S
somavision
Guest
Paul Celan verfolge ich seit einigen Tagen und frage mich seither, wie ich einige seiner Zeilen deuten könnte.
Quelle: https://www.arts.gov/sites/default/files/joris-original.pdf
Dort heißt es:
WIR LAGEN
schon tief in der Macchia, als du
endlich herankrochst.
Doch konnten wir nicht
hinüberdunkeln zu dir:
es herrschte
Lichtzwang.
(dann folgen die Zeilen, die ich gerne einmal mit Euch zusammen deuten würde) -
TRETMINEN auf deinen linken
Monden, Saturn
Scherbenversiegelt
die Umlaufbahnen dort draußen.
Es muß jetzt der Augenblick sein
für eine gerechte Geburt.
---
Deutung:
Es geht um den gegenwärtigen Augenblick, hier und jetzt - frei und ganz unversiegelt, lichtern und strahlend in alle Richtungen ohne sich mit irgendwas Bestimmten zu identifizieren.
Nur warum wählt Paul Celan dieses Bild? Und warum genau Tretminen, dann auf "deinen linken Monden" und Saturn?
Wer kann dazu mehr sagen? Ich tappe da völlig im Dunkeln -
Quelle: https://www.arts.gov/sites/default/files/joris-original.pdf
Dort heißt es:
WIR LAGEN
schon tief in der Macchia, als du
endlich herankrochst.
Doch konnten wir nicht
hinüberdunkeln zu dir:
es herrschte
Lichtzwang.
(dann folgen die Zeilen, die ich gerne einmal mit Euch zusammen deuten würde) -
TRETMINEN auf deinen linken
Monden, Saturn
Scherbenversiegelt
die Umlaufbahnen dort draußen.
Es muß jetzt der Augenblick sein
für eine gerechte Geburt.
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Deutung:
Es geht um den gegenwärtigen Augenblick, hier und jetzt - frei und ganz unversiegelt, lichtern und strahlend in alle Richtungen ohne sich mit irgendwas Bestimmten zu identifizieren.
Nur warum wählt Paul Celan dieses Bild? Und warum genau Tretminen, dann auf "deinen linken Monden" und Saturn?
Wer kann dazu mehr sagen? Ich tappe da völlig im Dunkeln -