt einfach auf zu atmen. Deswegen suchen sie sich Gewässer mit weniger Strömung und weniger Krafteinsatz. Ihr Instinkt lässt sie reaktiv handeln. In der Ostsee bedeuten flache Gewässer allerdings hauptsächlich Sandbänke. Das Ablegen auf Sandbänken und Stränden scheint vollkommen kontraproduktiv, aber der Wal macht ja keine Gefahrenabschätzung. Er macht das, was er machen muss. Das ist keine Entscheidung, das ist ein Notfallprogramm. Und die größte und naheliegendste Gefahr ist es zu ertrinken, wenn er aus Kräftemangel aufhört zu atmen.
 
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@Niflheimr
Hab mal kurz in meinen Threadbeiträgen geguckt, welche dafür dienen könnten,
dir ein Bild zu machen, ob ich wohl etwas erklären könnte, was den Wal betrifft.

1.295 - Salzgehalt des Umgebungswassers
1.308 - Salzgehalt des Umgebungswassers
1.855 - Folgen seiner Strandung
2.241 - Einschläfern eines Wals
2.502 - Folgen seiner Strandung
2.937 - zur Alternative Sprengung
3.158 - Netze usw
 
Denn dieser Wal war eben so geschwächt dass er sich auf die Sandbank legte um atmen zu können. Die ganze Aktion mit dem Treiben durch die Bucht und alles was danach kam, war Tierquälerei.
Absolut.
Besonders dieses rohe Vertreiben mit Lärm war nur dumm und respektlos, weil Wale sehr geräuschsensibel sind.
Menschen, ey ...
Aber nun isser ja tot.
 
Noch ein Interview mit zwei Verantwortlichen, die an der Nekropsie beteiligt waren:


Sie bestätigen auch nochmal, dass definitiv kein Fischernetz gefunden wurde.
Aber die Verwesung sei einfach schon viel zu weit fortgeschritten.

Befragt wurden die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen und
der Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.

Dass kein weiterer Rest eines Netzes gefunden wurde, überrascht mich tatsächlich etwas.

Aber ich frage mich gerade: Welches Ergebnis an einem "frischeren" Kadaver hätte etwas über die Sinnhaftigkeit dieser speziellen Rettungsaktion noch aussagen können?
 
Noch ein Interview mit zwei Verantwortlichen, die an der Nekropsie beteiligt waren:


Sie bestätigen auch nochmal, dass definitiv kein Fischernetz gefunden wurde.
Aber die Verwesung sei einfach schon viel zu weit fortgeschritten.

Befragt wurden die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen und
der Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.

Ein nettes Interview, sehr sympathisch die beiden Dänen.

Aus dem Interview ist heraus zu hören, dass News 5 am Tracker Thema dran bleibt, die lassen sicher nicht locker..
 
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Ein nettes Interview, sehr sympathisch die beiden Dänen.

Aus dem Interview ist heraus zu hören, dass News 5 am Tracker Thema dran bleibt, die lassen sicher nicht locker..

Kann doch eigentlich auch nicht so schwer sein, das Ding auszulesen. Sicher nicht unangenehmer oder sonstwie schwieriger, als einen toten und verwesenden Wal aufzuschneiden.
 
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