Des Rätsels Lösung?

Hallo PPMc,

ich behaupte mal ganz trocken, dass jeder Mensch Spritualität besitzt und diese auf seine eigene Art im Leben erfährt bzw. für sich bewußt erfahrbar macht.
Das Problem ist, dass man sich an "Wundern", also Dingen die ungewöhnlich oder selten sind, orientiert und man meint DAS muss es sein. Die Menschen haben verlernt sich selbst zu spüren in ihrer Einzigartigkeit und sich nach ihren eigenen Wesenskernen entwickeln zu wollen.
Ist ja auch kein Wunder, wo wir doch jeden Tag mit "Vorbildern" verglichen werden und das vom Babyalter an.
Spritualität ist etwas ganz natürliches, sie ist kein Privileg!
Das was wir so sehr an den "sprirtuellen Lehrern" bewundern ist ihr Ausdruck dessen und den kann man nun mal nicht nachäffen, denn das ist in der Tat lächerlich. Er weckt eigentlich nur die innere eigene Sehnsucht seinen pers. Ausdruck zu finden.
Der Weg geht aber nicht mal an einem WE hinter sich zu legen und das passt mit unseren gesellschaftlichen Zwängen nicht zusammen. Es muss alles her und zwar sofort, also äffen wir lieber nach als uns die Zeit zu nehmen.
Außerdem kann man vielleicht kein Geld damit verdienen, weil die eigene Art nicht bekannt ist und man wird auch nur selten damit berühmt, alles Dinge die wir anstreben, damit wir in diese "Welt" passen.

LG
Waldkraut
 
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während ich mich frage wozu das ganze gut sein soll - weil sie das alles viel einfacher und naheliegneder in ihrem eigenen Herzen finden könnten. :/

Dem stimme ich zu.
Aber wie verträgt sich das mit dieser Einstellung?:
Bei Sun Bear ist das anders: der ist nicht abgehoben ... beweist bei der Gelegenheit, dass er darin bestehen und Erfolg haben kann ... Das finde ich sehr beeindruckend und respektabel, denn es gibt nur wenige, die das so machen. ... Das ist freilich eh nicht das was mich fasziniert - sondern mich beeindruckt sein sehr "hemdsärmeliges" Herangehen ...
Ich für meinen Teil jedenfalls finde das viel wertvoller und bedeutsamer als allerlei "spirituelle Entwickeltheit" oder whatever.

Da hast du also die einen Guru's gegen einen neuen getauscht. ;) Was ist mit dem, was in deinem Herzen zu finden ist?

Was du hier erzählst mit vielen Worten, kann man auch kurz zusammengefassen:
Die bekannten Guru's sind alle Hohlköpfe. Aber ich hab da einen gefunden, der hat wirklich alle Qualitäten eines Guru's.
 
Da hast du also die einen Guru's gegen einen neuen getauscht. ;) Was ist mit dem, was in deinem Herzen zu finden ist?

Was du hier erzählst mit vielen Worten, kann man auch kurz zusammengefassen:
Die bekannten Guru's sind alle Hohlköpfe. Aber ich hab da einen gefunden, der hat wirklich alle Qualitäten eines Guru's.

Was'n Quark.

Keine Ahnung was Dich auf die Idee bringt, ich täte einen Guru suchen. Erst recht keine Ahnung, wie Du darauf kommst, dass jemand, den ich erstmal für einigermaßen erwachsen und lebensfähig ansehe, damit als Guru taugen täte.

Ich denke, vielleicht solltest Du Dein eigenes Guru-Bedürfnis mal kritisch unter die Lupe nehmen, wenn es dich dazu bringt, anderen Leuten eins zu unterstellen...
 
Was'n Quark.

Keine Ahnung was Dich auf die Idee bringt, ich täte einen Guru suchen. Erst recht keine Ahnung, wie Du darauf kommst, dass jemand, den ich erstmal für einigermaßen erwachsen und lebensfähig ansehe, damit als Guru taugen täte.

Ich denke, vielleicht solltest Du Dein eigenes Guru-Bedürfnis mal kritisch unter die Lupe nehmen, wenn es dich dazu bringt, anderen Leuten eins zu unterstellen...
Aha, es folgt der Gegenangriff. Meine Worte haben wohl ins Schwarze getroffen. :whistle:
 
Es gibt ja nicht nur die Schwierigkeit mit den Begrifflichkeiten, sondern auch die Schwierigkeit, dass man vor allem das drüben zu sehen bekommt, was dem eigenen Weltbild (oder nur knapp daneben) entspricht. Also entweder, weil man etwas bestimmtes nicht so sehen will, wie es wirklich ist, oder weil es sich einem nicht so zeigt, wie es wirklich ist (sondern so, dass man nicht völlig die Krise bekommt), oder auch, weil sich das, was da ist, aus einem anderen Grund als etwas anderes ausgibt, als es eigentlich ist.
Hmmm, ist das jetzt wirklich eine "Schwierigkeit"? Oder ist das eine Art "Übersetzungsprogramm"? Mein Bild der NAW zeigt üblicherweise nordische Landschaften, besonders tiefe dunkle Wälder mit Tierpfaden, aber auch Fjells, Berge und Seen und eben ggf. die Tiere, die dazu gehören.
Das ist eine Welt, die mir verständlich ist, in der ich mich zuhause und im Umgang sicher fühle, während ich mit was anderem vielleicht gar nichts anfangen könnte... Lucia schrieb ja, daß es mehr gibt als nur Tier-Spirits, nur ist das eine Welt, die mir nicht zugänglich ist und die ich mit einiger Sicherheit auch nicht verstehen würde, weil ich in dieser Hinsicht nicht kompatibel bin. Ich kann mir nicht mal vorstellen, mit einer Pflanze oder einem Fels zu kommunizieren, obgleich mir deren Belebt- und Beseeltheit selbstverständlich ist.
Ich hatte vor einiger Zeit einen unverhofften Kontakt mit FUCHS, der mich um etwas bat. Ich hatte kein Problem, ihn intuitiv zu verstehen, und bin seiner Bitte gerne nachgekommen. Bei, salopp gesagt, einem Haselnußstrauch, der mir etwas mitteilen wollte, hätte ich mit Sicherheit nur Bahnhof verstanden, auf gut deutsch: Nichts, weil da meine Wahrnehmung blockiert...
Deshalb tue ich mich etwas schwer damit, in der Anpassung an das eigene Weltbild oder die Persönlichkeit "Schwierigkeiten" zu sehen. Ich sehe eher einen Nutzen darin...

Nur so ein paar Gedanken...

LG
Grauer Wolf
 
Hallo Grauer Wolf,

wenn du eine Haselnuss isst, um bei der als Beispiel zu bleiben, beginnt damit schon die Kommunikation.
Man muss nicht immer von der Reise als Kontaktmittel ausgehen. Die spielt sich eh nur im Geist ab. Verbinden kann man sich auf x verschiedenen Weise mit den Naturseelen. Mit Pflanzengeister können wir uns z.B. über Räucherungen, Essenzen oder Elixiere mit ihnen Verbinden. Das ist auch ein Teilsinn der heiligen Pfeife, hier wird der "Tabak" über den Rauch auch in die Anderswelt transformiert zu den anderen Ahnen.
Das ist auch der Sinn wenn mit Peyote oder Ayahuasca gearbeitet wird. Man verbindet sich mit der Pflanze indem man sie einnimmt und die eigene Wahrnehmung im Kopf (Hirn) als Kommunikationsmittel hernimmt.
Aber wie gesagt, man tut dies auf sehr verschiedene Weise. Du verbindest dich bestimmt auch mit den Bäumen draussen, auch ohne Reise und eine Kommunikation findet immer statt, man darf nur nicht erwarten dass da einer was zu dir sagt, es gibt andere Arten zu kommunizieren.

LG
Waldkraut
 
Aber wie gesagt, man tut dies auf sehr verschiedene Weise. Du verbindest dich bestimmt auch mit den Bäumen draussen, auch ohne Reise und eine Kommunikation findet immer statt, man darf nur nicht erwarten dass da einer was zu dir sagt, es gibt andere Arten zu kommunizieren.
Hmmm, daß dürfte bei meiner ausgeprägten Liebe zu großen Wäldern mit Sicherheit der Fall sein, aber wohl nur unbewußt...

LG
Grauer Wolf
 
Hmmm, daß dürfte bei meiner ausgeprägten Liebe zu großen Wäldern mit Sicherheit der Fall sein, aber wohl nur unbewußt...

LG
Grauer Wolf

ich nehme dich hier so wahr, als ob du sehr wohl "bewußt" mit dem Wald kommunizierst. Das merkt man bei deinen Fotos.
Der Wald hilft dir vielleicht dabei bei DIR bleiben zu können, dich zu spüren, ohne den Pfirlefanz, den andere von dir erwarten. So hilft er dir deine eigene Spiritualität zu spüren, denn du geht ja eine Verbindung mit dem Wald ein. Du atmest den Atem der Bäume ein, du riechst ihre Harze und nimmst ihre Stärke vllt durch Berührungen wahr, das alles macht etwas mit dir.
Für dich ist das vielleicht nur so "normal", dass du nicht mehr darüber nachdenkst und das ist es auch was ich unter einer natürlichen Spritualität verstehe.
Wenn man anfängt zu hirnen, kann man ganz schnell diesen Zugang verlieren und muss ihn sich mühsam zurück erarbeiten.

LG
Waldkraut
 
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