Die Ur-Formel

Und wenn Gott am Anfang alles war, was da war, wie konnte er dann erschaffen?

Doch nur, in dem er selbst zu dem wurde, was er erschaffen hat!

Da hab ich nur eine kleine leise Überlegung noch ergänzend dazu. Wenn das Göttliche schon alles war, was da war (egal ob am Anfang oder sonstwo, das erübrigt sich dann nämlich) - dann mußte/konnte/brauchte es doch nicht erst etwas zu WERDEN...

Aber, jetzt kommt die Überraschung, es funktioniert auch umgekehrt. Der Vorgang des Erschaffens ist ein Werden... wenn da aber immer ein Werden wurde, wo wurde dann ein Anfang?

Jaja, ich hör ja schon auf und fang auch nicht wieder an, versprochen :escape:
 
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Aber, jetzt kommt die Überraschung, es funktioniert auch umgekehrt. Der Vorgang des Erschaffens ist ein Werden... wenn da aber immer ein Werden wurde, wo wurde dann ein Anfang?

Jaja, ich hör ja schon auf und fang auch nicht wieder an, versprochen :escape:
Ja ja und die biblischen Konditionierungen sind sehr tief verankert.
 
Also wirklich, Mixitraus. Das hier

Wer kann heute schon wirklich sagen, dass er jedes seiner Gelenke in jede mögliche Richtung ohne Schmerzen bewegen kann, gell? Nun, so wäre es aber eigentlich wohl ohne Zweifel vorgesehen. Man sieht das bei den Artisten, die noch die Kunst Gottes machen und nicht bildende und darstellende Kunst. Unsere Muskeln sind einfach zu hart, sie greifen immerzu und halten den Körper, weil dieser "schief" ist. Das kann man sehr schön bei jedem Einzelnen Menschen erkennen, wenn man sich mal auf die Strasse setzt und die Leute beobachtet. Jeder hinkt, jeder hat einen Buckel, kaum einer hat die Schulterdächer gerade oben auf dem Instrument sitzen, alle gehen "der Nase nach" olfaktorisch gesteuert durch das Universum und haben noch gar nicht die Augen als oberstes Sendungsinstrument für Information begriffen, die in einem freien Kopf stecken sollten, in dem ein wasserumspültes Organ blutleer wie ein Symbiont ruht und und unseren Körper intelligentisieren will: das Gehirn. Doch die Menschen nutzen das Gehirn lieber zur Intelligentisierung ihres Geistes und ihres Glaubens. Sie sehen nicht ihre Gestalt, hören nicht ihren Körper und gestalten nicht ihr Leben, ebenso wenig wie ihr Wort, das sie ihren Kindern geben. Sie sind Produkte ihres Nichtwissens, das der Glauben sublimiert ("Opium für den Geist").

gehörtweithin sichtbar wie eine tibetische Gebetsfahne in den Wind gehängt, damit es sich überall hin verbreiten kann. Einfach fantastique


Es ist absolut in Ordnung, wenn manche sich in diesem physischen Leben (fast) ausschließlich mit ihrem Körper identifizieren.

Dennoch: Es ist immer der Geist, der das Fleisch erschafft.



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Der Wille des Menschen ist nicht frei- er steht unter dem Diktat der Angst.
Der unbewusste Mensch sagt: "Ich will", dabei ist es seine Angst, die will.

Der Wille des Menschen ist frei- sich dazu zu entscheiden, seinen Willen dem göttlichen Willen gleich zu machen.
Der bewusste Mensch sagt: "Nicht ich will, sondern Gott will"- dieser Wille ist frei.

Es ist aber als Erfahrung auch sehr aufschlussreich, sich sowohl der Angst als auch dem sog. Willen Gottes zu widersetzen. Da lassen sich Erkenntnisse finden, die sehr wertvoll sein können. Konsequenzen werden in Kauf genommen- aber auch die fallen ganz verschieden aus, je nach innerer Einstellung dazu. Die "andere" Seite kennen lernen, nenne ich das...

K.S.
 
Es ist absolut in Ordnung, wenn manche sich in diesem physischen Leben (fast) ausschließlich mit ihrem Körper identifizieren.

Dennoch: Es ist immer der Geist, der das Fleisch erschafft.

Aber der Körper spiegelt nun mal alle deine Erfahrungen. Und da ein genaues Gespür zu bekommen kann für die Klärung sehr aufschlussreich sein...

K.S.
 
Da hab ich nur eine kleine leise Überlegung noch ergänzend dazu. Wenn das Göttliche schon alles war, was da war (egal ob am Anfang oder sonstwo, das erübrigt sich dann nämlich) - dann mußte/konnte/brauchte es doch nicht erst etwas zu WERDEN...

Aber, jetzt kommt die Überraschung, es funktioniert auch umgekehrt. Der Vorgang des Erschaffens ist ein Werden... wenn da aber immer ein Werden wurde, wo wurde dann ein Anfang?

Jaja, ich hör ja schon auf und fang auch nicht wieder an, versprochen :escape:

Nun, ich halte meine Konzepte immer möglichst einfach und für jeden verständlich. Ich will ja keine wissenschaftlichen Abhandlungen schreiben.

Gibt ja schon genug Klug- und Vielschwätzer, äh -schreiber in diesem Forum. :)


*lieb grüß*
Abraxas


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Da stehen bei dir im Geiste ;) zwei ganz dicke Trennungslinien zwischen Geist und Fleisch.

Geist // Fleisch.

Dreh die einmal probeweise weiter, bis zum =.

Nur so ein Vorschlag, von nichts Besonderem konditioniert, aber ohne Gewähr.


Liebe Kinnarih,

es war wohl Talleyrand, von dem während der französichen Revolution der Ausspruch stammt: "Gib mir 3 Worte eines Menschen, und ich bringe ihn aufs Schafott!"

Es grüßt
der zum Tode Verurteilte
A.


P.S.: Bist du jetzt unter die Geistseher gegangen?

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Und wie ist das bei einem Kind, das behindert zur Welt kommt?

Kommt da jetzt "Karma" ins Spiel?


A.

So weit möchte ich hier gar nicht gehen in der Diskussion, da ich das nicht mit Sicherheit behaupten kann und Spekulation über andere hier nicht weiterhilft.

Lass uns mal in die vorhandenen eigenen Körper spüren und zuhören, was die so erzählen. Also bei mir kam da schon einiges zum Vorschein, durch behutsames Lösen. Mir gefällt auch der Ausdruck "Seelenhaltung", also welche Haltungsgewohnheiten ein Mensch entwickelt und warum...
Und mal die inneren Organe zu befragen, das ist auch nichts Neues auf dem Sektor der Selbsterkenntnis...

K.S.
 
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