Eine Mutter ist (k)ein Superheld

Gen Z Vibes
Wir leben online, Akku fast leer,
3 Uhr nachts, Gedanken zu schwer.
Scrollen das Netz, Welt brennt nebenbei,
sagen „ist okay“ – aber fühlen nicht frei.
Mental Health Thema, kein Tabu,
„mir geht’s nicht gut“ ist heute true.
Wir lachen laut, doch deep inside
ist Herz manchmal komplett im Fight.
Kein Bock auf Fake, kein Bock auf Hass,
wir wollen Sinn, nicht nur Geld & Spaß.
Zwischen Chaos, Dreams und Anxiety,
Gen Z lebt roh – no Filter, no Lie.
 
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Ahnenheilung

Aus alten Wunden wächst mein Sein,
ich seh sie an und lass sie sein.

Ich danke euch für Kraft und Licht
und löse, was mir nicht entspricht.

Vergangenes darf weitergehn,
damit wir neu im Heute stehn.
 
Es hallen Echos alter Zeit
in Herzblut, Licht und Dunkelheit.

Ich sehe Schmerz und ehre ihn,
doch lasse ihn nun weiterziehn.

Was nicht mein ist, geb ich frei,
was mich stärkt, bleibt still dabei.

Neue Muster webt das Leben,
ins Vertrauen und Vergeben.

So heilt in mir, was einst begann
und Frieden kommt im Herzen an.
 
Wenn Kinder flügge werden

Mutig ziehen Schritte fort,
aus dem warmen, sicheren Ort.
Kinderaugen, einst so klein,
blicken nun ins weite Sein.

Hände, die wir hielten fest,
lassen los ihr altes Nest.
Herzen schlagen in neuem Takt,
weil die Welt nach ihnen fragt.

Flügel erhoben gegen den Himmel weit,
Luft erfüllt von Unendlichkeit.
Und wir stehen still und sehn,
wie sie in die Zukunft gehn.

Ein Lächeln, Stolz und auch ein Schmerz,
Erinnerungsbilder tief im Herz.
Denn was wir gaben, Liebe, Zeit,
ist hoffentlich für die Ewigkeit.

Und irgendwann kommen sie zurück,
vielleicht mit neuem Babyglück.
Doch nun sind sie bereit zu fliegen,
denn junge Herzen müssen siegen.
 
Die Mutterwunde

Im Kinderzimmer, stumm und klein,
fühlte ich mich so ganz allein.
Ihr Blick war fern, ihr Wort zu schwer,
die Nähe kam nur selten her.
Ich suchte Liebe, fand nur Schmerz,
die Leere drückte schwer aufs Herz.
Doch aus der Wunde wächst nun Kraft,
die mich trägt durch lange Nacht.
Vergangenheit bleibt, doch ich besteh,
lernte, was fehlte, mir selbst zu geben.
Und eines Tages, sacht und still,
heilt die Wunde, weil ich es will.
 
Die Vaterwunde

Sein Schatten lag auf meinem Gesicht,
die Angst war da, das Herz zerbricht.
Die Tür flog auf, die Hand schlug zu,
vorbei die innerkindliche Ruh.
Sein Zorn war Sturm, jedes Wort ein Schlag,
kein Trost, kein Halt an jenem Tag.
Ich lernte früh, mich klein zu machen,
zu schweigen still, vorbei das Lachen.

Doch tief im Innern glimmt ein Licht,
ein leises Flüstern: „Vergiss dich nicht.“
Die Furcht zerfällt, die Ketten brechen,
das Herz sagt: sinnlos dich an ihm zu rächen.
Ich bin nicht sein Sandsack, sagt mein innerer Schrei.
Nun atme ich frei, bin wieder dabei.
Und eines Tages, klar und sacht,
heilt die Wunde, durch eigene Macht.
 
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Lilith

In mir betet die Heilige, barfuß im Staub,
in mir tanzt die Verstoßene, stolz, wild und laut.
Ich knie nicht vor Ordnung, doch ehre den Kern,
der Chaos gebiert und Wahrheit erlernt.
Nennt mich Dämonin,nennt mich Licht,
ich bin beides zugleich und zerbreche daran nicht.
Denn wo ihr mich spaltet, in rein oder verdammt,
verliert ihr das Ganze, das Lilith einst fand.
 
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