Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Focus fasste heute nochmal kurz den Ablauf zusammen.
Focus habe mit mehreren Teilnehmern der Rettungsinitiative gesprochen, aber offenbar wollte nur die Tierärztin Kirsten Tönnies als Einzige (!) namentlich genannt werden.
Das will ja was heißen!


Die Chronologie der Wal-Freilassung

Um den Ablauf besser zu verstehen, ist die Konstellation vor Ort wichtig. Auf der „Fortuna B“ befanden sich neben der Schiffscrew fünf Mitglieder. Zwar zog sie die Barge mit dem Wal, es gab aber keinen direkten Zugang. Deshalb diente die „Robin Hood“ als Transportschiff.
Zur Kolonne gehörte außerdem die „Arne Tiselius“, mit der weitere Mitglieder der Privatinitiative unterwegs waren.

  1. Am Freitagmorgen bespricht sich die Schiffsbesatzung der Fortuna B mit den Mitgliedern der Initiative. Doch plötzlich werden Tierärztin Kerstin Tönnies und Kameramann Jens Schwarck-Köhnke ausgeschlossen, mit auf die Barge zu kommen. Als Begründung wird die raue See genannt. Doch steht im Raum, ob das nur vorgeschoben war.
  2. Die Schiffscrew soll Tönnies vorgeworfen haben, interne Details an die Presse durchgestochen zu haben. Von der „Robin Hood“ aus darf sie am Nachmittag immerhin aus der Ferne einen Blick auf den Wal werfen.
  3. Am ersten Freilassungsversuch am Freitag ist Tönnies daher nicht direkt beteiligt. Aus der Ferne muss sie mit ansehen, wie ein Schlauchboot versucht, das Tier mit einem Seil an der Fluke zu ziehen. „Der Kapitän hat auf meine Bitte abgebrochen“, sagt Tönnies und lobt die Reaktion ausdrücklich. Tierärztin Jenna Wallace, die das Team aus der Ferne berät, zeigt sich entsetzt. „Was zur Hölle“, schreibt sie auf Facebook und fragt: „Warum hat niemand an Bord das gestoppt?“
  4. Genauso erfährt Tönnies nur aus Berichten von einem blutigen Maul des Tieres – es soll mit dem Kopf gegen die Barge geknallt sein. Das habe sich jedoch schnell gebessert. „Bei einem Wal geht eine Hautabschürfung schnell wieder weg“, sagt Tönnies. Das habe sich auch bei der Verletzung durch die Schiffsschraube gezeigt.
  5. Am Samstagmorgen beobachtet Tönnies, wie die Crew zum Transportboot rennt. Nur Jeffrey Foster vom "Whale Sanctuary Project" aus den USA darf mit. Ein anderes Mitglied bestätigt den Vorgang gegen 6.30 Uhr. „Jeffrey hat protestiert“, betont Tönnies, dass die Aktion nicht von Foster geplant gewesen sei. Dem US-Helfer der „Free Willy“-Crew sei später gedroht worden, dass man sein Handy ins Wasser werfe. Bei der Abfahrt sei er noch wohl davon ausgegangen, dass noch weitere Mitglieder der Initiative geholt werden würden. So soll es laut weiteren Mitgliedern der Retter auch abgesprochen gewesen sein. Gegen 9 Uhr folgt dann plötzlich die Meldung: Der Wal ist frei. Zurück bei seinem Team habe Foster vor Aufregung gebebt: „Er war kaltgestellt.“
  6. Auf der Barge entscheidet sich die Crew am Samstag wohl ohne weitere Rücksprache für die Freilassung. Dieses Mal ziehen sie den Wal laut Tönnies nicht. Stattdessen binden sie das Tier an der „Robin Hood“ fest und ziehen die Barge unter dem Tier weg. Nicht ganz so schlimm, wie das Tier zu ziehen. Für Tönnies trotzdem ein Unding: „Das sollte so nicht passieren – eine Frechheit!“ Die Bereederungsgesellschaft der „Robin Hood“ hatte im Anschluss von einer erfolgreichen Freilassung berichtet.
  7. Was die Schiffsbesatzung der Fortuna B angeht, berichtet die Tierärztin von einem gleichgültigen Verhalten gegenüber dem Wal. „Das Mistvieh ist raus – nächster Auftrag“, soll einer gesagt haben, und: „Viech ist Viech – zum Essen da.“ Sie beschuldigt die Besatzung, aus Eigennutz gehandelt zu haben: „Ich glaube, sie dachten, sie wären dann die Helden.“
  8. Nach dem Einsatz dürfen vier der fünf Mitglieder der Initiative von Bord der Fortuna B und werden zur „Arne Tiselus“ zum Rest des Teams gebracht. Weil das Transportschiff nur begrenzte Kapazität hat, bleibt Tönnies nach eigenen Angaben zunächst auf der „Fortuna B“. „Ich dachte, sie holen mich in den nächsten Stunden ab. Aber es kam keiner mehr“, berichtet die Tierärztin. Deshalb reist sie nicht mit dem Rest der Initiative nach Sassnitz, sondern kommt in Cuxhaven an. „Das war echt spooky“, berichtet sie von einer angespannten Stimmung an Bord. FOCUS online hat das Unternehmen hinter der Fortuna B um eine Stellungnahme gebeten, bislang ohne Reaktion. herauszufinden, was in den vergangenen drei Tagen passiert ist.
 
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Pulsmessen braucht Durchblutung. Auch Bindegewebe ist durchblutet, und das ist auch bei der Walfluke so. Es wäre sehr ungünstig ohne Blut, weil das Gewebe sonst nicht versorgt wäre und bald absterben würde. Aber ist klar, es gibt bevorzugte Körperstellen beim Pulsmessen, beim Menschen ja ebenfalls. Exakt vortasten konnte man sich dafür beim Wal halt nicht.
Trotzdem.
Das funktioniert m. E. definitiv nicht.
Das Gewebe von Finne und Fluke ist zu fest und dick, die Arterien liegen zu tief als dass da ein Puls zu finden wäre, den es aber sensorisch braucht, um etwas messen zu können. Für Ultraschall bräuchte man richtige Untersuchungsgeräte. Die Kapillaren in den äußeren Schichten führen zwar Blut, aber da ist zuwenig Druck drauf, das ist nur Gewebsversorgung, da pumpt nix mehr.

Ich hatte recherchiert welche Tracker das können, es sind welche mit Saugnäpfen, die direkt über dem Organ angebracht werden und dann abfallen- weil es eben Saugnäpfe sind.
Wie diese EKG Dinger.
Gut, ich will jetzt nicht alles zig Mal erzählen..
 
Zweifel an den Tracker und ja hier stehts auch wieder zwecks "anschrauben"
Danke für den Link zum Beitrag!

Dort heißt es:
Es sei "sehr seltsam und unprofessionell", solche Informationen nicht öffentlich zugänglich zu machen, meint Meeresbiologe Madsen.
Finde ich nicht wirklich.
Der genaue Aufenthaltsort von Wildtieren steht nur bei speziellen Initiativen der Allgemeinheit zur Verfügung.
Zum Beispiel gilt das für bestimmte Wildtiere, die über die AnimalTracker.app getrackt werden können.
Die Daten dafür liegen auf www.movebank.org (ein Beispiel: ein Buckelwal mit Nr. 44237, zuletzt im Februar bei Kapstadt geortet).

Es kommt aber viel häufiger vor, dass nur eingeweihte Wissenschaftler Trackingdaten von Wildtieren erhalten.
 
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Nur wird ein Like halt so gedeutet, daß der gesamte Beitrag für dich okay ist und nicht nur ein Teil davon.
Auch ggf. darin enthaltene Beleidigung, Herabwürdigung, Auslachen, Augen verdrehn etc .. einfach alles.
Bei mir nicht, ich like auch mal, wenn etwas Entscheidendes genannt wurde, ungeachtet der paar Rahmenbedingungen dabei. Also, wißt ihr Bescheid, ist nicht immer der komplette Beitrag gemeint.

Ach übrigens, manchmal sogar auch Beiträge der größten Hater hier, gibt´s ja auch, dass die mal was Vernünftiges sagen, ich kann´s eben, auch dann. :D
 
Bei mir nicht, ich like auch mal, wenn etwas Entscheidendes genannt wurde, ungeachtet der paar Rahmenbedingungen dabei. Also, wißt ihr Bescheid, ist nicht immer der komplette Beitrag gemeint.

Soll nur ein bestimmter Part geliket werden, kann man den ja zitieren und
seinen Daumen hoch etc dazu posten. Dann gibts keine Mißverständnisse.

Ach übrigens, manchmal sogar auch Beiträge der größten Hater hier, gibt´s ja auch, dass die mal was Vernünftiges sagen, ich kann´s eben, auch dann. :D

Ich mache das auch personenUNabhängig. Zum kompletten Ignorieren ist der Kreis einfach zu klein.
Aber wenn in einem Beitrag Ätzendes mit bei ist, gibts kein Gesamtlike dafür. Soweit kommts noch!
 
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