Ein gesunder Staat...

  • Ersteller Ersteller Kinnaree
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? ich habe mich nie dazu entschieden Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Aber ohne Gemeinschaft würde ein Mensch nicht lange am Leben bleiben.

Es hat sich nicht grund - und sinnlos menschliches Zusammenleben entwickelt. Abgesehen davon, dass durch immer größer werdende Gruppen natürlich soziale Probleme entstehen - wir sind nun einmal Gruppentiere. Und wo wir heute stehen, würden die engsten Familienmitglieder nicht weit kommen ohne alle anderen drum herum. Deshalb empfinde ich wohl eine Verbindung zur Allgemeinheit eines Staates.

Über das WIE lässt sich allerdings lang diskutieren.
 
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Aber ohne Gemeinschaft würde ein Mensch nicht lange am Leben bleiben.

Es hat sich nicht grund - und sinnlos menschliches Zusammenleben entwickelt. Abgesehen davon, dass durch immer größer werdende Gruppen natürlich soziale Probleme entstehen - wir sind nun einmal Gruppentiere. Und wo wir heute stehen, würden die engsten Familienmitglieder nicht weit kommen ohne alle anderen drum herum. Deshalb empfinde ich wohl eine Verbindung zur Allgemeinheit eines Staates.

Über das WIE lässt sich allerdings lang diskutieren.

ich habe nicht bestritten, dass der Mensch dann nicht lange am Leben bleiben würde. Und ich würde nie den vorteil einer Gemeinschaft bestreiten. und deshalb habe ich geschrieben "diese Gemeinschaft", weil sie mir nicht die Möglichkeit bietet sie zu verlassen, bzw. der globale staatenbund diese Möglichkeit nicht vorsieht. die Gemeinschaft in der ich leben möchte sieht diese Möglichkeit sehr wohl vor.
 
die Gemeinschaft in der ich leben möchte sieht diese Möglichkeit sehr wohl vor.
Jetzt wird es doch erst interessant, finde ich.

Wie wäre das dann geregelt?

Ich werde in eine Gesellschaft hineingeboren. Ob ich denke, das geschieht nicht zufällig, oder ob ich glaube, das ist Zufall, tut nix zur Sache - ich bin da eben von Geburt an drin. Wie sieht nun deine Idee dazu aus? Wann und wie käme es dann zu einer Art Vertrag?
 
die Gemeinschaft in der ich leben möchte sieht diese Möglichkeit sehr wohl vor.
Jetzt wird es doch erst interessant, finde ich.

Wie wäre das dann geregelt?

Ich werde in eine Gesellschaft hineingeboren. Ob ich denke, das geschieht nicht zufällig, oder ob ich glaube, das ist Zufall, tut nix zur Sache - ich bin da eben von Geburt an drin. Wie sieht nun deine
 
Jetzt wird es doch erst interessant, finde ich.

Wie wäre das dann geregelt?

Ich werde in eine Gesellschaft hineingeboren. Ob ich denke, das geschieht nicht zufällig, oder ob ich glaube, das ist Zufall, tut nix zur Sache - ich bin da eben von Geburt an drin. Wie sieht nun deine Idee dazu aus? Wann und wie käme es dann zu einer Art Vertrag?

In eine Gesellschaft wird man immer hineingeboren und wenn es nur die Familie ist. Ich glaube auch, dass man als Säugling und Kind als eigentum seiner Eltern betrachtet werden kann mit dem Hinweis, dass es Schritt für Schritt diese eigentumsrechte auf sich vereinigt und irgendwann die Wahl hat zuhause zu bleiben, oder "wegzulaufen".
Und den Vertrag schließe ich mit anderen Individuen oder Unternehmen etc. ab - so wie bei jedem anderen Kaufvertrag auch. Ich schließe meine Sozialversicherung vertraglich, meine Stromrechnung, und das Unternehmen, das in einem Rechtsstreit tätig werden soll, etc. Dafür brauch ich keinen Staat, es geht schneller und effizienter und niemand schriebt mir vor wie ich zu leben habe, abgesehen vom begrenzten Angebot auf dem freien Markt und der Natur, die mir ihre Grenzen setzt.
 
Hm.

Das bezweifle ich. In meiner Definition des Wortes Staat. Ich empfinde den Staat als das, was das Zusammenleben regelt...

Das Zusammenleben wäre ja auch in meiner Welt geregelt, nur eben vertraglich zwischen Individuen und vermutlich zeitlich begrenzt und mit Ausstiegsklausel, weil sich wohl kein Mensch freiwillig bis an sein Lebensende an etwas bindet, das ihm eines Tages möglicherweise keinen Nutzen mehr bringt oder schlimmeres.
Anarchie bedeutet nicht Gesetzlosigkeit. Im Gegenteil.
 
sry für die doppelposts.

??? ich habe mich nie dazu entschieden Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Das ist schon richtig. Du bist Teil dieser Gemeinschaft durch deine Geburt (so Du nicht später eingebürgert bist). Natürlich hätte dich die Gesellschaft gleich nach deiner Geburt auch entsorgen können, dann würdest Du halt heute nicht mehr leben. Wenn dir das lieber wäre ....

Moralische Verpflichtungen habe ich lediglich denen gegenüber, die ich liebe und Verpflichtungen habe ich lediglich denen gegenüber mit denen ich Vereinbarungen getroffen habe.

Na, das ist aber recht selektiv. Das ist halt das Problem ... dass sich die Staaten untereinander irgendwann mal geeinigt haben, dass die Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden kann - was normal wäre, wenn sich jemand asozial in einer Gemeinschaft verhält.
Aber wie gesagt ... Du kannst ja jederzeit deine Staatsbürgerschaft zurücklegen, wenn dir diese Gesellschaft nicht passt.

Alles andere ist kommunistische Ausbeute und biopolitische Menschenverachtung! Niemand hat das Recht mir meine Freiheit zu nehmen, auch nicht, wenn die Menschheit "Herrschaft" kultiviert hat und jedem Säugling, samt Pass und Steuerbescheid in die Wiege legt

Na, dann nimm sie dir auch. Dich bequem hinzusetzen, und auf die Gesellschaft zu schimpfen die dir dein gutes Leben ermöglicht, das ist halt nicht so der moralisch qualifizierte Renner. Geh' raus aus dieser Gesellschaft, und schau', ob es dir dann so viel besser geht ....
 
sry für die doppelposts.

??? ich habe mich nie dazu entschieden Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Das ist schon richtig. Du bist Teil dieser Gemeinschaft durch deine Geburt (so Du nicht später eingebürgert bist). Natürlich hätte dich die Gesellschaft gleich nach deiner Geburt auch entsorgen können, dann würdest Du halt heute nicht mehr leben. Wenn dir das lieber wäre ....

Moralische Verpflichtungen habe ich lediglich denen gegenüber, die ich liebe und Verpflichtungen habe ich lediglich denen gegenüber mit denen ich Vereinbarungen getroffen habe.

Na, das ist aber recht selektiv. Das ist halt das Problem ... dass sich die Staaten untereinander irgendwann mal geeinigt haben, dass die Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden kann - was normal wäre, wenn sich jemand asozial in einer Gemeinschaft verhält.
Aber wie gesagt ... Du kannst ja jederzeit deine Staatsbürgerschaft zurücklegen, wenn dir diese Gesellschaft nicht passt.

Alles andere ist kommunistische Ausbeute und biopolitische Menschenverachtung! Niemand hat das Recht mir meine Freiheit zu nehmen, auch nicht, wenn die Menschheit "Herrschaft" kultiviert hat und jedem Säugling, samt Pass und Steuerbescheid in die Wiege legt

Na, dann nimm sie dir auch. Dich bequem hinzusetzen, und auf die Gesellschaft zu schimpfen die dir dein gutes Leben ermöglicht, das ist halt nicht so der moralisch qualifizierte Renner. Geh' raus aus dieser Gesellschaft, und schau', ob es dir dann so viel besser geht ....


sag ich ja. Also hab ich anscheinend doch nicht das Recht aus deiner "Gruppe" auszutreten.

Aber klar doch ... Staatsbürgerschaft zurücklegen, Staatenlosenpass beantragen ... und das was auch schon. Geht ganz einfach, und schon bist Du frei wie ein Vogel. Nur muss Du dann auch den Mut aufbringen, mit den Konsequenzen zu leben, nicht mehr ein einer schützenden solidarischen Gemeinschaft zu sein.
 
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