Für eine Abschaffung der Monarchie

Man braucht halt ein bisschen Ablenkung von der echten Politik und dennoch hübsche bis prächtige, nationale Performance
zum Feiern und zur Stärkung des Zuammenhalts.
Wie öde wäre es ohne...

Ich finde die royale Performance nicht hübsch, geschweige denn prächtig. Und mir wäre neu, dass der nationale Zusammenhalt in Ländern mit Königshäusern größer wäre als in anderen Ländern.
Alarmierend finde ich es, wenn sich Menschen darüber ereifern, dass Prinzessin Caroline doch besser auf Blautöne in ihrer Garderobe verzichten sollte. Und die Regenbogenpresse nochmals den Unfall von Grace Kelly "hinterfragt"...

Ob es wirklich öde wäre darauf zu verzichten?
 
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Das Haus vom Bundeskanzler ist auch nicht hunderte Jahre alt.

Leute gehen auch ins Museum, und da wohnt kein König.

Okay anderes Beispiel, das Sisi Museum in der Wiener Hofburg, das ausschließlich der ehemaligen Kaiserin gewidmet ist, lockt jährlich zahlreiche Besucher an. Vom In- und Ausland. So viel zu Faszination.

Obwohl ich bezweifle, dass irgendjemand der Monarchie nachtrauert..


Im Großen und Ganzen ist es eher traurig, dass 4 Wochen jeden Tag über das verzogene Blag aus Norwegen oder so berichtet wird, aber den Rest der Zeit nicht über das, was Frauen generell passiert

In der Tat.. das ist aber wieder ein anderes Kapitel..

Unabhängig davon, und darum gehts ja im Thread, scheint ein Großteil der Norweger ein Befürworter der Monarchie zu sein. Bitte, dann sollen die Steuerzahler halt ihr Königshaus finanzieren.

Den anderen Staaten kann es schließlich egal sein.
 
Unabhängig davon, und darum gehts ja im Thread, scheint ein Großteil der Norweger ein Befürworter der Monarchie zu sein. Bitte, dann sollen die Steuerzahler halt ihr Königshaus finanzieren.

Nein - es geht in diesem Thread nicht speziell um Norwegen. Und auch dort befürwortet dort ein großer Teil der dort Lebenden die Monarchie - sehr viele aber auch nicht. Sie müssen trotzdem "ihr" Königshaus finanzieren.
 
Nein - es geht in diesem Thread nicht speziell um Norwegen. Und auch dort befürwortet dort ein großer Teil der dort Lebenden die Monarchie - sehr viele aber auch nicht. Sie müssen trotzdem "ihr" Königshaus finanzieren.

Richtig, dir geht es um die europäische Monarchie generell. Ich habe das schon verstanden.

Egal ob Norwegen, Dänemark, Schweden oder Spanien... wenn der Großteil der Bevölkerung dafür ist, dann ist das halt so. Das ist eben Demokratie...

Den anderen Staaten tut es schließlich nicht weh, zumal die repräsentativen Monarchen keine wirklichen Befugnisse haben.. und wenn dann nur symbolisch.
 
Richtig, dir geht es um die europäische Monarchie generell. Ich habe das schon verstanden.

Nein - nicht nur in Europa.

Den anderen Staaten tut es schließlich nicht weh, zumal die repräsentativen Monarchen keine wirklichen Befugnisse haben.. und wenn dann nur symbolisch.

Symbolisch oder nicht: Ein Erbmonarch bleibt ein Privileg, das Demokratie und Gleichheit untergräbt. Es kann nicht sein, dass Demokratie über Gerechtigkeit gestellt wird.
 
Nein - nicht nur in Europa.



Symbolisch oder nicht: Ein Erbmonarch bleibt ein Privileg, das Demokratie und Gleichheit untergräbt. Es kann nicht sein, dass Demokratie über Gerechtigkeit gestellt wird.

Ich unterscheide schon. Ein symbolischer König, der im Grunde nichts zu sagen hat und vom Volk freiwillig mitgetragen wird , ist einfach Teil der Demokratie. Anders ein Monarch, der dem Volk aufgezwungen wird.

Die Dänen könnten, wenn sie wollten, via Parlament und Referendum das Königshaus abschaffen. Die Saudis haben diese Möglichkeit nicht.
 
Ein symbolischer König, der im Grunde nichts zu sagen hat und vom Volk freiwillig mitgetragen wird , ist einfach Teil der Demokratie.

Trotzdem belastet er in massiver Weise die Staatskasse - während manch Klatschblattleser interessiert, ob es angemessen ist, dass die Prinzessin ihr Stardesignerkleid noch ein zweites Mal trägt.

Auch Kinder die in ein Königshaus hineingeboren werden, haben keine Chance die ihnen zugedachte Rolle abzulehnen.

Dass ein Großteil etwas begrüßt, heißt nicht, dass ein wesentlich kleinerer Teil es ablehnt.
 
Trotzdem belastet er in massiver Weise die Staatskasse - während manch Klatschblattleser interessiert, ob es angemessen ist, dass die Prinzessin ihr Stardesignerkleid noch ein zweites Mal trägt.

Auch Kinder die in ein Königshaus hineingeboren werden, haben keine Chance die ihnen zugedachte Rolle abzulehnen.

Dass ein Großteil etwas begrüßt, heißt nicht, dass ein wesentlich kleinerer Teil es ablehnt.
Doch können sie, wenn sie 18 sind, garantiert.
Geht aber dann auch jede Menge Geld durch die Lappen.
Ich brauche keine Royals, obwohl sie ja auch dem Staat einiges an Geld reinholen, Tourismus etc.
Und wenn ich überlege, dass die ja auch gern mal von der Presse verfolgt werden und von aufdringlichen groupies, haben sie sich ihr "Schmerzensgeld" durchaus verdient.
 
Wie gesagt, es ist Sache der jeweiligen Bevölkerung eines Landes, ob sie sich eine Monarchenfamilie leisten will oder nicht.

Ich finde es ehrlich gesagt schon ein wenig befremdlich, wenn allerorts gespart werden muss, sich die Leute das Leben z.T. nicht mehr leisten können (gilt natürlich nur fürs gemeine Fußvolk), während sich Königs samt Verwandtschaft die Millionenklunker umhängen und sich in ihren prunkvollen Schlössern dafür vom Volk noch bejubeln lassen. :rolleyes:
 
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Ich finde es ehrlich gesagt schon ein wenig befremdlich, wenn allerorts gespart werden muss, sich die Leute das Leben z.T. nicht mehr leisten können (gilt natürlich nur fürs gemeine Fußvolk), während sich Königs samt Verwandtschaft die Millionenklunker umhängen und sich in ihren prunkvollen Schlössern dafür vom Volk noch bejubeln lassen. :rolleyes:
man könnte ja sagen, für die Touristen....so kommt vielleicht auch Geld rein.
Hätten wir noch ein Kaiserehepaar, würden wahrscheinlich soviele Touristen nach Schönbrunn kommen, dass der Verkehr zusammenbrechen würde (schon jetzt gibts da ja schon Verkehrsprobleme mit den Busparkplätzen).
Vielleicht stellt man mal ein paar Schauspieler an, die Sissi und Franz spielen ;-)
 
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