Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Liebe Laguz, vor ein Paar Wochen noch war die Fallindizent in Bremen Richtung 300.
Warum finde ich dann nichts über Bremen mit so einer Inzidenzenzahl?
Aber wahrscheinlich meinst Du eigentlich Bremerhaven:
https://www.gesundheit.bremen.de/corona/corona/zahlen/corona-fallzahlen-37649
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/aktuelle-corona-zahlen-land-bremen-114.html

Ansonsten finde ich 3 Wochen alte News (von Ende Oktober), die über ein Inzidenz von 100 in Bremen berichten:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/corona-zahlen-bremen-bremerhaven-aktuell-106.html

Bremerhaven hatte die extrem hohe Inzidenz:
https://www.corona-in-zahlen.de/landkreise/sk bremerhaven/

Bremen nicht:
https://www.corona-in-zahlen.de/landkreise/sk bremen/
 
Zuletzt bearbeitet:
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Und Drosten zerbricht sich aktuell den Kopf, wie es möglich wäre, Ungeimpfte zu schützen ... :
...
Wir werden mit 3G keine Infektionen von Ungeimpften verhindern“, sagte der Virologe Christian Drosten am Montag bei einer öffentlichen Ausschuss-Anhörung im Bundestag. Viele ungeimpfte Gruppen seien durch 3G schwer zu erreichen, weil sie zum Beispiel keiner formalen Arbeit nachgingen oder im Ruhestand seien, nicht viel reisten und kaum Veranstaltungen besuchten
...
Auch durch 2G - also den Zutritt nur noch für Geimpfte und Genesene - sind diese Menschen Drosten zufolge kaum geschützt, weil sie das Virus im Privatbereich „nach Hause getragen bekommen“, unter anderem von Kindern aus der Schule. Der Virologe der Berliner Charité sprach sich daher für eine „zusätzliche Schutzschicht“ für ungeimpfte Gruppen aus, die sich im Privaten infizieren können. Dies betreffe etwa die „Freiheit, sich zu treffen“.

https://www.berliner-zeitung.de/new...en-an-3g-regel-in-bussen-und-bahnen-li.194958
 
Da kommt es zu einem geringen Prozentualen Anstiegt der
Intensiv-Indizent, wenn mal zurück
Auf die unterschiedlichen Fallzahlen
Schaut.
Bei allem Respekt, aber die ITS-Belegungszahlen einzelner Kliniken sagen nur bedingt etwas über die Inzidenzen im Umland aus, denn nicht selten werden ITS-Patienten in Nachbarlandkreis-Kliniken verlegt, wenn in den Kliniken vor Ort dann doch der Platz oder das Personal fehlt.
Da schaut man dann doch besser auf den ganzen Fleckerlteppich aller Landkreise (siehe unten).

Und da sieht man, ein Großteil von Bayern (zwei Drittel von Süden ausgehend) ist kräftig bis sogar dunkelblau, ebenso wie der Südosten von Baden-Württemberg, dann auch Sachsen und Teile des angrenzenden Thüringen etc.
Dort sind die ITS-Stationen oft zu 30% mit Covid-Patienten oder mehr belegt.
Und in NRW, Niedersachsen und Schleswig gibt es dagegen sehr viele hellblaue Flecken, wo die Belegung mit Covid-Patienten unter 10% liegt ...

Zusammenfassend:
Auf den ITS im Süden und Osten unseres Landes liegen anteilsmäßig deutlich mehr Covid-19-Patienten als im Norden und Westen.

Anteilsmäßige-Belegung-ITS-Covid-19-Patienten.webp
 
Da sind einige meiner Gedankengänge drin.

Ja, das Statement ist gut und nachvollziehbar geschrieben. Aber was soll man tun?

Die Autorin beschreibt, dass der Druck ihre Abwehr und Misstrauen eher verstärkt als mildert. Das wurde auch schon hier im Forum geäußert. Das ist denke ich auch normal - in der Psychologie nennt man das Reaktanz, und kein Mensch tickt da groß anders. Aber auch hier, was soll man tun?

Es gibt ja Leute, die deswegen eine Art strategisches Diskutieren vorschlagen - die Leute da abholen, wo sie stehen - u.ä. Ich mag solche Vorschläge nicht gerne. Zum einen, weil ich nicht gut darin bin, und weil es für mich unehrlich und von oben herab arrogant wirkt. Da spiele ich lieber mit offenen Karten, so dass meine Intention und Überzeugung sofort erkennbar ist.

Am Anfang der Pandemie gab es die Eindämmungsmaßnahmen, und eben Widerstand dagegen. Unter anderem mit dem Argument, die Wirtschaft würde dadurch geschadet werden. Das ist auch richtig, aber meiner Überzeugung nach hätte die Wirtschaft ohne diese Maßnahmen wesentlich mehr gelitten. Man hätte die Maßnahmen derart ausgestalten können, dass sowohl der Infektionsschutz groß genug ist als auch Wirtschaftseinbußen verhältnismäßig klein bleiben... das ist leider nicht in der Form geschehen, was meine Maßnahmen-Kritik ist.

Nun haben wir eine Impfung, und mit ihr eine Chance die Pandemie einzudämmen ohne weiter auf starke individuelle Isolation zu setzen. Dazu ist aber eine ordentliche Impfquote notwendig - 65% reichen dafür nicht aus. Das ist aber dann auch nicht Recht.

Ja, was wollen diese Leute, die sowohl Impfung als auch Eindämmungsmaßnahmen ablehnen? Da kommt meist die Antwort: Jeder soll eigenverantwortlich tun, was er/sie für richtig hält. Das klingt erst einmal toll, aber damit würde der Selbst-Schutz der Menschen stark erschwert werden, die sich z.B. aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen, oder bei denen die Impfung nicht ausreichend anschlägt. Und insgesamt würde das auch ohne ordentliche Durchimpfung zu einer sehr großen Anzahl an Opfern führen - ein mMm zu hoher gesamtgesellschaftlicher Preis für diese angeblich selbstverantwortliche Freiheit.

Zurück zum Artikel und der Autorin: Ich kann ihre Beweggründe gut nachvollziehen, und sie verharmlost das Virus etc. nicht. Aber wie soll jetzt die Regierung bzw. die Gesellschaft handeln? Resignieren und alles frei lassen? Das würde im aktuellen Status noch in eine Katastrophe führen - viele Tote und auch ein Wirtschaftsschaden, der sich gewaschen hat.

Vorschläge?
 
???
Sorry, aber woher hast Du diese Info her?

Aktuell liegt Israels Inzidenz bei geringen 34,5. Siehe: https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/israel/

Und jetzt geben sie BioNTech auch für die Kinder ab 5 Jahren frei:
https://www.heute.at/s/israel-gibt-corona-impfung-fuer-kinder-ab-5-jahren-frei-100173663
Von einem 4. Stich ist auch nichts bekannt Gegen Impfung sein ist das eine, deswegen Falsches zu verbreiten was anderes.
Wie kann man nur so verbohrt sein
 
Warum finde ich dann nichts über Bremen mit so einer Inzidenzenzahl?
Aber wahrscheinlich meinst Du eigentlich Bremerhaven:
https://www.gesundheit.bremen.de/corona/corona/zahlen/corona-fallzahlen-37649
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/aktuelle-corona-zahlen-land-bremen-114.html

Ansonsten finde ich 3 Wochen alte News (von Ende Oktober), die über ein Inzidenz von 100 in Bremen berichten:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/corona-zahlen-bremen-bremerhaven-aktuell-106.html

Bremerhaven hatte die extrem hohe Inzidenz:
https://www.corona-in-zahlen.de/landkreise/sk bremerhaven/

Bremen nicht:
https://www.corona-in-zahlen.de/landkreise/sk bremen/

Bremerhaven ist eine Stadt im Bundesland Bremen und somit hatte das ganze Bundesland einen hohen Indizent, der nach Änderung der Teststrategie gesunden ist.

Ich such dir noch was.

Und das es in der Stadt selbst nie so war ändert nichts daran, daß die Zahlen aus dem gesamt Bundesland Bremen viel zu niedrig sind für einen so hohen Intensiv - Indizent.
 
Nochmal zum Thema Impfdurchbrüche:
https://www.nw.de/lokal/kreis_herfo...er-und-ungeimpfte-83-Jaehrige-verstorben.html

Auszug:
Wie gefährlich sind Impfdurchbrüche?
Trotz einer Infektion mit Symptomen sei die Impfung effektiv, so das RKI.
Innerhalb der vergangenen vier Wochen habe sich gezeigt, dass eine Impfung die unter 60-Jährigen in etwa 90 Prozent der Fälle vor einer Hospitalisierung, also einem Krankenhausaufenthalt, geschützt hat und die über 60-Jährigen zu 85 Prozent. Vor einer Behandlung auf der Intensivstation habe sie zu 94 (Alter 18-59 Jahre) beziehungsweise 91 Prozent (Alter ü60 Jahre) geschützt. Vor dem Tod sogar zu 98 (unter 60 Jahren) und 85 Prozent (ab 60 Jahren).
 
Bei allem Respekt, aber die ITS-Belegungszahlen einzelner Kliniken sagen nur bedingt etwas über die Inzidenzen im Umland aus, denn nicht selten werden ITS-Patienten in Nachbarlandkreis-Kliniken verlegt, wenn in den Kliniken vor Ort dann doch der Platz oder das Personal fehlt.
Da schaut man dann doch besser auf den ganzen Fleckerlteppich aller Landkreise (siehe unten).

Und da sieht man, ein Großteil von Bayern (zwei Drittel von Süden ausgehend) ist kräftig bis sogar dunkelblau, ebenso wie der Südosten von Baden-Württemberg, dann auch Sachsen und Teile des angrenzenden Thüringen etc.
Dort sind die ITS-Stationen oft zu 30% mit Covid-Patienten oder mehr belegt.
Und in NRW, Niedersachsen und Schleswig gibt es dagegen sehr viele hellblaue Flecken, wo die Belegung mit Covid-Patienten unter 10% liegt ...

Zusammenfassend:
Auf den ITS im Süden und Osten unseres Landes liegen anteilsmäßig deutlich mehr Covid-19-Patienten als im Norden und Westen.

Anhang anzeigen 91114
Pro Bundesland sagen die viel aus, sehr viel, denn die Patienten werden im Bundesland verteilt so lange es geht.

Ich rede nicht von Kreisen, sondern Bundesländern und Bremen ist ein Bundesland zu dem Bremerhaven gehört.

Die Intensiv Patienten sind das ausschlaggebende pro Einwohner, in Bl mit wenigen Einwohnern gibt's auch weniger intensivplätze, deswegen spielt da es eine Große Rolle das die Infektion eingedämmt wird.

Auf Kreisebbene gibt's viele Kh die überhaupt nur 10 Intensiv Patienten behandeln können.

Da sind schon 6 mehr als 50 Prozent und deshalb sind große Kliniken wichtig, solange da Platz ist, ist es auch nicht schlimm wenn es im Kreis enger wird.

Wer beatmet wird kommt eh in ne große Klinik.

Und da siehst du auch im Osten das und Bayern das es nicht überall brennt...

Ich sage übrigens nicht das der Osten, Süden besser dar steht sondern lediglich das es woanders nicht rosig ausschaut und das Fallzahlen trügerisch sein können, die

Intensiv-indizent sagt mehr...
Vorallem Wenn es stetig steigt...

Und sie sollte zu den Fallzahlen ungefähr passen, was sie im Fall z. B Bremen nicht tut... Und hier ist Vergleich wichtig... denn ihre niedrigen Zahlen führen trotzdem zu vielen Kranken

3 mal höhere Indizent würde passen
 
Bremerhaven ist eine Stadt im Bundesland Bremen und somit hatte das ganze Bundesland einen hohen Indizent, der nach Änderung der Teststrategie gesunden ist.

Ich such dir noch was.

Und das es in der Stadt selbst nie so war ändert nichts daran, daß die Zahlen aus dem gesamt Bundesland Bremen viel zu niedrig sind für einen so hohen Intensiv - Indizent.
Intensiv-indizent sagt mehr...
Vorallem Wenn es stetig steigt...
Du redest von einer Intensiv-Inzidenz? Oder meinst Du die Hospitalisierungsinzidenz (Quelle, Seite 12)?
 
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Ja, das Statement ist gut und nachvollziehbar geschrieben. Aber was soll man tun?

Die Autorin beschreibt, dass der Druck ihre Abwehr und Misstrauen eher verstärkt als mildert. Das wurde auch schon hier im Forum geäußert. Das ist denke ich auch normal - in der Psychologie nennt man das Reaktanz, und kein Mensch tickt da groß anders. Aber auch hier, was soll man tun?

Wie ich schon vor wenigen Tagen gesagt hab: In den Aussagen zur Impfung mal wirklich auf die Ängste eingehen, die da eben auch in dem Artikel wieder zum Ausdruck gebracht werden und die mit Sicherheit einen signifikanten Teil der bisher Ungeimpften von der Impfung abhalten. Und nicht zum zehntausendsten Mal den Stehsatz vom falsch verstandenen Wort herunterleiern, wenn es um die Frage nach Langzeitfolgen geht.
Echt jetzt, warum passiert das nicht? In Österreich passiert es jedenfalls nicht. In D hat ja zB der Lauterbach bei der Anne Will ein kleines Bisserl wenigstens kurz mal was dazu gesagt - aber auch erst nachdem ihn die Wagenknecht dazu genötigt hat.
Es ist aber eben für viele Ungeimpfte (und auch für manche Geimpfte) DAS Thema. "Weiß ich, ob das nicht zu unkntrolliertem Zellwachstum in ein paar Jahren führt?" Wenn die Frage nach der diesbezüglichen Wahrscheinlichkeit ehrlich auf beruhigende Weise beantwortet werden kann, warum macht man es dann nicht? Bzw warum stellen sie die Journalisten und Moderatoren gar nicht erst so? Und wenn man sie NICHT ehrlich auf beruhigende Weise beantworten kann, dann braucht man sich ja wohl kaum über die Impfverweigerer wundern. Ich nehme aber an, DASS man es kann, also soll man es verdammt noch einmal tun und sich bis dahin mit Diskriminierungen und Pauschalverunglimpfungen zurückhalten, die den Rechten in die Karten spielen.

Es gibt ja Leute, die deswegen eine Art strategisches Diskutieren vorschlagen - die Leute da abholen, wo sie stehen - u.ä. Ich mag solche Vorschläge nicht gerne. Zum einen, weil ich nicht gut darin bin, und weil es für mich unehrlich und von oben herab arrogant wirkt. Da spiele ich lieber mit offenen Karten, so dass meine Intention und Überzeugung sofort erkennbar ist.
Sie dort abholen wo sie sind, hieße bei einem wesentlichen Teil nichts anderes als auf oben genannte Befürchtungen mal offen, ausführlich und transparent einzugehen.

Am Anfang der Pandemie gab es die Eindämmungsmaßnahmen, und eben Widerstand dagegen. Unter anderem mit dem Argument, die Wirtschaft würde dadurch geschadet werden. Das ist auch richtig, aber meiner Überzeugung nach hätte die Wirtschaft ohne diese Maßnahmen wesentlich mehr gelitten. Man hätte die Maßnahmen derart ausgestalten können, dass sowohl der Infektionsschutz groß genug ist als auch Wirtschaftseinbußen verhältnismäßig klein bleiben... das ist leider nicht in der Form geschehen, was meine Maßnahmen-Kritik ist.

Nun haben wir eine Impfung, und mit ihr eine Chance die Pandemie einzudämmen ohne weiter auf starke individuelle Isolation zu setzen. Dazu ist aber eine ordentliche Impfquote notwendig - 65% reichen dafür nicht aus. Das ist aber dann auch nicht Recht.

Ja, was wollen diese Leute, die sowohl Impfung als auch Eindämmungsmaßnahmen ablehnen? Da kommt meist die Antwort: Jeder soll eigenverantwortlich tun, was er/sie für richtig hält. Das klingt erst einmal toll, aber damit würde der Selbst-Schutz der Menschen stark erschwert werden, die sich z.B. aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen, oder bei denen die Impfung nicht ausreichend anschlägt. Und insgesamt würde das auch ohne ordentliche Durchimpfung zu einer sehr großen Anzahl an Opfern führen - ein mMm zu hoher gesamtgesellschaftlicher Preis für diese angeblich selbstverantwortliche Freiheit.

Zur Kritik an den anderen Maßnahmen kann ich auch nix sagen, da ich diese Kritik nicht teile. Man wird sich eher schwer tun, Beiträge von mir zu finden, in denen irgendwas gegen Masken, Tests und Abstandhalten vorkommt. Und übrigens auch keinen, in dem ich von der Impfung abrate. Ich bin selber seit heute erstgeimpft, aber das ändert nix daran, dass es mich ankotzt, wie ignorant oft mit solchen Befürchtungen wie denjenigen der Frau in dem Artikel umgegangen wird. Weil, wie du selber sagst, die haben ja nix mit Virusleugnung/verharmlosung zu tun und (das füge ich noch hinzu) auch nix dem ganzen unerträglichem Verschwörungsdreck und ebenfalls nix mit einer grundlegenden Verweigerungshaltung zum Impfen. Sondern das sind Dinge, wo man sich eigentlich verpflichtet fühlen sollte, ausführlich Stellung zu nehmen.

Zurück zum Artikel und der Autorin: Ich kann ihre Beweggründe gut nachvollziehen, und sie verharmlost das Virus etc. nicht. Aber wie soll jetzt die Regierung bzw. die Gesellschaft handeln? Resignieren und alles frei lassen? Das würde im aktuellen Status noch in eine Katastrophe führen - viele Tote und auch ein Wirtschaftsschaden, der sich gewaschen hat.

Vorschläge?
Siehe oben. Wenn man mal auf diese Sorgen ausführlicher eingeht und sich dann immer noch zu wenig bewegt, dann befürworte ich auch die Verschärfungen.
 
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