Bundespräsidentenwahl 2016 Österreich

Ich persönlich würde es höchst undemokratische empfinden, wenn Österreich gänzlich den Briefwahl abschaffen würde - nur weil dadurch die Möglichkeit von Wahlmanipulation besteht. Diese ganze "Wahldebakel" erinnert mich an eine "Bananrepublik".

Shimon
 
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Ich sehe es schon vor mir in den Zeitungen. :rolleyes:

"Im Jahr 2025 kommt es zum 18. Versuch einer Stichwahl zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer.
Nachdem auch diesmal wieder etwas schief gegangen ist, die UNO-Wahlbeobachter haben sich längst resigniert zurückgezogen und widmen sich erfolgversprechenderen Wahlen in Nordkorea und Lybien, wirft der mittlerweile 81-jährige Van der Bellen endgültig das Handtuch und geht in die mehr als verdiente Pension.

Da alle anderen Präsidentschaftskandidaten bereits an Altersschwäche verstorben sind, tritt doch noch mal der 93-jährige Richard Lugner mit seiner fünften Ehefrau "Hundi" an und gewinnt die Wahl mit dem Wahlspruch "Lass ma's gut sein" haushoch überlegen mit 80 zu 23 Prozent. Sein Kontrahent Norbert Hofer gratuliert ihm mit einem erschöpften "Danke" und tritt erleichtert seine Berufsunfähigkeits-Pension an.
Lugner, der schon im Wahlkampf als Präsident der Herzen und der Nerven gefeiert wird, tritt seinen Posten als österreichischer Bundespräsident an und lässt wie versprochen einen Bezirk nach sich benennen. Drei Tage nach seiner Vereidigung stirbt auch er an Altersschwäche. Die Verkündung der im Falle des vorzeitigen Todes gesetzlich vorgeschriebenen neuen Bundespräsidentschaftswahl treibt die Anzahl von Verzweiflungstaten dramatisch in die Höhe.

Nachdem sich die Suche nach freiwilligen Kandidaten als schwierig erweist, wittert H.C. Strache seine Chance und stellt Norbert Hofer als neuen alten Kandidaten der FPÖ vor, worauf dieser Strache noch am selben Abend erwürgt, er wird zwei Monate später vom Gericht wegen eindeutiger Notwehr freigesprochen.
Zur Präsidentschaftswahl treten ein Stein und ein 8-jähriger, der eine Wette verloren hat, an. Da der Stein keine Wahlwiederholung fordert, gewinnt im Jahr 2042 der nun 25-jährige die letzte Stichwahl und wird der neue österreichische Bundespräsident."
 
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Die Jungen die bei dieser verschobenen Wahl nicht wählen durften, haben jetzt eine Stimme. Die Staatsdruckerei einen Auftrag.
Und wieder bleibt Österreich seinem Motto treu: "Guat is gaunga, nix is gschehn".
Und wer weiß, welche Einsichten uns die Zeit auf die Kandidaten noch gewährt.
 

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