Anevay
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Die Definition bewirkt keine Diskriminierung. In deinem Beispiel wird doch nur gesagt ''dass du nicht laufen kannst''. Mehr doch nicht. Das ist keine Diskriminierung, dass ist dann eine Tatsache. Daraus kann man nicht schliessen dass du nichts kannst. Die Diskriminierung kommt nicht von der Definition, sondern von den Menschen die diskriminieren wollen.
Wenn jemand auf Grund einer Behinderung diskriminieren will, werden sie das machen , unabhängig von der Definition. Sie sind nicht miteinander verbunden.
Daraus kann aber Diskriminierung erwachsen, ich habe einen gehbehinderten Menschen eingestellt, das war bereits Kampf, dies durchzusetzen. Die Diskriminierung bestand in dem Vorurteil, wenn er nicht richtig laufen kann, kann er den Job, der zum Großteil geistiges Engagement voraussetzt, nicht ausüben.
Insofern kann ich Betroffenheit durchaus verstehen, bei psychischen Diagnosen ist das noch schlimmer. Auch hier im Forum gibt es regelmäßig Angriffe weit unter der Gürtellinie, das zeigt, wie zu viele Menschen leider denken.
LG
Any