Danke...

wind

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Hallo,

manchmal blicke ich abends in den Sternenhimmel und ob ich es will oder nicht, ein Teil von mir will immer "danke" sagen.

Geht es euch auch (manchmal) so?! :confused:

Ich würde mich sehr über eure Antworten/Meinungen freuen!

LG
wind
 
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romy_hexe

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Geht mir genau so. Und wenn ich ein totes Tier auf der Fahrbahn sehe, entschuldige ich mich bei ihm, auch wenn ich es nicht tot gefahren habe. Es ist ein Drang und er ist gut. Genauso bei Pflanzen und Bäumen die gerodet und umgeknickt, vernichtet wurden.

Es ist mein Ich und meine Verbindung zur Mutter Erde.

Alles Liebe
Romy
 
C

Castanea

Guest
Ja auch ich kenne dieses Gefühl.

Besonders wenn ich von etwas überwältigt bin, wie z.B. einem schönen Sonnenuntergang, Vollmond, ein tolles Lied im Radio usw...., das letzte Mal kamen mir bei total schönem Schneefall die Tränen, weil ich mich so darüber gefreut habe. Eigentlich heule ich ständig vor Glück, und bedanke mich dann auch dafür.

Ich finde dieses Leben einfach herrlich. :tanzen:

Alles Liebe
Castanea
 

Regina

Sehr aktives Mitglied
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5.766
"Genauso bei Pflanzen und Bäumen die gerodet und umgeknickt, vernichtet wurden. "
Ich entschuldige mich nicht, ich vermeide es hinzusehen und am liebsten würde ich irgendwo versinken...
is auch ein Reflex
LG
Regina
PS Wind das Gefühl kenn ich ...bei mir ist das aber dann mehr wie ein Staunen..und es reicht so tief das ich fast losheulen könnte wie ein Wolf (lächel)
Danke sag ich mehr für die Liebe, die mir irgendwie entgegenströmt..manchmal unerwartet..
Dann sag ich danke, auch ein Reflex....
PPS Castanea...das mit dem Schnee..z.T. kann ich's Dir nachfühlen.
 

Dawn

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Schön!

Dann bin ich ja nicht allein!
Dann kann ich weitermachen!

Danke zu sagen, für etwas, das uns ganz selbstlos geschenkt wird, ist Demut.
In diesen Augenblicken bin ich ganz in mir und fühle tiefe Liebe.

Der Sternenhimmel bringt mich zum schweigen.
Die toten Tiere auf der Straße bitte ich um Verzeihung und bete für sie.
Die gefällten Bäume berühre ich, wenn ich es kann und spreche ebenfalls mit ihnen.
Das Rauschen des Regens zu hören, wie schrecklich wäre es, taub zu sein.
Verschneite Landschaft, mein ganz persönliches Märchenland.
Der Duft, wenn Erntezeit ist, bringt meine Kindheit wieder.
Musik, die meine Seele streichelt und mich zum Weinen bringt.
Ein Essen, das mir besonders gut gelungen ist.

Dankbarkeit ist jeden Tag möglich. Dankbar zu sein macht demütig und glücklich. Dankbar zu sein zaubert ein Lächeln ins Gesicht.

Gruß Dawn
:danke:
 

wind

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Hallo,

da magst du wohl recht haben, Dawn!

Es ist schön danke zu sagen, für etwas, das uns ganz selbstlos geschenkt wird.

Nur vergessen das, je mehr die Jahre vorbeistreichen, immer mehr Menschen. Für uns ist das immer mehr selbstverständlich.

Die Menschen werden auch immer egoistischer. Kaum einer hilft anderen Menschen mehr, wenn diese in Not geraten. Nach dem Motto (ich finde insbesondre in Deutschland bzw. Europa):

<<Das geht mich nichts an, wenn ich mich nicht einmische passiert mir auch nichts!>>

In Ländern wie etwa Indien, China, Afrika helfen sich die Menschen noch gegenseitig. Hier wird das immer seltener, ja, es ist schon fast ein Wunder wenn einer einem Menschen in Not hilft.

Ich will aber nochmal betonen, dass nicht alle Menschen so sind. Ich will auch nicht sagen, dass ich besser als die anderen bin. Es ist nur eine Beobachtung von mir.

Empfindet ihr das auch so?!
 
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Samana Johann

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Ort
Kampuchea, Aural
Hallo,

manchmal blicke ich abends in den Sternenhimmel und ob ich es will oder nicht, ein Teil von mir will immer "danke" sagen.

Geht es euch auch (manchmal) so?! :confused:

Ich würde mich sehr über eure Antworten/Meinungen freuen!

LG
wind
Selbst "Kommunisten" suchen Wege der Dankbarheit, auch wenn sie Schuld oft verleugen wollen um leichter konsumieren zu können, Überidentifikation, Göttliches, Natur, Arbeiterschaft, Menschheit...

...Weil wir in dieser Welt leben, leben wir durchwegs in Abhängigkeit von anderen Leuten. Ich denke, ich haben Ihnen die Geschichte über den jungen Buben in Thailand erzählt, dessen Eltern Geld zusammen gekratzt hatten, um ihn in eine private christliche Schule in Bangkok senden zu können. Der Junge nahm christliche Ideen in der Schule auf, und eines Abends, als er nach Hause kam, sagte er, daß er ein Tischgebet aufsagen wolle.

So ließen ihn seine Eltern. Er begann sein Tischgebet damit, Gott zu danken, die Speisen auf den Tisch gebracht zu haben. Der Vater klatschte ihm unverzüglich auf den Kopf und sagte: "Was für eine Art von Undankbarer bist du? Ich bin der jene, der das Essen auf den Tisch bringt. Wenn es Gottes Angelegenheit wäre, würde da gar nichts auf dem Tisch sein."...

Eltern: Zwei kurze Lehrreden über Dankbarkeit
Auch grundsätzliches ist gut zu untersuchen und sich klar zu werden: Die Lehren über Dankbarkeit, vom Ehrw. Thanissaro Bhikkhu (2018; 7 S./22KB)
 
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