R
Rudyline
Guest
Manchmal ist eine gewisse Unzufrieden grad duch die eigentlich glückliche Verbindung von Sonne und Jupiter gegeben. Mit Jupiter geht ganz oft eine große Erwartungshaltung einher, denn schließlich ist man ja ein Glückskind und hat ein Anrecht auf ein von Glück und Privilegien begleitetes Leben.
Und ganz besonders, wenn die Sonne, wie in diesem Fall, im 1.Haus/Schütze steht. Allein das legt schon die Vermutung nahe, dass es dem Betreffenden in erster Linie um seine eigenen Bedürfnisse geht und er selbst im Fokus seiner eigenen Aufmerksamkeit steht.
In Bezug auf die eigene Person gibt es keine Grenzen, alles wird erwartet und als zustehendes Anrecht betrachtet. Oftmals sind die Erwartungen an die Tätigkeit oder an Lebensziele höher, als sie realisierbar sind und dadurch entsteht dann eine Unzufriedenheit, die eigentlich bei SO/JU nicht erwartet wird.
Das ist der Schatten Jupiters: das Hinausschießen über das richtige Maß, das Nichterkennen von Grenzen, der Hochmut. Am Ende kann dann tatsächlich Unzufriedenheit bis hin zur Depression stehen, weil vielleicht auf einmal klar wird, dass es eine große Lücke klafft zwischen den überhöhten Erwartungen und dem tatsächlich vorhandenen Potential.
Die Lernaufgabe mit Problemen bei dieser Konstellation dürfte klar sein.
lg
Gabi
Das kann ich bestätigen und verstehe auch nun weshalb mir u.a. dieser typische "Schütze-Optimismus" fehlt.
VG Rudyline