Explosion in Ansbach - Täter ein syrischer Flüchtling

Werbung:
Ich verstehe nicht wie die Polizei über die Ein- oder Nichteinweisung eines aus der Psychiatrie entflohenen Mannes entscheiden kann.

Die Polizei entscheidet doch nicht über Einweisung ja oder nein.:confused4
Der flieht aus der Psychiatrie, in die er kurz zuvor eingewiesen wurde, droht dabei mit einem Terroranschlag, sagt beim Verhör, er habe das alles nicht so gemeint, und zack, beschließt das Amtsgericht, dass er nicht mehr in die Psychiatrie muss, woraufhin ihn die Polizei nach Hause schickt (Radio Bremen hat den Artikel erweitert). Das ist grob fahrlässig, unabhängig davon, wer es entschieden hat. Es wurde bereits im Vorfeld festgestellt, dass dieser Mann gefährlich ist, und den Attentäter will ich sehen, der bei der Vernehmung sagt: "Ja, ich will Menschen umbringen, bitte schickt mich zurück in die Psychiatrie."
 
Der flieht aus der Psychiatrie, in die er kurz zuvor eingewiesen wurde, droht dabei mit einem Terroranschlag, sagt beim Verhör, er habe das alles nicht so gemeint, und zack, beschließt das Amtsgericht, dass er nicht mehr in die Psychiatrie muss, woraufhin ihn die Polizei nach Hause schickt (Radio Bremen hat den Artikel erweitert). Das ist grob fahrlässig, unabhängig davon, wer es entschieden hat. Es wurde bereits im Vorfeld festgestellt, dass dieser Mann gefährlich ist, und den Attentäter will ich sehen, der bei der Vernehmung sagt: "Ja, ich will Menschen umbringen, bitte schickt mich zurück in die Psychiatrie."

Dann verstehe ich das Amtsgericht nicht.

Der Aufenthalt oder die Einweisung in die Psychiatrie bedeutet nicht zwangsläufig, dass jemand gefährlich ist. Auch kann sich in den ersten Tagen herausstellen, dass eine stationäre psychiatrische Therapie nicht notwendig ist.

Aber gestern therapiebedürftig und heute nicht? Gestern so gefährlich, dass sogar das SEK eingesetzt wird und heute nicht?

Komisch.
 
Der Aufenthalt oder die Einweisung in die Psychiatrie bedeutet nicht zwangsläufig, dass jemand gefährlich ist.
Die WELT dazu: "In die Psychiatrie wurde der junge Mann am vergangenen Sonntag eingewiesen. Zuvor wurde er wegen Hausfriedensbruchs und Diebstählen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Im Gewahrsam verletzte er sich mehrfach selbst, sodass er nach Hinzuziehung eines Arztes und nach Erlass eines richterlichen Beschlusses in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Zudem wurde festgestellt, dass der junge Mann Drogen konsumiert hatte."

Aber gestern therapiebedürftig und heute nicht? Gestern so gefährlich, dass sogar das SEK eingesetzt wird und heute nicht? Komisch.
Ich begreife das auch nicht. Mag sein, dass die Gutachter gute Gründe haben, die sie nicht verraten, aber das, was bisher durchgesickert ist, zeugt meines Erachtens davon, dass diese Gefahr nach wie vor nicht ernst genommen wird.

Nochmal die WELT: "Eine Sprecherin der Polizei in Bremen sagte, der Mann habe gegenüber den Behörden mit dem IS und dem jüngsten Amoklauf von München 'sympathisiert'. 'Aufgrund der Äußerungen und der derzeitigen allgemeinen Sicherheitslage reagiert die Polizei auf derartige Sachverhalte besonders sensibel und geht grundsätzlich von der Gefährlichkeit der abgängigen Person aus', hieß es. Allerdings gebe es keine Beweise, dass er Verbindungen zum IS oder konkrete Anschlagspläne hatte."

Ein anscheinend mehrfach überführter Krimineller, der den IS und Amokläufe toll findet. Ok, lasst ihn frei, das passt schon.
 
Er war wohl nicht zu traumatisiert um hier diverse Chats mit dem IS abzuhalten, das Bombenbauhandwerk lernen, Interviews im TV zu geben und einen großen Geldscheinbetrag mit sich zu führen.

Und warum war er überhaupt traumatiseiert?

Ich vermute, er war ganz geschockt, dass er für den Eintritt Geld bezahlen sollte, statt alles umsonst zu bekommen, wie er das so gewohnt war.

Und nun hatte er eben zufällig gerade einen Rucksack mit Sprengstoff dabei - so für den täglichen Bedarf.

Und so nahm die Sache halt ihren Lauf.

*muss ich das Ironie-Schild zeigen, damit keine Missverständnisse entstehen?*
 
Mal abgesehen von möglichen schweren Fehlentscheidungen ist der Zustand in Bereichen des Gesundheitswesens, der Justiz, der Polizei und des Militärs personell und technisch erstmal schwach aufgestellt . Das war schon vor der Flüchtlingswelle so, macht sich jetzt aber bedrohlich mit dieser besonders bemerkbar. Bzgl. gutem Personal liegt es in der Natur der Sache, dass das Nachrüsten ein paar Jahre dauern wird.Aber selbst riesige Knäste und hart zugreifende Polizei sind nicht zwangsläufig förderlich für eine friedlichere Gesellschaft , wie man in den USA beobachten kann.
Wir sind je nach Vermögen als Teil der Gesellschaft gerade in den nächsten zwei, drei Jahren alle gefordert, unseren Beitrag zu leisten.
Manchmal ists auch verdammt schwierig , Entscheidungen zu fällen, die von außen im Nachhinein eingefordert werden. Im kleinen Rahmen kenn ich das auch. Freiheit, Schutz, Eigen- und Fremdgefährdung sind für diejenigen ein knallhartes Pflaster, die gezwungen sind, jeden Braten zu riechen, bevor es anbrennt.
 
Wenn der Typ damit droht, alle in die Luft zu sprengen, gehört er eingeknastet und nicht auf freien Fuß gesetzt!
denn das androhen einer Straftat ist auch eine Straftat, alte Juristen-Logik ;) bin da deiner Meinung und finde, die Executive hat hier dringend Nachholungsbedarf

in deren Ländern, mit so einem Verhalten, eine Androhung und du bist für sehr lange dort eingesperrt, denen ist es auch egal in welcher Sprache man sich unterhält, manche weigern sich zu integrieren, kassieren ab und zünden ne Bombe

aber leider wie so oft, auch unter all den schwarzen Schaafen, gibt es wie bei uns die leidenden Kinder und Frauen und Gutmenschen, welche in ihrem Land auch nicht radikal waren und es hier auch nie werden, aber sie werden mitverurteilt durch die breite Masse

können sich Terroristen eigentlich vermehren ? vermutlich ja, also haben wir noch lange Spaß mit plötzlichen unerwarteten Ereignissen

es gab mal Zeiten, da hätten Deutsche und Österreicher dies alles verhindern können, oder wollen, aber wir sind so gelähmt und geplagt, dass ich uns Handlungsarmut zuspreche, eben wie die Politik mehr Polizisten zu erlassen und die Waffengesetze zu verschärfen, bei aller Schärfe, wird sich der Radikale nur mehr radikalisieren, aber deren aller Plan geht vollends auf, Europa destabilisieren erfolgreich eingeleitet




.
 
Werbung:
Zurück
Oben