Die Augen aufmachen - wer will

Ach Du, ich habe die Definitionen nicht geschafft, das war meine Aussage, dass ich nicht für die Definitionen verantwortlich bin, wenn die Definitionen jemanden nicht gefallen , bin ich nicht zuständig.
Die offene , deutsche, gesetzliche Definition ist eigentlich nicht schlecht. Sie erlaubt vielen in Frührente zu gehen. In den US wird einem gesagt, solange man den Löffel in den Mund kriegen kann oder man sich die Schuhe allein zuschnüren kann, kann man auch zur Arbeit gehen. Ihr sollte euch freuen dass es hier anders ist, anstatt zu meckern, dass ja fast alle unter der deutschen Definition behindert sind.

Das ist hier nicht anders, da zahlste sogar in die Rente ein und die meisten erleben die gar nicht und wenn, in der Regel nur kurz.

Oder gehen vorher in Rente, warum auch immer, mit erheblichen Abzügen, bis hin ins soziale Aus.

Nur die Definitionen sind immer prima ........ ;) ....... ablenkend
 
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Ehrlich gesagt, ich bin erschüttert über so eine Aussage. Für mich klingt das absolut abwertend.

Seh das nur ich so? Bin ich da auf dem falschen Dampfer? :confused:

LP

Menschen sind sehr verschieden, auch in ihrem Können.

Behinderung wäre es wohl dann, wenn jemand noch weniger kann in einem Bereich als der Durchschnittsmensch.

Ob eine Behinderung als Belastung oder Nachteil subjektiv empffunden wird, steht auf einem anderen Blatt.

In unserer Gesellschaft macht es durchaus Sinn, schon wegen einem Nachteilsausgleiches z.B. im Berufsleben, eine Behinderung anerkennen zu lassen. Unterstützung zu erhalten, Hilfen, eine vollständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die ein Mensch mit einer Behinderung aus sich heraus vielleicht so nicht könnte, weil z.B. eine Bahnbegleitung zu teuer wäre, derjengie ans Haus gefesselt wäre, in der Bewegungsfreiheit über die Behinderung selbst hinaus eingeschränkt wäre.

Findest du es schlecht, wenn in öffentlichen Gebäuden Maßnahmen umgesetzt werden, das z.B. ein Rollstuhlfahrer öffentliche Verkehrsmittel auch alleine nutzen kann, auf Toilette gehen, ins Kino dürfen usw.?

Nimm mal jemanden der nichts hört oder nichts sieht oder nicht laufen kann, also körperliche Einschränkungen, wäre es wirklich abwertend festzustellen, dass diese Einschränkungen tatsächlich bestehen, ein Mensch nicht laufen, hören, sehen kann?

LG
Any
 
Anevay schrieb:
Findest du es schlecht, wenn in öffentlichen Gebäuden Maßnahmen umgesetzt werden, das z.B. ein Rollstuhlfahrer öffentliche Verkehrsmittel auch alleine nutzen kann, auf Toilette gehen, ins Kino dürfen usw.?

Natürlich nicht, man kann es aber auch anders formulieren.

Ich habe mich allein auf die Aussage von bornfree bezogen, Schriften aus der deutschend Gesetzgebung kenne ich nicht.

LP
 
Na,

an der Formulierung fand ich nun nix Schlimmes, da der Kontext für mich deutlich genug war.

Wie würdest Du es denn formulieren wollen? Und die Fakten dabei zu erhalten natürlich - ohne künstliche Schönrederei.

LG
Any
 
Jammern aus Prinzip und auf hohem Niveau als gesamtgesellschaftliches Phänomen z.B. in Deutschland bedeutet nicht, dass es den Leuten schlecht geht.

Und vollständig bedeutet sicherlich nicht, mal wegen einem Schnupfen oder andren kleinen Unpässlichkeit krank zu sein, sondern generell und im Durchschnitt von Gesundheit reden zu können.

LG
Any

Lies es nochmal ganz und nicht nur das fett gemarkerte:

ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit

Den Interpretationsspielraum habe ich bereits im ersten Post angesprochen.
 
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Na,

an der Formulierung fand ich nun nix Schlimmes, da der Kontext für mich deutlich genug war.

Wie würdest Du es denn formulieren wollen? Und die Fakten dabei zu erhalten natürlich - ohne künstliche Schönrederei.

LG
Any

Das Üble kommt dann, wenn das Leben dann beurteilt wird, als lebenswert und eben nicht.

Da liegt das Übel, aufgrund von Definitionen, weil man meint .......
 
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