Das Eine (Einheit?) und das Viele

Terrageist

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Ich war gerade wieder an eine Zeit erinnert, ganz am Anfang meiner Beschäftigung mit dem, was ich für mich "Esoterik" nenne.

Damals war ich noch ziemlich unbedarft und leicht zu begeistern. Also das war wohl so zwischen 80iger und 90iger Jahre.

Seither ist viel passiert, im Geiste, im Begreifen, im Klarwerden und auch direkt im Leben.
Ich bin fasziniert und schaue, wie mich doch, trotz aller Ängste manchmal, das Leben, der Geist, oder soll man sagen, das große Sein, mich immer weiter getragen hat, auch geführt im Geiste, sozusagen, mit Erkenntnissen beschenkt, und wenn ich so schaue, und denke zwischendurch, was soll es, so ist doch das Begreifen manchmal über das Innerste der Welt, von Freude und Herzgefühl beseelt.

Nun, das klingt vielleicht abgedroschen, und mein Gefühl sagt, warum schreib ich sowas überhaupt, trotzdem weiß ich innerlich, dass es wahr ist.

Ich weiß, dass ich in letzter Zeit hier einiges sehr Negatives geschrieben habe. Es waren (für mich) Dinge, die "durch den Geist" mussten. Seitdem fühle ich mich der Welt und der Menschheit allgemein viel näher.
Ich kann für mich "den Reim" auf alldas machen, verstehe, zumindest denke ich es.

Der Punkt ist aber, für mich selbst, dass ich jetzt langsam innerlich auf Dinge komme, von denen ich direkt spüre, dass man es nicht jedem erzählen kann.
Während ich früher immer oder häufiger den Drang hatte, Vieles weiterzugeben (obwohl es meistens sowieso eher wie Spinnerei geklungen hat, wenn man dem überhaupt folgen konnte oder wollte), öffnet sich jetzt manchmal sowas wie eine Schneise, und dennoch, vielleicht gerade deshalb versuche ich es doch immer mal wieder, weil mir etwas sagt, dass es den richtigen Weg immer dann, wenn es soweit ist, gibt.

Ich denke, dass wir als Menschheit zum einen wohl viele Verschiedene sind mit entsprechend jeder Menge Individualität, auf der anderen Seite aber ist die gesamte Welt, auch mit dem All und den Sternen, wie ein einziges gesamtes Wesen.

Alles wirkt miteinander ineinander als Einheit.

Ich denke außerdem, dass es von großer Bedeutung ist und war, gewissermaßen auch manchmal scheinbar "gegeneinander" zu sein und zu wirken.
So wird sich das abwechseln. Damit innerste Entwicklung und Kraftansammlung entstehen kann, "kämpfen die inneren "Zellen" gegeneinander, und jeder schaut mehr oder weniger wo er selbst bleibt.
Gewissermaßen wird der eigene Wille, die Persönlichkeit, die Durchsetzungskraft und evtl. auch Leidensfähigkeit entwickelt.

Wenn die Menschen mit den Füßen fest auf der Erde stehen können, kommt irgendwann der ganz große Wechsel (wahrscheinlich jetzt in dieser Zeit eher früher als später), und die Rückkehr zu einer neuen Gemeinsamkeit des Ganzen. Das heißt (wie ich denke) nicht, dass echte aus tiefer Seele und dem wahren Wesen kommende Individualität aufhören würde, eher im Gegenteil wird die gemeinsame Stärke jeden bereichern und unterstützen. So wie auch die Zellen in unserem Körper nicht wie einzellige Amöben ihr Dasein fristen, sondern durch die gemeinsame Persönlichkeit im Körper jede Zelle in Bewusstheit ihrem eigenen Grundwesen nachgeht. Die Harmonie entsteht, weil jedes ganz es selbst ist.

Man könnte sagen, das Gesamtbewusstsein ist Gott, aber die einzelne Zelle in keiner Weise getrennt.

Nun gibt es ja, sagen wir mal, innerhalb unseres Lebens, unserer Welt Zellen, auch Zusammenschlüsse und Denkweisen, die imgrunde die ursprüngliche Zusammengehörigkeit, die Ganzheit, repräsentieren. Es gibt vielleicht auch "Pläne", mehr oder weniger "heimliche", die wahrgenommen werden.
Und zwar oft in einer ganz verdrehten Weise, denn der Mensch in seiner Wahrnehmung muss sich ja erst einmal "fürchten, denn es ist für sein bisheriges Grundwesen manchmal wie eine Umkehr um 180 Grad. Und was der Mensch denkt, das begegnet ihm, weil er halt, was Viele bisher nicht wussten, ein Schöpfer ist, und zwar über und durch seine Gedanken und Gefühle.
Die Welt wird spiritueller, Gedanken und Gefühle verwirklichen, also "manifestieren" sich immer schneller.

Auch diese ganzen, sagen wir mal "Vereinigungen" werden noch die Wahrheit lernen müssen, so sehe ich es, je mehr sie "herrschen" wollen, umso mehr wird sich das Blatt für sie umkehren, alles wird seine Aufgabe haben, so sehe ich das, und kann sich nur in einer echten Gemeinsamkeit einfügen, oder es zerbricht.

Auch was ich schrieb von Diesseits und Jenseits, ich denke, das wird alles näher zusammenkommen, daher wird sich auch der sogenannte "Tod" in einer neuen Form als Teil des Lebens zeigen. Niemand kann es genau sagen, und es braucht vielleicht alles seine Zeit.

Um nochmal zu meinem Anfangsgedanken zurückzukommen, mag es wie Märchen klingen..

Ich hatte mich zur Anfangszeit mit Sonnenengeln befasst (wen s interessiert, kann mal im I.Net nach der Buchautorin "Solara" schauen.

Ist wohl inzwischen schon fast Nostalgie :), jedoch habe ich auch wieder gewisses Interesse gefunden, und würde das heute wahrscheinlich mit ganz anderen Augen sehen.
Es war unter der Schirmherrschaft von Erzengel Michael, und wenn ihr Sonnengel kam, so sagte er immer:

"Ich bin der Eine, ich bin die Vielen"

Liebe Grüße​
 
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Also ich habe das nicht ganz richtig geschrieben.

"Sonnen-Engel" sagt es genauer. :)

Das erste Buch hieß damals: Dein Sonnenengel und wie du ihn erweckst.


Sein Hauptspruch war, ich erinnere mich noch:

Lass mich ganz in dir erwachen,(oder so ähnlich),
bis hinab in deine Füße und in deine Zehen.​
 
Wenn die Menschen mit den Füßen fest auf der Erde stehen können, kommt irgendwann der ganz große Wechsel (wahrscheinlich jetzt in dieser Zeit eher früher als später), und die Rückkehr zu einer neuen Gemeinsamkeit des Ganzen.

Da sagst Du etwas sehr wahres @Terrageist :thumbup:

Im gewahr-sein um eine vorhandene oder zu erwartende Gemeinsamkeit entsteht erst Gemeinschaft.
Das Gefühl ein Teil der großen Batterie des Weltbewußteins zu sein. Das erfordert ein gewisse Reife,
und als Minimum ein Spektrum an Erfahrung. Es gibt für mich das Alltagsbewußtsein, das "In Momentum",
das ewige Bewußtsein, und die Lust auf Neues. Diese positive Neugier, die Gier auf etwas Neues.

Diese kindliche Lust auf Neu-Erfahrung ist genau das, was uns am Leben erhält. Abgesehen davon
ist Interesse der Motor der Intelligenz. Ich sauge es auf wie ein Schwamm und brauche es daher nicht
auswendig lernen. Intelligenz und Erkenntnis braucht daher keine Übung, sondern wird im Moment
verstanden und erst eine vollständige Löschung meines Bewußtseins würde dies wieder hinaus befördern.
 
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Die Harmonie entsteht, weil jedes ganz es selbst ist.
Harmonie wird erreicht, wenn der Klang des Wesens dem Geräusch der Welt ähnelt.
Bin ich ganz ich selbst, gibt es keine Grenzen mehr. Dann schwinge ich im Einklang.

Und was der Mensch denkt, das begegnet ihm, weil er halt, was Viele bisher nicht wussten, ein Schöpfer ist, und zwar über und durch seine Gedanken und Gefühle.
Die Welt wird spiritueller, Gedanken und Gefühle verwirklichen, also "manifestieren" sich immer schneller.
Ja, es beschleunigt sich. Das nehme ich ganz klar wahr.

Als ich noch nicht ganz jugendlich war,
entdeckte ich mein "Prinzip der rückläufigen Entwicklung".

Das besagt:
"Erst geschieht in sehr viel Zeit sehr wenig.
Dann geschieht aber in wenig Zeit sehr viel."

Und das passt auf unsere Zeit wie der Topf auf den Deckel.
Wie für das Universum, als auch für die Entwicklung der Menschheit, etc..
 
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