Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Allerdings, wenn es um Krebs geht, dann kann man sagen, es gibt heute rundum genug krebsfördernde Stoffe, die kaum jemanden kümmern.

Fette, Zucker, Alkohol, Nikotin, die Sonne, gefärbte Kleidung, Putzmittel, Körperpflegeprodukte, Abgase, Legierungen, Dämmplatten, Schwermetalle etc.

"Es gibt auch anderes, was krank machen kann"... ouuuuh yeah, ich steh drauf :D
Mit dem Argument könnte ich auch zumindst bei Alkohol und Rauchen verlangen, dass man das unterlässt, weil man ja sonst irgendwann eine Intensivstation unnötig belasten könnte. Ist nicht falsch, aber momentan als Argument blödsinnig, weil es jetzt ja auch die Vermeidung von um Ansteckungen geht.
Und es geht mir ja nicht darum, zu sagen, das Krebsrisiko wäre so oder so hoch, das kann ich nämlich in keinster Weise beurteilen. Und wenn es laut Experten gering ist, dann glaub ich denen sicher eher als den Horrorgschichtlverbreitern. Aber wenn schon ein offensichtlich großes Interesse am Thema "mögliche langfristige Auswirkungen der Impfstoffe" vorhanden ist, dann könnte man ja echt wenigstens einmal sowas wie der Lauterbach sagen, nämlich dass es die Vektorimpfstoffe sind, die in den Zellkern gehen und man, wenn man Angst vor Erbgutveränderungen, Krebs usw. hat, dann am ehesten die Vektorimpfstoffe meiden (und sich einen anderen geben lassen) sollte, weil das Risiko bei denen, wenn auch vielleicht noch so gering, dann eben doch höher ist als bei den anderen.
Aber nein, es wird lieber zum millionsten Mal die Leier vom Mißverständnis vorgebetet.
 
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Ein lock down für alle, ist das sinnvollste was man machen kann.
Es lauert hinter Corona noch eine ganz andere Gefahr, die am Horizont immer stärker aufsteigt. Ich wäre da sehr sehr vorsichtig mit einem weiteren Lockdown. Ich hab das zum Anfang der Pandemie schon geschrieben, jetzt wird’s vielleicht Wirklichkeit . Nur weiß ich halt nicht, ob man die Finanzmärkte nicht beunruhigen will, jedenfalls droht die Gefahr einer galoppierende Inflation. Noch heißt es, nächstes Frühjahr würde sich das beruhigen, inzwischen ist sich da selbst die amerikanische Finanzministerin nicht mehr sicher. Ein weiterer Lockdown könnte das Fass zum Überlaufen bringen fürchte ich. Nun mag man denken, das ist nur Geld, aber ohne dem geht vielleicht selbst im Gesundheitswesen niemand mehr arbeiten:p
Vielleicht ist es übertrieben und nur ein weiteres Weltuntergangszenario, aber immerhin besteht eine gewisse Gefahr, die es zu beachten gilt.
 
Als Ungeimpfter sollte man sich natürlich nicht ins pralle Corona Leben stürzen, sondern lieber Abstand halten von Massenveranstaltungen.
Ja, sie tuns nur nicht und deswegen, die pöhsen geimpften sie anstecken können, dabei ist es nix mit starker Zurückhaltung üben, die ach so armen vernünftigen Ungeimpften, sie stürzen sich uns pralle Leben und werden dann ganz arg krank und das Krankenhauspersonal lässt so was nicht mehr mit sich machen und schmeißt hin, die dreimal Verdammten die haben gefälligst ihren Dienst zu machen, wenn es sein muss auf allen Vieren. Woll, ja. :ironie:

Den an all diesem Schlamassel sind die Geimpften schuld:ironie:

Gestern beim Einkauf. Stehe an der Fleischtheke und werde bedient. Kommt eine Kollegin des Bedieners, Maske unter der Nase, ca, 20 cm Abstand zu mir und spricht mit ihm, auf mein Räuspern schaut sie irritiert und fragend.

Nun frage ich sie ob sie nicht sehe, dass ich bedient werde, noch größere Augen, dann meine Aufforderung sie solle ihre Maske über die Nase ziehen, noch verwirrter, Führt ihr Gespräch weiter mit dem Kollegen, ohne die Maske hochzuziehen.

Wie sie fertig war fragte ich ihren Kollegen warum er seine Kollegin nicht aufgefordert hat die Maske hochzuziehen. Antwort es ist meine Chefin.

Da war ich dann doch wieder etwas platt.

Später an der Wursttheke sehe ich die Chefin hinter der Fleischtheke stehen immer noch die Maske unter der Nase.

Da war dann eine Beschwerde an der richtigen Stelle gefordert.
 
Ich will aber lieber Moderna, weil das besser ist gegen Delta. Hoffentlich haben sie wieder genug, wenn ich dran bin.

Die Lage derzeit.. im Austria Center z. B. kannst nach wie vor aussuchen.

Ist von Impfstelle zu Impfstelle unterschiedlich. Manche bieten nur Pfizer an (da wir davon offensichtlich mehr haben) bei anderen wiederum stehen beide zur Verfügung.
 
Finde ich größtenteils gut, allerdings finde ich es langsam richtig ärgerlich, dass auf die Frage nach möglichen Langzeitfolgen jedes Mal nur wieder dieses ewige Gsatzl vom Mißverständnis und der Fehlinterpretation des Wortes kommt, dieses an allen Ecken 1000 mal gehörte "da geht es ja um Nebenwirkungen, die innerhalb der ersten Wochen und Monate auftreten und es hat noch NIE Folgen gegeben, die erst nach Jahren auftreten" ... wärs nicht irgendwie angebracht, darauf hinzuweisen, dass die Vektorimpfstoffe (von den hier verimpften also also AstraZeneca und Johnson&Johnson) in den Zellkern gehen und das Krebsrisiko zwar "von Experten als vermutlich gering" eingeschätzt wird, aber halt evtl doch im Raum steht - und das ist was, das eben sehr wohl erst nach Jahren auftritt. Es gibt viele, die sich Vektorimpfstoffe geben lassen haben, weil sie keinen mRNA-Impfstoff wollten, dabei wäre es hinsichtlich ihrer Befürchtungen eigentlich umgekehrt besser gewesen, aber darüber wird zu wenig aufgeklärt. Für mich ist klar: Lieber mRNA als Vektor (falls mir das Warten auf Novavax doch zu lang wird) . Das weiß ich aber auch erst seit sehr kurzem, und zwar seit der Lauterbach das in der Anne Will - Runde gesagt hat. Natürlich kann man sagen, dass sich ja jeder selber informieren kann, aber wenn in Österreich zum x-ten Mal ein Experte zu dem Thema mögliche langfristige Folgen befragt wird und immer nur das bereits erwähnte Stehsatzerl kommt - obwohl klar ist, dass es vielen um Folgen wie Krebs geht - dann kommt mir das so vor, wie wenn ich nach einer Wanderroute such und Google mir irgendwelche Hotels oder Autoverleihe vorschlägt.

Der Satz mit der Fehlinterpretation des Wortes Langzeitfolgen ist nicht falsch. Es sind tatsächlich noch nie unerwünschte Folgen von Impfungen bekannt geworden, die später als ein paar Wochen nach eben der Impfung auftauchten. Und selbst bei diesen Nebenwirkungen, die zeitnahe auftreten, ist es schon schwierig genug den kausalen Zusammenhang mit der Impfung herzustellen, weil sie sehr selten sind und nur einen sehr kleinen Bruchteil der geimpften Menschen ausmacht. Da macht es keinen Sinn z.B. die Phase-III-Studien zu verlängern und die Probanden länger zu beobachten, weil sich dabei sicher keine neuen Nebenwirkungen zeigen werden. Die Nebenwirkungen, die zu selten sind, um sie in einer Studie der Größe einer Phase-III festzustellen, können nur durch eine noch "größere Studie" erfastt werden. Und das geschieht in Studie IV, die immer nach der Zulassung stattfindet - für jedes Medikament und jeden Impfstoff.

Der Satz würde meines Erachtens auch gelten, wenn es um Krebs durch die Vektor-Impfstoffe geht. Wenn die Vektorimpfstoffe in seltenen Fällen die DNA in einem Zellkern derart modifizieren, dass daraus eine sich wild vermehrende Krebszelle wird, so geschieht auch das zeitnahe mit der Impfung. Und Krebstumore wachsen in der Regel schnell. Also wäre meine Vermutung, dass sich auch hier schon eine Häufung an Krebs-Diagnosen nach Vektorimpfstoff-Vergabe gezeigt haben müsste, wenn das eine Nebenwirkung wäre. Hier begebe ich mich aber auf für mich sehr dünnes Eis - sind nur meine Schlussfolgerungen aus meinem sicher unvfollständigen Wissen über Krebs-Entstehung und -Ausbildung. Wer da mehr weiß, kann mich da sehr gerne korrigieren.

Es sind übrigens nicht nur die Vektorviren der Vektorimpfstoffe, die DNA-Material in den Zellkern schleusen. Das machen sehr viele Viren. Sars-Cov-2 gehört hier als RNA-Virus zwar nicht dazu. Aber viele andere Viren, die im Umlauf sind. Das soll jetzt kein Whataboutism sein oder Impfstoffe vor möglichen Nebenwirkungen freisprechen. Es hilft nur die möglichen oder tatsächlichen Nebenwirkungen etwas in Relation zu setzen. Einen 100% sicheren Impfstoff gänzlich ohne Risiko gibt es leider nicht. Man kann immer nur den Nutzen gegen das Risiko abwägen.
 
Contagan galt auch als sicher, der Rest ist Geschichte. (...)

Der Rest der Geschichte beinhaltet auch, wie danach deswegen die Regelungen zur Überprüfung von Medikamenten stark verschärft wurden. Und auch die aktuellen Impfstoffe wurden und werden entsprechend dieser im Vergleich zu damals stark verschärften Kriterien getestet.
 
Geimpfte zu testen bringt nicht viel, wenn es noch so viele Gewollt Ungeimpfte gibt.
Es ist nun mal ein Fehler jetzt die Geimpften in die Testpflicht nehmen zu wollen und den Rest der Gewollt Ungeimpften außer Acht zu lassen.
Scheinen auch einige Geimpfte nicht verstehen zu wollen.

Sehe ich ein wenig anders. Ich als Geimpfte teste mich aktuell wieder gerne! Bin doch wieder viel unter Leute (mir bleibt in meinem Nebenjob nix anderes übrig) und da sehe ich es einfach in meiner Pflicht regelmäßig testen zu gehen. Wenn es hier schon gratis ist.. why not!

Natürlich!! Impfen + FFP2 ist ein hervorragender Schutz aber man kann nicht immer die Maske aufhaben. Trainer bei Bewegungskursen z. B. haben Schwierigkeiten mit Maske aufzutreten.. da kannst fast nur oben ohne..

Zu bedenken ist eben auch, dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich(Familie+Bekannten/Freundekreis) liegt.

Ja, das "gmiadliche Zamsitzen".. "wir san eh unter uns"... aber genau da bei solchen Treffen würde ich es aktuell befürworten, zur Sicherheit zuvor testen zu gehen.
 
"Es gibt auch anderes, was krank machen kann"... ouuuuh yeah, ich steh drauf :D
Mit dem Argument könnte ich auch zumindst bei Alkohol und Rauchen verlangen, dass man das unterlässt, weil man ja sonst irgendwann eine Intensivstation unnötig belasten könnte. Ist nicht falsch, aber momentan als Argument blödsinnig, weil es jetzt ja auch die Vermeidung von um Ansteckungen geht.
Und es geht mir ja nicht darum, zu sagen, das Krebsrisiko wäre so oder so hoch, das kann ich nämlich in keinster Weise beurteilen. Und wenn es laut Experten gering ist, dann glaub ich denen sicher eher als den Horrorgschichtlverbreitern. Aber wenn schon ein offensichtlich großes Interesse am Thema "mögliche langfristige Auswirkungen der Impfstoffe" vorhanden ist, dann könnte man ja echt wenigstens einmal sowas wie der Lauterbach sagen, nämlich dass es die Vektorimpfstoffe sind, die in den Zellkern gehen und man, wenn man Angst vor Erbgutveränderungen, Krebs usw. hat, dann am ehesten die Vektorimpfstoffe meiden (und sich einen anderen geben lassen) sollte, weil das Risiko bei denen, wenn auch vielleicht noch so gering, dann eben doch höher ist als bei den anderen.
Aber nein, es wird lieber zum millionsten Mal die Leier vom Mißverständnis vorgebetet.

Ich hab dich schon verstanden. Aber was ich sagen wollte - auch wenn meine Argumentation blödsinnig ist - ich bin halt so gestrickt, dass ich schon im "normalen" Alltag ein gewisses (Krebs)risiko in Kauf nehme. Ich grill im Sommer ab und zu mal gern, ich rauche nicht oft, aber wenn viel und ich pflege einen ausschweifenden Umgang mit Putzmittel aller Arten und ich lebe in der Großstadt.
Das einzige wo ich echt drauf schau, sind stark gefärbte Textilien - da stellt es mir die sprichwörtlich die Haare auf.
Also sollte die Impfung ein gewisses Krebsrisiko oder auch sonstige langfristige Auswirkungen bergen - jo mei ...
 
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Der Satz mit der Fehlinterpretation des Wortes Langzeitfolgen ist nicht falsch. Es sind tatsächlich noch nie unerwünschte Folgen von Impfungen bekannt geworden, die später als ein paar Wochen nach eben der Impfung auftauchten. Und selbst bei diesen Nebenwirkungen, die zeitnahe auftreten, ist es schon schwierig genug den kausalen Zusammenhang mit der Impfung herzustellen, weil sie sehr selten sind und nur einen sehr kleinen Bruchteil der geimpften Menschen ausmacht. Da macht es keinen Sinn z.B. die Phase-III-Studien zu verlängern und die Probanden länger zu beobachten, weil sich dabei sicher keine neuen Nebenwirkungen zeigen werden. Die Nebenwirkungen, die zu selten sind, um sie in einer Studie der Größe einer Phase-III festzustellen, können nur durch eine noch "größere Studie" erfastt werden. Und das geschieht in Studie IV, die immer nach der Zulassung stattfindet - für jedes Medikament und jeden Impfstoff..
Ich hab auch nicht gesagt, dass der Satz bzgl Fehlinterpretation des Wirtes "Langzeitfolgen" falsch ist (und halte ihn auch keinswegs für falsch), sondern dass er keine brauchbare Antwort auf das ist, was viele beschäftigt. Viele wollen wissen, ob ein Risiko besteht, dass sie durch die Impfung ein ein paar mit unerwünschten Veränderungen ihrer Zellen konfrontiert sein könnten, und da kann man ihnen ja sagen: "mRNA-Impfungen gehen nicht in den Zellkern, Vektorimpfungen dagegen schon, aber trotzdem wird auch da das Risiko als gering eingeschätzt". Genau diese Antworten kommen aber meistens nicht - auch deshalb nicht, weil seitens der Journalisten meistens die Fragen gar nicht erst so gestellt werden. Da mag gar keine böse Absicht dahinter stecken, aber ärgerlich ist dieser oberflächliche Umgang für viele trotzdem und zur Vertrauensbildung trägt er auch nicht bei.


Der Satz würde meines Erachtens auch gelten, wenn es um Krebs durch die Vektor-Impfstoffe geht. Wenn die Vektorimpfstoffe in seltenen Fällen die DNA in einem Zellkern derart modifizieren, dass daraus eine sich wild vermehrende Krebszelle wird, so geschieht auch das zeitnahe mit der Impfung. Und Krebstumore wachsen in der Regel schnell. Also wäre meine Vermutung, dass sich auch hier schon eine Häufung an Krebs-Diagnosen nach Vektorimpfstoff-Vergabe gezeigt haben müsste, wenn das eine Nebenwirkung wäre. Hier begebe ich mich aber auf für mich sehr dünnes Eis - sind nur meine Schlussfolgerungen aus meinem sicher unvfollständigen Wissen über Krebs-Entstehung und -Ausbildung. Wer da mehr weiß, kann mich da sehr gerne korrigieren.
Hoffentlich liegst du richtig.
Wenn die Vermutung, dass auch durch Vektorimpfstoffe verursachte Krebserkrankungen im Fall eines relevanten Risikos sich schon jetzt gehäuft zeigen müssten, allgemeiner wissenschaftlicher Tenor ist, sollte auch DAS dazugesagt werden, wenn Experten die Frage nach langfristigen Auswirkungen beantworten. Passiert aber leider in aller Regel ebenfalls nicht.

Es sind übrigens nicht nur die Vektorviren der Vektorimpfstoffe, die DNA-Material in den Zellkern schleusen. Das machen sehr viele Viren. Sars-Cov-2 gehört hier als RNA-Virus zwar nicht dazu. Aber viele andere Viren, die im Umlauf sind. Das soll jetzt kein Whataboutism sein oder Impfstoffe vor möglichen Nebenwirkungen freisprechen. Es hilft nur die möglichen oder tatsächlichen Nebenwirkungen etwas in Relation zu setzen. Einen 100% sicheren Impfstoff gänzlich ohne Risiko gibt es leider nicht. Man kann immer nur den Nutzen gegen das Risiko abwägen.
Sehe ich bzgl der letzten Sätze auch so (und widerspreche auch nicht bzgl der ersten Sätze).
 
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