Niemand sagt eine globale Katastrophe voraus. Es werden Veränderungen vorausgesagt, und zwar solche die in vielen Weltregionen die Bewohnbarkeit für Menschen beeinflussen.
Richtig,, das Klima ist nämlich ständig im Wandel. Momentan wird beispielsweise die Sahara langsam wieder grün und ich hoffe, sie wird wieder so grün werden, wie sie zu Zeiten von Livingstone war

. Und in der Wüste Gobi hat es die letzten zwei Jahre signifikant mehr Schnee gegeben - ob wohl eine Eiszeit droht?
Daß der Meeresspiegel langsam ansteigt ist auf jeden Fall schon mal empirisch nachgewiesen. Wenn der so weiter steigt, was sehr wahrscheinlich ist werden zB Staaten wie Bangladesh Probleme bekommen. Und Venedig solltest du wenn du interessiert bist jetzt besuchen, so lange es noch steht.
Der Meerespiegel steigt seit der letzten Eiszeit. Lässt sich auch gut am Wattenmeer nachvollziehen

. Zu meiner Schulzeit wurde das auch noch erklärt, mit dem ziemlich kompakten "Skandinavischen Schild", der sich langsam nach oben hebt, weil nämlich kein Eis mehr drauf liegt. Heute ist natürlich der "Klimawandel" dafür verantwortlich, ja so kann man`s auch sagen. Kiribati ist übrigens auch noch nicht versunken. Und Bangladesh ist eines der größten Delta der Welt, natürlich ist das in ständiger Veränderung. Deshalb bauen die Leute da auch ihre Häuser seit Jahrhunderten auf künstliche Erhebungen.
Daß die Stärke und Häufigkeit von Hurricanes in gewissen Gegenden der USA ebenfalls steigt ist ebenfalls empirisch nachgewiesen. Der Grund dafür sind steigende Temperaturen des Wassers in der Karibik die Hurricanes antreiben. Daß es weltweit immer häufiger zu katastrophalen Fluten und Dürren kommt kannst du jederzeit in den Nachrichten persönlich überprüfen. Zieh nach Regensburg, da kannst du es dann live beobachten.Es gibt da aber sicher auch höchst wissenschaftliche Statistiken drüber. Ebenso daß der Permafrost in der Arktis langsam abtaut, und zB Eingeborenendörfer an den Küsten im Norden unbewohnbar werden weil ihnen der Boden unter den Füssen wegtaut. Und auf Grönland fangen die ersten Leute an Kartoffeln und Erdbeeren anzubauen.
Also: Veränderungen in Richtung wärmer sind empirisch bewiesen. Ansteig des CO2 in der Luft im Vergleich zur vorindustriellen Zeit ist durch Messungen nachgewiesen.
Veränderungen in Richtung wärmer sind höchst umstritten, es kommt immer darauf an, mit welchen Werten aus welchen Zeiträumen die Statistik gerade hingebogen wird.

Wenn ich als Referenz einen Zeitraum nehme, in dem es eine "kleine Eiszeit" gab, wird es wärmer, nehme ich einen anderen Zeitraum, wird es nicht wärmer.
Nehme ich das Hochmittelalter, eine Zeit, in der es ausgesprochen gutes warmes Klima gab, mit Weinanbau in England und hervorragenden Ernten in Deutschland, die zu einem signifikanten Bevölkerungswachstum geführt haben, dann frage ich mich (Vorsicht Sarkasmus): Wie oft muss ich noch um den Block fahren, damit es endlich wieder so warm wird hier?
Ein paar Jahrhunderte später war die Themse regelmäßig zugefroren und die Leute sind verhungert (Elisabeth I Zeitalter), gut dass es heuer nicht mehr so kalt ist (Obwohl sich das schnell ändern kann - es wird ja von den "CO2 ist an allen Schuld Gläubigen" geleugnet, aber die Sonne spielt doch tatsächlich eine Rolle. Die Sonnenleugner und Sonnenskeptiker glauben das natürlich nicht...).
Die letzten 16 Jahre gab es jedenfalls keine Erwärmung, stattdessen gab es viele Skandale um gefälschte und verfälschte Daten.