Erbschaft

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Gabs denn überhaupt schon eine offizielle Schätzung?

Wenn du die Adresse hast, kannst du selbst auch mal ins Grundbuch rein schauen, kostet zwar so an die 15 Euro aber da siehst du, ob die Liegenschaft evtl belastet ist.
Das weiß ich. Ich bin nicht so naiv. Mir geht es nicht ums Geld. Ich bin nicht darauf angewiesen. Ich möchte die Sache als erledigt wissen.


Dann soll er oder sie es haben. Ist mir piep egal. Ich brauche das Haus nicht. Es geht mir nur darum, ob es wirklich so eine Bruchbude ist, so wie die Notarin sagt. Die am Lande ticken anders als in der Stadt. Dort kennt jeder jeden und man macht meistens mündlich Absprachen.
Das beschreibt doch dieses "nicht höher springen als man muss." Ich finde nicht dass Du naiv bist. Bloß informiert und unschlüssig wie Du Dich verhalten sollst.

Und weil die Notarin das merkt, macht sie eben das wo sie "leichter" mit arbeiten kann.
Wenn Du einerseits sagst "Auf das Geld kommt es mir nicht an", was ist es denn dann dass Dich mit der Frage so befasst sein lässt? Dann könntest Du ja auch sagen"Kloi mi am Mors" (norddeutsch für " Leck mich am A...") und der Notarin den Verzicht erklären" . Aber da sperrt sich ja was bei Dir - zumindest liest sich das was Du bisher so schreibst so. Verstehe ich Dich da richtig?

Mein Eindruck ist viel mehr, dass Dir diese Auflistung von Aktiva und Passiva spanisch vorkommt. Ist diese Auflistung schlüssig oder misstraust Du dem Gutachten? Und beschleicht Dich an der Stelle ein Gefühl von Überverteilung aus Unkenntnis? Dann wäre doch eine Überprüfung dieser Liste und Begehung des Hauses mit sachkundiger Person hilfreich für eine Entscheidung. Also die Idee die 15€ zu investieren und dann mit Deinem Bruder zu prüfen was da los ist, evtl. eigens Gutachten zu überlegen ein Weg der gegangen werden könnte.
 
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