Da saß er nun auf der Nuss, der Mensch und zum ersten mal hatte er es geschafft, sich ganz aus diesem Kokon zu befreien. Noch war er nicht in Sicherheit, noch zogen dunkle Kräfte an ihm und wollten ihn zurückziehen in dieses Gehäuse und er überlegte noch immer, wie er denn da überhaupt hinein geraten war, in diese Nuss. Doch wichtiger erschien ihm jetzt den Blick auf diese weite Landschaft um ihn herum zu richten, die er zuvor nicht bemerkt hat. Alles erschien im neu und was er jetzt brauchte, waren andere, die so ähnlich beschaffen waren wie er, wenn gleich auch anders waren als er.
Er mußte den Täufer finden, denn er hatte keinen Namen. Alle Namen, die man ihm bisher gegeben hatte, auf dieser Reise aus der Nuss, waren Vergangenheit und sagten nichts aus über die Reise, die in zu dem gemacht hatte was er jetzt war. Er hatte sie alle vergessen. War Namenlos.
Sein Blick streife in weitem Bogen über das Grasland, doch noch war niemand zu sehen. Vor seinen Füßen fand er diesen Zettel, denn offenbar zuvor jemand hierher gelegt hatte. Eine Nachricht? Er bückte sich und hob ihn auf. Da stand zu lesen:
Wir sind der zweite aus dreien, der erste kam aus dem Feuer, der dritte geht in das Licht ... klangen die Worte im Kopf des soeben geschlüpften Menschen nach, während er aufstand und Richtung Stadt ging. Was hatten diese Worte zu bedeuten? Was wollte der Schreiber dieser Zeilen ihm sagen? Warum berührten ihn diese Worte, obwohl er sie nicht verstand?
Und was würde er sagen, wenn ihn in der Stadt jemand nach seinem Namen fragte? Er mußte erst den Täufer finden. Und er brauchte Beratung. Er plante den Erwerb einer neuen Klangschale.
Der alte Ton klang langsam aus und ein schönes Bild erschien vor seinen Augen.
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/7029541
Er mußte den Täufer finden, denn er hatte keinen Namen. Alle Namen, die man ihm bisher gegeben hatte, auf dieser Reise aus der Nuss, waren Vergangenheit und sagten nichts aus über die Reise, die in zu dem gemacht hatte was er jetzt war. Er hatte sie alle vergessen. War Namenlos.
Sein Blick streife in weitem Bogen über das Grasland, doch noch war niemand zu sehen. Vor seinen Füßen fand er diesen Zettel, denn offenbar zuvor jemand hierher gelegt hatte. Eine Nachricht? Er bückte sich und hob ihn auf. Da stand zu lesen:
Femdgedicht schrieb:
Mir träumte ich sei versunken, tief im Chinesischen Meer.
Versunken nur nicht ertrunken und lärm kam vom Süden her.
Das waren die Insekten, die bauten die Mandelbaumstadt.
Worin jedes Lebewesen, seine entsprechung hat.
Für dich gibt es dort eine wie Dich.
Für mich gibt es einen wie mich.
Der gleicht mir in Schicksal und Namen.
Der hat meinen Ruf und mein Ich.
Da fragt ich den der ich war, ob er wisse wozu wir seien.
Und er erwiderte sorgsam, wir sind der zweite aus dreien.
Der erste kam aus dem feuer, der dritte geht in das licht.
Der zweite im zeichen der Schwäne, besitzt das zweite Gesicht.
Ihm offenbart sich der ferne klang.
Ihm werden die bilder zuteil.
Erwache nun und schreib dies als Lied.
Es sei dir Bogen und Pfeil.
A.Heller
Wir sind der zweite aus dreien, der erste kam aus dem Feuer, der dritte geht in das Licht ... klangen die Worte im Kopf des soeben geschlüpften Menschen nach, während er aufstand und Richtung Stadt ging. Was hatten diese Worte zu bedeuten? Was wollte der Schreiber dieser Zeilen ihm sagen? Warum berührten ihn diese Worte, obwohl er sie nicht verstand?
Und was würde er sagen, wenn ihn in der Stadt jemand nach seinem Namen fragte? Er mußte erst den Täufer finden. Und er brauchte Beratung. Er plante den Erwerb einer neuen Klangschale.
Der alte Ton klang langsam aus und ein schönes Bild erschien vor seinen Augen.
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/7029541
K.S.