Empathische tiere

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Soziale Tierspezies können sehr empathisch sein.

Was tatsächlich von den Menschen unterscheidet ist unsere Abstraktion, was dazu führt dass Empathie für Individuen empfunden wird, die einem eigentlich gar nicht nahe sind. Letzteres kommt bei Tieren höchstens sehr vereinzelt vor.

Das ist dann auch manchmal die Gefahr bei Heimtieren. Ein Hund kann super lieb zu seiner menschlichen Familie sein. Bedeutet aber nicht, dass es nicht möglich ist, dass er andere Personen und Hunde so attackieren könnte, wie wir es, wäre er hingegen ein Mensch, nur von einem Psychopathen erwarten würden.

Afrikanische Wildhunde sind da auch ein gutes Beispiel, extrem freundlich zu Mitgliedern ihres Rudels. Umgekehrt eine Spezies, die nicht einmal halbwegs versucht ihre Beute zu töten, bevor sie sie auffressen. Und Spezies die das tun, tun es auch nicht aus Empathie.

Nur bei Menschen kommt es vor, dass sie, auch wenn es sich selbst bei uns in Grenzen hält, für das Leid ihrer Beute interessieren.

Umgekehrt erlaubt eine solche Abstraktion leider auch Sadismus. Wenn du verstehst, dass da jemand leidet, dann kann einer das prinzipiell auch so wollen, und gibt solche Personen ja auch.

Insofern, empathisches Verhalten kommt im Tierreich vor, aber nahezu immer ist es auf Gruppenmitglieder und/oder den eigenen Nachwuchs bezogen. Abstraktion macht Menschen in weitreichenderem Sinne empathisch, aber potentiell auch sadistisch. Bei selbstbewussten Tieren kann man davon ausgehen, dass das in Ansätzen auch schon vorhanden ist.
 
Was ist für dich ein spirituelles Tier?
Woran siehst du das - was macht ein spirituelles Tier, woran kann es als spirituell-seiend erkannt werden?
Es kommt da nicht darauf an, was ich als spirituelles Tier verstehe, sondern ob es solches selbst erfahren kann.

So wurden in ferner Vergangenheit die Rabenvögel als spirituelle Vögel bezeichnet. Sie sollten demnach ausgesandt werden, um Wissenswertendes aus der Welt erfahren zu können. Zudem spielen die Vögel in unseren Träumen die Rolle eines Gedankens.

Die Träume dürften ein Ursprung unserer Spiritualität gewesen sein. Ein Erfahren von einer inneren Welt, die jenseits einer materiellen liegt. So wurden von manchen Völkern, die Träume als ein anderes Leben verstanden.

Man weiß, dass Tiere im Schlaf träumen, also könnten auch sie eine abstrakte Welt in sich selbst erfahren. In unseren Kindern können wir die Evolution der Menschen miterleben. Ein gutes Beispiel sind die Albträume unserer Kinder, die im Schlaf von bösen Gestalten träumen. Sie können aber noch nicht verstehen, dass diese Gestalten nur Träume sind.

Entscheidend bei der Ausgestaltung der Spiritualität dürfte mit der Sprache verbunden gewesen sein. Letztlich könnten wir ja auch von den Hunden usw. als ihre Götter gesehen werden?

Ja. und deshalb sage ich gerne, dass auch unser Gott/Götter aus einem Traum vom Paradies geboren werden.

Merlin
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Ein weiteres indiz für die empathie bei tieren ist das verhalten fremder hunde bei großen sonnenbrillen. Ich wurde seit die warme jahreszeit wieder da ist und ich daher vereinzelt sonnenbrille trage von fremden hunden höchstens argwöhnisch beschnüffelt und teilweise sogar angeknurrt. Sonnst wirken sie meistens sehr glücklich, nachdem ich die erlaubnis der besitzer eingeholt habe sie zu streicheln.
 
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Ich ziehe auch die Sonnenbrille ab, wenn mir eine Katze begegnet, zumindest, wenn es nach einer Annäherung aussieht. "Meine" Rote hat mich kürzlich ignoriert, als ich mit Sonnenbrille vorbei ging - dabei hatte ich noch intensiv an sie gedacht, weil ich geglaubt hab, sie wäre entführt worden. Es wirkte aber auf mich eh so, als wollte sie sich nicht vom Fleck bewegen. Es muss so eine Art gegenseitiges Einverständnis gewesen sein....man muss ja nicht immer....😼
 
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