Depression in den USA

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jo,

und letzte woche hat wachovia noch ne welle gemacht und wollte mit morgan stanley fudionieren.

und nu kauft die citybank wachovia auf? die gleiche city bank, die während des 2. weltkrieges ford und (rockefellers) standard oil finanziert hat?? die gleiche city bank, die schon zur gründung der fed 1913 die grösste bank der usa war und die fed mitgegründet hat?

die gleiche citibank, gegen dessen ceo charles e. mitchell 1933 vom us-senat ermittelt wurde wegen verdachts der herbeiführung der us- und weltwirtschaftskrise?

die gleiche citibank, die spätestens seit 1957 durch james stillman rockefeller unter direkter kontrolle des rockefeller-clans steht - welcher natürlich auch die manhatten chase, heute jpmorgan chase in der tasche hat?

wobei j p morgan ja auch ein interessanter name ist - schliesslic war der gute nicht unbeteiligt am us-finanzcrash 1907, welcher letztlich zur gründung der fed 1913 führte.

diese gründung wurde dann noch zufällig auf j p mprgans privatgrundstück verhandelt un am 23.12.1913 - man lasse sich das datum auf der zunge zergehen - um 18:02 durch den rest des bestochenen senats gewunken.

na, prost mahlzeit.
spirit

p.s.
aber die bilderberger sind ganz lieb. die tun nix - die wollen nur ein bischen verdienen...
 
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so leute,

das wars dann. der dow heute minus 7%. heisst, der dax macht morgen minus 10 oder noch mehr. is ne etwas linke sache: finanzprofis waren sich einig, das es nicht angehen kann, zockerbanken - und das waren sie alle - mit noch nichtmal vorhandenen steuergeldern aufzufangen. damit dürfte die amerikanische politik in den augen der öffentlichkeit ein wenig vertrauen zurückgewonnen haben.

aber so oder so, wäre der crash, der jetzt kommt, wohl kaum vermeidbar gewesen. jetzt ist lediglich die politik erstmal aus der schusslinie, die banken sind zunächst allein die sündenböcke. wenns nun aber in ne längere ressession läuft, ist es letztlich egal, wer der sündenbock ist.

und die üblichen verdächtigen kaufen vermutlich mal wieder für peanuts ein und dehnen ihren einfluss noch weiter aus.

prost mahlzeit
oh, sagte ich das schonmal?
spirit
 
und die üblichen verdächtigen kaufen vermutlich mal wieder für peanuts ein und dehnen ihren einfluss noch weiter aus.
Jou, so wird das dann vermutlich ablaufen mit diesen Herrschaften, die Du oben aufgezählt hast. Kennt hier jemand zufälligerweise die sogenannten "Put-Optionen", der das Ganze besser erklären könnte als ich? So wie es mir erklärt wurde, sind das eine Art "Vorbestellung auf Aktien", also jemand kauft sich solche Papiere mit einem Vorkaufsrecht auf bestimmte Aktien, dessen Zeitpunkt er selbst bestimmen kann (!).

Wenn dann jemandem schon die Hälfte der Welt gehört und er zig Billionen auf der hohen Kante hat, lasse er das von seinen Vorfahren selbst aufgebaute System den Bach runter gehen, so dass die Preise bis auf ein Butterbrot gefallen sind, und kaufe sich die zweite Hälfte aufgrund dieser Optionen ein.

Vor ein paar Jahren hab ich mal ein Buch gelesen, leider erinnere ich mich nicht mehr an den Autoren oder Titel :confused:, aber die Botschaft war in ungefähr, dass ein System das auf Zins- und Zinseszinsen basiert nicht mehr als plus minus 100 Jahre überleben kann. Neustart könne nur eine Hyperinflation oder ein Krieg sein, so ungefähr die Zusammenfassung. Ob das wirklich den Tatsachen entspricht oder nur übertrieben ist, keine Ahnung, jedenfalls hat es sich für mich ziemlich logisch angehört.

Hier eine interessante Seite, wer sich darüber informieren möchte:
http://www.treppenhausgefluester.info/index.php

Panikmache ist ja auch nicht der Sinn der Sache, wobei ich da schon Groovys Meinung bin, wahrscheinlich muss das System implodieren, damit sich ein sinnvolleres bilden kann. Ist schon bedenklich, nicht mal die Banker haben da bisher durchgeblickt :confused:. Man wird halt in ein System hineingeschmissen ohne es zu hinterfragen :confused:, möge es noch so pervers sein. Und hinterfragt man es dennoch, ist man entweder Kommunist, der Paranoia verfallen oder Verschwörungs"theoretiker" :D

Hehe, ich geh mir jedenfalls in den nächsten Tagen Notvorräte zulegen, schaden kanns sicher nicht :zauberer1. Und da kann man mich gerne Paranoikerin nennen, wenn nix passiert, um so besser, das Zeug wird schon noch aufgefuttert :D
 
Jou, so wird das dann vermutlich ablaufen mit diesen Herrschaften, die Du oben aufgezählt hast. Kennt hier jemand zufälligerweise die sogenannten "Put-Optionen", der das Ganze besser erklären könnte als ich? So wie es mir erklärt wurde, sind das eine Art "Vorbestellung auf Aktien", also jemand kauft sich solche Papiere mit einem Vorkaufsrecht auf bestimmte Aktien, dessen Zeitpunkt er selbst bestimmen kann (!).

ja.
put-option:

Du kannst eine put-option verkaufen (also das geschäft eröffnen), d.h. du erwartest fallende kurse und sicherst dir das recht, das papier in der zukunft zum aktuellen kurs zu verkaufen auch wenn der kurs in der zwischenzeit gefallen ist. für dieses recht zahlst zum dem kontrahenten (dem käufer der put-option) eine prämie.
bis vor kurzem waren auch sogenannte leerverkäufe möglich. d.h. du konntest eine put-option eröffnen ohne die entsprechenden papiere in deinem portfolio zu haben. d.h. du konnstet geld mit aktien verdienen, die du gar nicht hattest.
allerdings haben das in letzter zeit zu viele investoren gemacht (auf fallende kurse gewettet) deswegen hat die us-börsenaufsicht das kurzerhand mal verboten.
du musst nämlich wissen, das die sec die regeln nach lust und laune ändert, so wie sie es (oder besser gesagt die wall-street) gerade braucht.

es lebe der freie markt :escape:
 
Jou, so wird das dann vermutlich ablaufen mit diesen Herrschaften, die Du oben aufgezählt hast. Kennt hier jemand zufälligerweise die sogenannten "Put-Optionen", der das Ganze besser erklären könnte als ich? So wie es mir erklärt wurde, sind das eine Art "Vorbestellung auf Aktien", also jemand kauft sich solche Papiere mit einem Vorkaufsrecht auf bestimmte Aktien, dessen Zeitpunkt er selbst bestimmen kann (!).

Hallo Agapine :)

Da hat dir jemand etwas Falsches erklärt.

Optionen sind Rechte, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeübt werden können. Es gibt da zwei Arten: Call-Optionen (Kaufoptionen) und Put-Optionen (Verkaufsrechte). Ich will das anhand einer deutschen Aktie namens Deutsche Bank (Symbol: DBK) erklären.

Die Call-Optionen (Calls) berechtigen zum Kauf einer Aktie zu einem bestimmten Preis ("Basispreis") bis zu einem bestimmten Termin("Verfallstermin"). Börsengehandelte Optionen haben standardisiert den 3. Freitag im Monat als Verfallstermin, der nächste ist also der 17.10.

Die Put-Optionen (Puts) berechtigen zum Verkauf einer Aktie zu einem bestimmten Preis bis zu einem bestimmten Termin.

Beispiel: DBK, Schlusskurs am 29.09.2008: EUR 50,65.

Optionspreise aus der aktuellen Kurstabelle:

Monat...............CALLS............Basispreis...................PUTS
Okt....................3,94..............50.............................3,20
Okt....................0,49..............60.............................9,76

Nov....................5,78..............50.............................4,87
Nov....................1,50..............60............................10,59


Die Oktober-Optionen verfallen ja schon am 17.10., die November-Optionen erst am 21.11., die Optionen werden also teurer, je länger sie laufen, weil mein Recht länger gültig ist.

Nehmen wir erst den Call Okt 50. Wenn ich heute EUR 3,94 bezahle, bin ich bis 17.10. berechtigt, Deutsche Bank-Aktien zum Preis von 50 zu kaufen - egal, wo sie am 17.10. stehen. Steht DBK per Verfall z.B. bei 57, werde ich von meinem Call-Recht gebrauch machen, die Aktie mit 50 zu kaufen ("Optionsausübung") und sie sofort an der Börse um 57 weiterverkaufen. Das bringt einen Erlös von 7 Euro pro Aktie, abzüglich der eingesetzten Optionsprämie von 3,94 somit einen Gewinn von 3,06. Mein Einsatz hat sich also fast verdoppelt (+78%).

Allerdings, wenn DBK per Verfall bei 50 oder darunter steht, werde ich nicht ausüben, denn um 50 (oder weniger) kann ich auch direkt an der Börse kaufen - das Recht ist am Verfallstag somit wertlos, der Kapitaleinsatz von 3,94 zur Gänze verloren (-100%).

Die Call-Option steigt, wenn die Aktie steigt, nur aufgrund des geringeren Kapitaleinsatzes (3,94 statt 50,65) ist der prozentuelle Gewinn oder Verlust ungleich höher.

Nun zum Put Okt 50. Wenn ich heute EUR 3,20 bezahle, bin ich bis 17.10. berechtigt, Deutsche Bank-Aktien zum Preis von 50 zu verkaufen - egal, wo sie am 17.10. stehen. Steht DBK per Verfall z.B. bei 37, werde ich von meinem Put-Recht gebrauch machen, die Aktie mit 50 zu verkaufen ("Optionsausübung") und sie sofort an der Börse um 37 wieder kaufen. Das bringt einen Erlös von 13 Euro pro Aktie, abzüglich der eingesetzten Optionsprämie von 3,20 somit einen Gewinn von 9,80. Mein Einsatz hat sich also verdreifacht (+206%).

Allerdings, wenn DBK per Verfall bei 50 oder darüber steht, werde ich nicht ausüben, denn um 50 (oder höher) kann ich auch direkt an der Börse verkaufen - das Recht ist am Verfallstag somit wertlos, der Kapitaleinsatz von 3,20 zur Gänze verloren (-100%).

Die Put-Option steigt, wenn die Aktie fällt, nur aufgrund des geringeren Kapitaleinsatzes (3,20 statt 50,65) ist der prozentuelle Gewinn oder Verlust ungleich höher.

Ich muss jedoch nicht bis zum Verfallstag warten, sondern kann jederzeit meine Optionen, egal ob Calls oder Puts, verkaufen, wenn ich der Ansicht bin, dass der Preis der Option hoch genug ist ("Glattstellen"). Siehe da: der Put Okt 50 hat heute schon mit 4,65 gehandelt - bezogen auf den gestrigen Schlusskurs von 3,20 immerhin satte +45%.

Optionen sind riskante Wertpapiere, wie man sieht - was schnell steigt, fällt auch schnell. Aus den +45% werden ganz schnell -50%, wenn sich die DBK-Aktie heute erholen sollte (denn da fallen die Put-Preise, die Verkaufsrechte verlieren an Wert).

Doch sie können auch zur Absicherung gekauft werden. (Derzeit NUR zur Absicherung, wie Vendetta richtig bemerkt hat, die Put-Spekulation sowie Geschäfte, die dies nachbauen, sind derzeit verboten, meine Broker haben mich schon entsprechend damit zugetextet)
Hat jemand beispielsweise schon DBK-Aktien in seinem Depot und erwartet weitere Kursverluste, will sich aber die Chance eines starken Anstiegs erhalten und nicht bei diesen Tiefstkursen verkaufen, dann kauft er sich einen Put dazu.

Fällt die Aktie, ist der Anleger dagegen immun, er hat ja den Put, der ihn berechtigt, die Aktie zum Basispreis zu verkaufen. Steigt die Aktie, ist es auch gut für ihn, denn er hat sie ja und partizipiert am Kursanstieg. Der Put ist hier also lediglich eine "Versicherung" gegen fallende Kurse.

Diese "Versicherungsprämien" sind schon ganz schön teuer, immerhin 3,20 für gut 3 Wochen, das sind gute 6% vom Aktienkurs(3,20/50,65)! Das könnte anzeigen, dass hier gute Kaufgelegenheiten liegen, die die verängstigte Herde nun verpasst...

Alles Liebe
Gerry
 
Diese "Versicherungsprämien" sind schon ganz schön teuer, immerhin 3,20 für gut 3 Wochen, das sind gute 6% vom Aktienkurs(3,20/50,65)! Das könnte anzeigen, dass hier gute Kaufgelegenheiten liegen, die die verängstigte Herde nun verpasst...

eigentlich ist es pure lotterie solche geschäfte in diesem manupilierten markt zu tätigen. keiner kann doch mehr seriös prognostizieren was heute oder morgen abgeht.

wir haben mittlerweile probleme überhaupt kontrahenten bei den finanztiteln zu finden und wenn dann nur mit abnormen prämien, wie du auch bemerkst...

unabhängig davon geht das massaker weiter...
die großbank dexia bekommt 7,4 mrd. EUR staatliche hilfe um nicht abzusaufen... in brasilien wurde der handel ausgesetzt, nach über 10% an Verlusten
 
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nach all den z. t. komplizierten,

wenn auch zutreffenden erläuterungen zum put nochmal ganz einfach:

ein put (kurz für put-option) ist letztlich eine wette auf fallende kurse. puts werden vom prinzip her - jedenfalls für den endanleger - ganz genau so an der börse gehandelt wie die basispapiere selbst. sie funktiomieren nach dem einfachen prinzip: sinkt der kurs des basiswerts tatsächlich, so steigt der wert des put.

basiswert kann alles sein: eine einzelne aktie, rohstoffe, währungen, ein ganzer index. herausgegeben werden sie i.d.r. von grossen finanzinstituten, welche zum datum der letzten fälligkeit den put einlösen (müssen). sie können das allerdings nur, wenn sie bis dahin nicht pleite sind - was vor ein paar jahren noch so gut wie undenkbar war.

aber nun sieht die situation in der finanzbranche anders aus. hedge-fonds sind z. b. spezialisiert auf nahezu ausnahmslos derartige wetten.

puts sind zeitlich befristet, sie laufen nicht endlos wie z. b. aktien. und ihnen wohnen hochkomplexe attribute inne, also eigenschaften, welche ihre wertentwicklung beeinflussen. diese eigenschaften sind dem nichtfachmann in ihrer gesamtwirkung kaum noch überschaubar.

grüsse
spirit
 
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