begrifflich-kommunikative Findung unwissenschaftliches religiösen Anhängens an "Wissenschaft"

Ich gebe @Gerlind in der Sache insofern recht, als es an Religion grenzt bei manchen, wie sie sich ausschließlich an die Wissenschaft halten, an sie glauben und sie anbeten.
Sprich, dass es nichts außerhalb geben darf für diese Menschen.
Und sie dies auch aktiv abstreiten, selbst oder besonders auf Dinge bezogen, deren Nicht-Existenz nicht bewiesen werden kann, wie z.B. die Nicht-Existenz von Gott oder etwas ihm Ähnlichem.
Das hat aber mit der Wissenschaft selbst nicht viel zu tun.

Ich kann durchaus verstehen, dass ein solcher Einfruck entstehen kann. Da möchte ich aber doch anmerken, dass man den Kontext der jeweiligen Äußerungen auch betrachten sollte.

Hier ging es gerade z.B. darum, wie weit wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entschridungen einbezogen werden sollten. Konkret sieht man diese Frage z.B. in der Klimapolitik, wo es Akteure wie Trump oder AfD sind, die besagte Etkenntnisse sktiv negieren und leugnen. Und auch die aktuellen Regierungsparteien leugnen das Problem zwar nicht, verschließen sich aber vor dem von interdisziplinärer Wissenschaft vorgezeichnetrn Weg einer brauchbaren und auch sozial einigermaßen gerechten Energiewende etc.

Ich führe schon seit Jahren immer wieder Diskussionen mit Klimafaktenleugnern - auch hier im Forum. Die intelligenteren unter ihnen kommen furchaus nit interessanten Punkten, die ich nittlerweile sber alle kenne inklusive ihrer Entkräftung.

WIe weit das Thema, ob Gott existiert, in die Politik Einfluss nehmen könnte/würde, ist in sofern spannend, weil die relihiösen Menschen sich uneins dsrüber sind, was Gott denn nun eigentlich will. Ich denke, wir sind uns einig, dass wir den politischen Islam hier nicht verwirklicht gaben wollen. Und auch innerhalb einer Religion besteht äußerste Uneinigkeit über Gottes Wille. Anders kann ich nicht verstrhen, wie auch Christen die AfD wählen können oder einzelne Inhalte gutheißen. Wer den Martinstag feiert, kann eigentlich nicht wünschen, dass Bürgergeld abgeschafft wird o.ä. Wer z.B. Matthäus 25, 40 liest, sowie Moses 19, 33-34 kann nicht von massenhafter "Renigration" schwärnen.

Ein richtiger Wissenschaftler würde nie sagen, "Es gibt Gott nicht", er würde höchstens sagen "Das wissen wir nicht, wir haben allerdings bis jetzt keine Hinweise auf ihn".

Was ist ein "richtiger Wissenschaftler"?

Ein richtiger Wissenschaftler wird jedenfalls vermutlich nicht z.B. eine homöopathische Behandlung ohne wissenschaftliche Evidenz für diese Heilmethode empfehlen. Ein richtiger Wissenschaftler wird auch nicht durchwinken, wenn ohne wissenschaftliche Evidenz behauptet wird, Astrologie könnte bei der psycgologischen Disgnostik hilfreichen Input liefern

Die Wissenschafts-Gläubigen hingegen blaffen einen voller Überzeugung an, dass es ihn nicht gäbe, es sei statt dessen ja wissenschaftlich erwiesen, dass alles was da ist, durch Evolution entstanden ist.
Das ist aber kein Beweis für nicht Nicht-Existenz Gottes, also sind sie Gläubige.

Der Atheist und Philodoph Bertrand Russel schrieb zu diesem mittlerweile recht klassischen Argument:

 
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Hier ging es gerade z.B. darum, wie weit wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entschridungen einbezogen werden sollten. Konkret sieht man diese Frage z.B. in der Klimapolitik, wo es Akteure wie Trump oder AfD sind, die besagte Etkenntnisse sktiv negieren und leugnen.
Darum geht es hier nicht.
 
Hier ging es gerade z.B. darum, wie weit wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entschridungen einbezogen werden sollten. Konkret sieht man diese Frage z.B. in der Klimapolitik, wo es Akteure wie Trump oder AfD sind, die besagte Etkenntnisse sktiv negieren und leugnen. Und auch die aktuellen Regierungsparteien leugnen das Problem zwar nicht, verschließen sich aber vor dem von interdisziplinärer Wissenschaft vorgezeichnetrn Weg einer brauchbaren und auch sozial einigermaßen gerechten Energiewende etc.
Falscher Thread?
Hier ging es m.E. nur darum, dass manche die Wissenschaft wie eine Religion anbeten, das andere war der Thread, in dem es um "Scientokratie" ging, glaube ich.
 
Darum geht es hier nicht.

Nicht? Gerade hier ist es eine gesellschaftlich aktive Debatte, wie weit die Wissenschaft in politische Entscgeidungen einnezogen wird, und wo die Gegensrite - Klimawandelleugner etc. - u.a. auch mir vorwerfen, religiös zu sein, wenn ich die Warnungr. Bom IPCC ernst nehme (und auch fachlich verstehe und vertretwn kann).
 
Und wie äußert sich diese (angebliche) Anbetung? Was äußern die Menschen, die Du meinst, konkret?
Das habe ich schon geschrieben, in #48 und du hast darauf schon geantwortet.

Ein richtiger Wissenschaftler würde nie sagen, "Es gibt Gott nicht", er würde höchstens sagen "Das wissen wir nicht, wir haben allerdings bis jetzt keine Hinweise auf ihn".
Die Wissenschafts-Gläubigen hingegen blaffen einen voller Überzeugung an, dass es ihn nicht gäbe, es sei statt dessen ja wissenschaftlich erwiesen, dass alles was da ist, durch Evolution entstanden ist.
Das ist aber kein Beweis für nicht Nicht-Existenz Gottes, also sind sie Gläubige.
Sie verhalten sich wie Strenggläubige. Sie sagen nicht, "Kann sein, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, es gibt aber bis jetzt keine Beweise dafür".
Das wäre eine Aussage, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse anerkennt, aber auch anerkennt,
dass es vielleicht andere Realitäten (Leben in anderen Dimensionen nach dem Tod, die nicht erfasst werden können mit den gängigen Untersuchungsparametern. Weiß man ja alles nicht) geben könnte, die dem grade gängigen Wissenschaftsdiktum widersprechen.

Statt dessen sagen sie "Es gibt kein Leben nach dem Tod, das ist unmöglich".
Dabei weiß kein Mensch, was Bewusstsein eigentlich ist, und ob es wirklich nur abhängig von organischen Formen und Funktionen existieren kann.
Denn das können wir nicht überprüfen mit unseren Mitteln und Messtechniken.
Dasselbe gilt für Gott, Meridiane, Energie, Engel etc.

Ich kann nicht behaupten, dass bewiesen, sei, dass es das alle nicht gibt.
Aber das tun Wissenschaftsgläubige. Nicht alle Wissenschaftler allerdings, sondern besonders vllt das gläubige Fußvolk,
was vllt eigentlich sogar wenig Ahnung hat von Wissenschaft.
 
Sie verhalten sich wie Strenggläubige. Sie sagen nicht, "Kann sein, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, es gibt aber bis jetzt keine Beweise dafür".
Das wäre eine Aussage, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse anerkennt, aber auch anerkennt,
dass es vielleicht andere Realitäten (Leben in anderen Dimensionen nach dem Tod, die nicht erfasst werden können mit den gängigen Untersuchungsparametern. Weiß man ja alles nicht) geben könnte, die dem grade gängigen Wissenschaftsdiktum widersprechen.

Statt dessen sagen sie "Es gibt kein Leben nach dem Tod, das ist unmöglich".
Dabei weiß kein Mensch, was Bewusstsein eigentlich ist, und ob es wirklich nur abhängig von organischen Formen und Funktionen existieren kann.

In welchem Kontext hast Du schon erlebt, dass ein Wissenschafts-Strenggläubiger genau so agiert und geredet hat? In welchem Anlass hat jemand so gehandelt?

Und kannst Du vielleicht prominente Beispiele solcher Menschen bennen, die mit ihrer Agitation viel öffentlich wahrnehmbar sind? Siehst Du z.B. Richard Dawkins derart oder den schon von mir genannten Bertrand Russel?

Denn das können wir nicht überprüfen mit unseren Mitteln und Messtechniken.
Dasselbe gilt für Gott, Meridiane, Energie, Engel etc.

Sicher nicht? Immerhin sind mit diesen Dingen ja auch Behauptungen verknüpft, mit denen zusammen sich durchaus auch Schlzssfolgerungen begründen, die unserer "Messtechnik" gut zugäbglich wären, wenn die Behauptung denn wahr wäre.

Ich kann nicht behaupten, dass bewiesen, sei, dass es das alle nicht gibt.
Aber das tun Wissenschaftsgläubige. Nicht alle Wissenschaftler allerdings, sondern besonders vllt das gläubige Fußvolk,
was vllt eigentlich sogar wenig Ahnung hat von Wissenschaft.

Kannst Du zeigen oder benennen, wo jemand das so behauptet hat?

PS: Woeauf ich hinaus will ist, dass Du meiner Ansicht nach vielleicht einige Äußerungen von diversen Menschen etwas in den falschen Hals bekommen hast und sie stärker wahrgenommen hast, als sie gedacht waren.
 
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Ich kann nicht behaupten, dass bewiesen, sei, dass es das alle nicht gibt.
Aber das tun Wissenschaftsgläubige.

Du unterstellst pauschale Anblafferei von Menschen, die du als Wissenschaftsgläubige titulierst. Ich sehr eher, dass einige Esoterikgläubige herumblaffen, wenn ihre persönlichen Einschätzungen nicht als überzeugend angenommen werden.

Zum Beispiel, wenn es um angebliche Heiler geht, die "unter dem Radar" große Erfolge haben.

Auch sonst fallen schon giftige Sätze, wie sinngemäß:

"Es ist Jahrtausende altes Wissen, du denkst wohl die seien alle blöd."

"Bloß weil du dich in der Materie nicht auskennst, behauptest du, dass xy nicht wirkt."

"Dein Radix zeigt sehr gut auf, dass du zu stur bist, um den Wahrheitsgehalt meiner Aussage anzuerkennen."

Und unter all diese Giftereien finden sich sehr viele Behauptungen, die statistisch zu erfassen wären - wenn sie denn wahr wären.

Nicht nur am Beispiel der Astrologie - wo die Astrologen keine höhere Trefferquote hatten als Ratende.
 
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