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Das böse im Traum

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von sannyasin, 27. März 2018.

  1. sannyasin

    sannyasin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2010
    Beiträge:
    290
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    Guten Abend,
    evtl. kann mir jemand das bitte erklären:
    Ich war im Wald unterwegs an einen schönen sonnigen Tag. Es war windstill und da stehe plötzlich vor diesem Haus. Ich wusste, dass ich nicht dieses Haus betreten sollte. Es wurde mir verboten und zwar von etwas ganz bösen. Ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll, aber ich habe eine bösartige Macht gespürt, die sich gegen mich auflehnen wollte. Ich habe mich demonstrativ dagegen gewehrt, in dem ich entschlossen und mutig weiter auf das Haus zugegangen bin. Ich wollte "Es" herausfordern. Da wurde es böse und ein sehr starker Windstoss bewegte die Bäume hin und her.Ich habe richtig einen kalten Schauer gespürt. Ich ging in das Haus hinein und das Haus hat diese böse in sich. Es fielen Dinge herunter und ich hatte Angst, sehr grosse Angst und ich suchte mir ein Versteck. Da waren dann auch plötzlich meine Kinder die mitversteckte, wir versteckten uns hinter einem Schrank. Ich musste den Schrank festhalten, damit dieser nicht nach vorne kippte. Aber es kam jemand, ein älterer Junge der uns entdeckte...
    Ich weiss aber nicht mehr wie es weiterging. Ich hatte noch drei weitere Träume, die ein unbehangen und Ängste in mir auslösten. Oft kann ich mich an viele Träume erinnern. Ich Träume intensiv und weiss aber im Traum, dass es nur ein Traum ist. Was hat das zu bedeuten?

    Dankeschön für s lesen und für Meinungen. LG Sannyasin
     
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  2. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.343
    Hallo Sannyasin,
    im letzten oder höheren Sinne gibt es das Böse nicht, obwohl wir es überall um uns herum sehen und erleben können. Es ist immer das unfertige, um Reife bemühte Gemüt des Menschen, der böse Taten geschehen lässt.

    DAS BÖSE als solches kann uns deshalb nicht begegnen – außer natürlich im Traum.
    Hat man ein solches Traumbild, dann deshalb, weil man am Tage bei sich selbst gewisse Eigenschaften oder instinktive Regungen bemerkt, die aber keinesfalls wahr sein dürfen, die nicht auf der Oberfläche erscheinen dürfen.

    Es gibt also etwas in deinem Leben bzw. in deiner Psyche, was du gut bedeckt hältst, und das wahrscheinlich schon längere Zeit.
    Es hat aber absolut nichts mit Boshaftigkeit zu tun oder sonst was, wofür man dich schuldig sprechen könnte. Also du bist nicht böse.

    Der Beginn des Traumes mit Sonne im Wald beschreibt dein normales Leben am Tage. Alles bestens.
    Das Haus, das du nicht betreten darfst, ist dein unbewusstes innerseelisches Problem. Du betrittst es schon längere Zeit nicht wie gesagt.

    Würdest du wachbewusst doch einmal genau hinschauen, käme etwas – aus deinem Inneren - zum Vorschein, wovor du dich fürchtest.

    Im Traum wagst du den Schritt. Und es geschieht genau das, wovon du vorher schon wusstest, dass es geschehen wird. Das nicht fassbare, nicht erkennbare Böse zeigt seine Macht. Eine Macht, die du erst herausforderst, vor der du dann aber recht schnell kapitulierst. Du versteckst dich.

    Dass nun auch noch deine Kinder ins Spiel kommen, soll dir verdeutlichen, dass du etwas tun musst. Und zwar am Tage.

    Du hast mit dir selbst ein innerseelisches Problem, das du anschauen solltest. Geschieht das immer weiter nicht, dann wird es dich verändern. Du wirst irgendwie irgendwelche Eigenschaften oder ein Verhalten zeigen, das sich auch nachteilig auf deine Kinder auswirkt.

    Die Kinder in der letzten Szene sind sozusagen der Warnschuss an dich.

    Betritt dein Haus, also dein Seelengebäude, wachbewusst am Tage. Da ist etwas, wovor du dich fürchtest es anzuschauen. Hat mit Erfahrungen zu tun, mit irgendetwas, das dir wahrscheinlich schon vor längerer Zeit begegnet ist im Leben.

    Es kann dir nichts tun. Da ist keine verborgene böse Macht.

    Die gewisse Erfahrung – oder??? – immer weiter verbergen und verdrängen, das ist es, was gefährlich wird für dich und damit letztlich auch für deine Kinder.
    lG RR
     
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  3. Solis

    Solis Guest

    Unschuldig spazieren gehen, doch die Unschuld wird jäh getrübt.

    Es macht sich ein unbewusster Persönlichkeitsaspekt bemerkbar. Der Schatten, wie es der Psychologe C. G. Jung nennt, macht sich auf seine Weise bemerkbar und lehnt sich gegen das Bewusste auf.

    Das Fremde, das Unbewusste aufnehmen wollen, sich damit auseinander setzen wollen, tapfer!

    Sich doch noch im Haus verstecken, aber der Schrank will nicht, er will offenbaren.

    Ein älterer Junge, fremd, wohl nicht zu deinen Kindern gehörend, scheint harmlos. Nun hat das Fremde entdeckt, wovor das Bewusste sich doch noch versteckt hat, aber immerhin.

    Das schätze ich ganz ähnlich ein.
    Die Kinder vor etwas, vor einem als Unbill Empfundenen schützen wollen. Doch ein anderes KInd erscheint, älter, gereifter und weiß: Kommt hervor, schaut mich an! Ich bin schon älter, schaut, was aus mir geworden ist. Versteckt euch nicht, offenbart euch.
     
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  4. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
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    Wien
    Man könnte auch behaupten, dass es das Gute auf höheren eben nicht mehr gibt.
    Schauen wir uns die Evolution eines Kindes an:
    Zuerst gibt es Weihnachten! Ostern! Einen Kinderfasching!

    Nur nach und nach wird man cool.

    Im Alter krank
    Und viele boßhaft. (ich möchte auch mal so werden - boßhaft, aber nicht bößsartig.)

    Ich denke: Um aus dieser Dimension zu fliehen, muss man irgendeine Art von Masochismus erwecken. Welche, das ist egal - das spiegelt unsere Identität wieder.
    Wenn man keinen Masochismus entwickeln kann, wird man ewig hier festsitzen (und nicht nur, so wie Siddharta meinte, so viele Leben, wie Blätter auf einem Baum sind).

    So ist eben "der lange Weg". Und ich denke das ist der, der Zählt.
    Kurz mal unter die Räder zu kommen, und dann eine bescheidene Scheinwelt vorzufinden, ist was für Opportunisten.

    Ich habe gehört, dass Geheimorden heutzutage dafür kämpfen, dass Menschen in Freiheit leben können.

    Wie wäre es, wenn Geheimorden wüssten, dass man ausschließlich aufgrund von erhöhter Leidensfähigkeit höhere Stufen der Existenz erreicht werden können?
     
  5. sannyasin

    sannyasin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2010
    Beiträge:
    290
    Nun komm ich endlich mal zur Ruhe und freue mich über so viele und tolle Rückmeldungen!
    Daher erstmal ein herzliches Dankeschön an @Renate Ritter Offenbach @Solis @Xonolil
    Interessante Deutungen die für mich auch nachvollziehbar sind. Nur die Deutung von Xonolil ist mir etwas zu hoch, die verstehe ich nicht:cautious:

    Bewusst ist mir kein innerseelisches Problem bekannt, aber gut dafür war es eben auch ein Traum, weil eben auch mein Unterbewusstsein mir etwas mitteilen wollte. Ich hatte das Glück eine unbeschwerte und schöne, liebevolle Kindheit zu haben. Eltern, die mich und meine Geschwister bedingungslos geliebt haben. Ich fühle mich eigentlich gefestigt. ABER: Ich selber lege ja auch die Karten und immer wieder kommt der Hinweis, dass ich mich mit meinem inneren Kind beschäftigen sollte. Das wurde mir sogar von anderen Kartenlegern mitgeteilt. Kann das auch im Traum ein Hinweis sein?
    Und wenn nicht, wie soll ich denn herausfinden, was ich für ein innerseelisches Problem habe?
     
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  6. Solis

    Solis Guest

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    Oft kann der Traum genügen, er arbeitet psychologisch auf der unbewussten Ebene, was die Geheimwissenschaft noch deutlicher als Astralebene bezeichnet, wo der Sündenfall geschehen sein soll. Dort sind die Auseinandersetzungen und die Gespaltenheit, aber auch das Wachstum. Ein Traum kann auf dem Astralplan eines Menschen so viel an Verstörung wie Heilung bringen. Man beobachte am besten sich selbst, was für Veränderungen nach dem Traum einhergegangen sind und wie es sich verändert hat nach den Deutungen hier, was hier zur Fortsetzung auch berichtet werden kann.
     
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  7. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Weshalb bist du in das Haus gegangen?
    Weil du schon ein wenig masochistisch geworden bist,und nicht mehr nur so ängstlich, wie es Kinder normalerweise sind?
    Oder, weil dir Horrorfilme gefallen?
    Wenn nein, sag mir wieso du in das Haus gegangen bist!

    Es gibt duzend Arten des "Bösen". Eine Art muss immer gewählt werden, um nicht ewig auf unterster Ebene - auf dieser Welt ewig gefangen zu bleiben.

    Schau' dir z.B. Soap Operas an: siehst du das "Böse"???
    Die Stimmung, wenn es kracht in den Gefühlsbälken.
     
  8. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

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    1.343
    Hallo Sannyasin,
    das innerseelische Problem ist einfach der erste Gedanke bei solchen Traumbildern.
    Wenn du da nichts bestätigen kannst, muss man vielleicht nicht so tief graben.

    Du legst Karten und ich weiß, in den Karten ist DAS Böse, Nachteilige, Gefährliche und all so was Sinn und Inhalt.
    Wenn du nun gelernt hast, in den Begriffen von Gut und Böse zu denken, dann ist für dich die Macht eines nicht fassbaren Bösen sozusagen die allgegenwärtige Normalität.
    Den Karten und auch sonstigen Orakelmethoden geht es überhaupt nur darum, Böses abzuwenden, indem man es zuvor erkennt.

    Ich schrieb oben auch etwas von instinktiven Regungen, die dann im Traum als Gefahr von außen gesehen werden.
    Vielleicht möchtest du heimlich etwas, das du dir selbst verbietest, das offiziell verboten ist und das du nun schon längere Zeit unter der Decke hältst?

    DAS Böse als solches ist nichts, was dich in der Realität von außen überfallen könnte. Nicht mal dann, wenn es tatsächlich ein unglückliches Ereignis geben sollte in nächster Zukunft.

    Du hast einen Traum über die Angst vor dem Bösen nicht zufällig. Du selbst willst dir damit etwas sagen.
    Das ist die wesentliche Info deines Traumes.
    lG RR
     
  9. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
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    Wien
    Neee.
    Jeder könnte in einem seiner Träume Angst vor dem Bösen haben.
    Entweder passiv oder aktiv. Also man könnte auch Angst davor haben, dass einen das Böse beherrscht und man selbst negativ wird.

    Das ist absolut keine Eigenschaft eines einzelnen Individuums sondern potentiell allgegenwärtig.

    Du muss dir selbst nichts sagen!
     
  10. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.343
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    Man hat im Traum Angst vor dem, vor dem man auch am Tage Angst hat, entweder ganz bewusst oder unbewusst unter der Oberfläche.
    Niemals hat man vor etwas Angst, was man tatsächlich nicht fürchtet.

    Wer also für sich erkannt hat, dass das so genannte Böse einfach Ausdruck der Unvollkommenheit des Menschen, seines Bemühens um Wachstum ist, der fürchtet sich nicht vor etwas Unfassbaren, Unsichtbaren, das dann aber doch eine bedrohliche Macht haben könnte.

    Ein solches Traumbild ist das Ergebnis der eigenen meist unbewussten Weltanschauung, wonach Das Gute und Das Böse im ständigen Widerstreit liegen. Diese Vorstellung ist aber sehr, sehr verbreitet – immer noch.

    Man hat das Böse untersucht, wissenschaftlich exakt versucht herauszubekommen, was es denn tatsächlich ist, was die Menschen unfassbar böse Taten vollbringen lässt.

    Aber je genauer man hinschaute, um so klarer erkannte man, dass der böseste Monstermensch in Wahrheit ein hilfloser, unvollkommener, verwirrter, verirrter, und im Grunde selbst furchtbar leidender Mensch ist. Da ist keine böse Macht im Gange, nur bedauernswerte seelische Hilflosigkeit....
    lG RR
     
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