Tommy
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Reaktion aus der Schweiz:
Wie der Schriftsteller Adolf Muschg in der Zeitung „Der Sonntag" schreibt, ist der Antisemitismus-Vorwurf gegen seinen deutschen Kollegen Günter Grass «so absurd unbillig und unverhältnismässig, dass man über die fast geschlossene Front gegen den Autor nur staunen kann».
Muschg ist damit der erste international renommierte Schriftsteller, der sich auf die Seite von Günter Grass schlägt. Seine Kritiker würden Grass «für etwas geisseln, was er nicht geschrieben hat; sie verurteilen ihn, dass er geschrieben hat; sie strafen ihn dafür ab, dass er ist, und dass er auch noch Grass ist»
http://www.aargauerzeitung.ch/unter...ehen-keine-antisemitischen-aussagen-124067749
Und auch das triffts:
Günter Grass, bitte widerrufe nicht!
Was hat mich bewegt einen solchen Blog zu gründen und sogleich diesen „Günter Grass, bitte widerrufe nicht!”-Artikel zu schreiben?
Die sogenannte Ohnmacht. Ohnmachtsgefühle können mit Angst, Frustration und Wut einhergehen.
Angst habe ich davor, dass ich in späterer Zukunft meinen Kindern und Enkelkindern nicht erklären kann, wieso ein Literaturnobelpreisträger seine kritische Meinung über den STAAT Israel nicht äußern konnte, ohne als Antisemit diffamiert zu werden.
