Ein Fötus ist keine Person

Musikuss und Ahorn, aber ohne Mann geht's auch nicht, weil wie käme das Baby sonst in Mamas Bauch?
Da fragt man sich schon wer zuerst da war?
 
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Musikuss und Ahorn, aber ohne Mann geht's auch nicht, weil wie käme das Baby sonst in Mamas Bauch?
Da fragt man sich schon wer zuerst da war?
Nein, natürlich geht es ohne Mann auch nicht. Dennoch ist sie es, die das Kind austrägt. Das heißt: vor der Befruchtung tragen beide die Verantwortung, dass es überhaupt zu dieser Möglichkeit kommt. Und während der Schwangerschaft trägt sie das Kind aus. Er kann nur versuchen, ihr das Leben in diesen Monaten etwas leichter zu machen. Wenn das Kind da ist, tragen wieder beide die Verantwortung.
 
Ahorn jein, ich finde auch während der Schwangerschaft hat ein Mann teilweise Verantwortung, stell dir mal vor, er weicht immer nur aus aus angst oder so, die Mutter leidet darunter und überträgt die Emotionen auf das Kind, ist ja auch nicht gut.;)
 
Musikuss, ganz so krass sehe ich das nicht, vergiften ist bei mir nicht erlaubt.
Jeder der ein Lebewesen vergiftet, ist ein Mörder, wenn er es selbst tut und das Lebewesen draufgeht.
Anders sehe ich es zb. wenn eine Frau Fünflinge bekommt, alle ziemlich groß, und für einen der extrem schwach ist der es kaum schafft weils wirklich knapp ist wegen der Gesundheit der anderen kinder, und es wird empfohlen, das es allgemein Gesundheitlich besser ist das schwächere wegzunehmen, weil sonst alle und die Mutter dran glauben müssen, also das ist eben eine andere Sache.

Ja, eben, aber da beschreibst Du Maßnahmen, die insgesamt gesehen lebenserhaltend sind. Nach dem Motto, wenn zwei Menschen ertrinken, wen rette ich? Beide geht nicht, dann muss man sich entscheiden.

Aber hier geht es ja um lebenszerstörerische Kräfte, die ihre Befürworter hier gefunden haben. Da wird gesagt, eine Frau habe das Recht, ihr Kind so zu vergiften, dass es als behindertes Kind auf die Welt kommt, wenn sie es will.

Es geht nur um den Willen der Frau, egal wie zerstörerisch dieser ist und wie er in anderes Leben, was in ihr heranwächst, sich auswirkt.

Und das ist absolut unmenschlich und entbehrt jeder Ethik.
 
Musikuss und Ahorn, aber ohne Mann geht's auch nicht, weil wie käme das Baby sonst in Mamas Bauch?
Da fragt man sich schon wer zuerst da war?

Da wir hier in einem Esoterikforum sind, werd ichs mal von einer anderen Seite versuchen, zu beleuchten.

Es geht bei allen Taten um Verantwortung. Ein Mann hat für seine Taten ebenso Verantwortung. Eine Frau aber auch. Da muss man das Leben natürlich genau betrachten, wie waren die Umstände.

Wenn eine Frau beispielsweise während der Schwangerschaft Alkohol trinkt, weil sie nicht weiß, dass sie Schwanger ist, dann ist das ein Unglück, das man ihr nicht anlasten kann. Wenn sie es allerdings weiß, dann ist ihr das anzulasten.
Auch karmisch lädt sie dann Schuld auf sich, die sie selbst abarbeiten muss.

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen ermordet, lädt er Schuld auf sich. Auch das hat karmisch gesehen seine Folge. Nun kann man sagen, naja, es lag doch im Schicksal des Ermordeten, dass er ermordet wird. Auch das kann zutreffen, aber der Mörder bleibt deshalb dennoch ein Mörder, seine Taten werden deshalb nicht entschuldigt. Und ebenso verhält es sich mit der Mutter, die das eigene Kind "wissentlich" vergiftet. Die Schuld wird sie selbst abtragen müssen, so oder so.

Das Problem sehe ich allerdings, wenn eine Gesellschaft Gesetze erlässt, die inhuman sind, die solche Handlungen billigen und noch den Anschein erwecken, das ist ja alles nicht so schlimm. Dann wird es grau, dann kommt die Menschheit in ein Fahrwasser aus das sie sich erst wieder herausholen muss.

Vor ein paar Hundert Jahren durften alle Familien noch selbst bestimmen, wie sie mit ihren Kindern umgehen wollen. Kinder durften zu Kinderarbeit herangezogen werden, Kinder durften geprügelt werden und und und. Der Staat mischte sich erst sehr spät in diese familiären Angelegenheiten ein.
Und das hält man heute für eine humane Errungenschaft. Ginge es allerdings nach den Argumenten, die man hier oft lesen muss und die sogar noch ihre Klatscher finden, ginge es den Staat nichts an und die Öffentlichkeit müsste diese Verbrechen billigen.

Es gibt Bereiche, da müsste sich der Staat meiner Meinung nach heraushalten, aber es gibt auch Bereiche, da muss er eingreifen dürfen zum Wohle der Gesellschaft.
 
Hier geht es nicht um höher oder weniger hoch. Sondern um Wertigkeit und Rechte die hier Kindern während der Schwangeschaft gänzlich abgesprochen wird. Ein Kind hat keine Rechte heißt es hier. Und wenn Frau ihr Kind vergiften möchte, geht das keinen etwas an, denn nur sie hat zu bestimmen, wie lebenswert das Kind in ihren Augen ist. Frau = Gott.

Na ja, ein Fötus ist kein Kind noch kann es selbstbestimmt agieren. Dass Du mit dieser Wahrheit Probleme hast ist offensichtlich.

Und, na ja, ein Mann kann ja auch eine Alkoholikern schwängern, das ist auch nicht "nett", dennoch vor dem Gesetz als straffrei anzusehen.

Aber es geht hier nicht um mögliche Handlungen, sondern um das Recht mit dem eigenen Körper zu verfahren wie es beliebt. Das beinhaltet nun mal auch das Recht was Dummes anzustellen. Ich finde es auch nicht klug in der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, nur zum Recht über den eigenen Körper gehört nun mal auch die aus diesen Handlungen sich ergebenden Konsequenzen. Und keine Frau will sehenden Auges ein Leben lang ein schwerbehindertes Kind betreuen, wenn sie vorher Einfluss darauf nehmen kann. Und natürlich die Möglichkeiten dazu hat (eine Alkoholikerin hat diese Möglichkeit eben nicht).

Und dein Geunke ändert auch nichts daran, dass es Männer sind, die dann alkoholkranke Frauen irgendwie schwängern.

Schau, in Zahlen haben wir in Deutschland etwa 680.000 Geburten pro Jahr. Etwa 10.000 Kinder werden mit Folgeschäden durch Alkohol geboren, 2.000 davon haben das volle Spektrum der Krankheit abbekommen. Sprich 670.000 Mütter jedes Jahr halten sich an die Regel in der Schwangerschaft keinen Alkohol zu konsumieren.

Und Du willst Frauen das Recht über ihren Körper absprechen, weil dir angeblich am Kindeswohl liegt?

Es entbehrt jedweger Grundlage das einzufordern. Vor allem, wenn Du nun mal nachdenkst, wie viele dieser 10.000 Schwangerschaften hätten vermieden werden können, hätte der jeweilige Mann ein Kondom benutzt. ;)

LG
Any
 
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