[Ayurveda] Alle sechs Geschmacksrichtungen

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Interessant - von Dr. Bruker habe ich noch nie was gehört...

Er ist einer der bekanntesten Ernährungsexperten in Deutschland, hat etliche Bücher geschrieben. Er hatte eine eigene Privatklinik in der er Frischkornbrei verabreichte. Habe ihn mal im Fernsehen gesehen. Simon Thelen hat die wichtigsten Punkte in dem Buch "Das Einmaleins der gesunden Ernährung" zusammengefaßt. Da hat man alles in einem schmalen Band komprimiert.

Es gibt einfach zu viele Ernährungstheorien, die Blutgruppenernährung gibts da auch noch..
Nur welche ist die Richtige?

Bei der Blutgruppenernährung scheint mir auch was Wahres dran zu sein. Bin Blutgruppe Null und das scheint zu passen. Ist wohl bei den meisten Theorien was dran. Es gibt eben viele Auffassungen und Sichtweisen. :)

Bohnen sind ja, im Ayurveda - bei Vata-menschen nicht unbedingt der Knaller.
Zumindest sprichwörtlich - von den Verdauungsgeräuschen dann vielleicht eher...
Wenn du im Ayurveda ein reinrassiger Vata bist, wäre ich vorsichtig mit so vielen Bohnen.
Ich habe leichten Kapha Überschuß, auch immer eher ein paar Kilo mehr als weniger. Ich esse eben auch so gerne...

Ich mag die grünen Bohnen gerne. Mit Kurkuma, und fein geschnittenen Karotten.

Sehr gut auch Bohnenkraut.
Wie lange machst du denn schon die Ernährung nach diesem Dr. Brukner, oder mischt du das mit Ayurveda-ernährung?

Mit etwa 30, also vor 20 Jahren las ich das Buch von Simon Thelen. Daraufhin wurde ich sofort strikter Vegetarier für 10 Jahre. Später begann ich mit Ayurveda und stellte fest, daß das noch eine Steigerung gegenüber dem normalen Vegetarismus bietet. Und wie lief das bei dir?


Isst du eigentlich Brot, mit Käse und so "normales" Zeug ?

Ja Käsebrot und Pizza esse ich manchmal. Es schwankt, manchmal habe ich Phasen sehr strikter Ernährung, doch ich kann auch mal eine Ausnahme machen. :D
 
Mit etwa 30, also vor 20 Jahren las ich das Buch von Simon Thelen. Daraufhin wurde ich sofort strikter Vegetarier für 10 Jahre. Später begann ich mit Ayurveda und stellte fest, daß das noch eine Steigerung gegenüber dem normalen Vegetarismus bietet. Und wie lief das bei dir?

Also wenn du Blutgruppe Null hast - dann bist du ja eigentlich ein "Fleischfresser" - so habe ich das in Erinnerung.
Bin mir grade nicht so sicher...
Aber ich halte das auch eher für falsch.
Ich glaube daran, dass der Mensch, egal welche Blutgruppe er hat, kein Fleisch braucht.
Es ist unnatürlich.
Und verschiedene Studien belegen das ja auch.

Ich lebe schon lange vegetarisch, hatte allerdings vor 10 Jahren mal eine Phase wo ich wieder Fleisch aß.
Ein Partner veranlasste mich dazu - könnte mir heute auch nicht mehr wirklich passieren... :rolleyes:

Ich esse eigentlich so, dass ich hauptsächlich Bio esse - dieses Kriterium ist für mich momentan wichtig.
Es wird immer mehr gedüngt und immer mehr Gift hängt an den Lebensmitteln.
Weiterin versuche ich, die Nährstoffe zu mir zu nehmen, die mir laut Bluttest fehlen, und dann versuche ich noch, hauptsächlich Pitta- und Vata-reduzierend zu essen.
Die allgemeinen Regeln des Ayurveda halte ich eigentlich auch ein.
Abends gibt es kein tierisches Eiweiß mehr, die Mahlzeiten werden frisch gekocht und in Ruhe eingenommen, es liegen meist 4 Stunden immer dazwischen.
Hört sich jetzt sehr streng an - aber eigentlich ist es für mich mittlerweile normal geworden, und ich mache das automatisch.
:)
 
Also wenn du Blutgruppe Null hast - dann bist du ja eigentlich ein "Fleischfresser" - so habe ich das in Erinnerung.

Ist richtig und es hat mir auch immer gut geschmeckt, noch heute.


Aber ich halte das auch eher für falsch.
Ich glaube daran, dass der Mensch, egal welche Blutgruppe er hat, kein Fleisch braucht.
Es ist unnatürlich.
Und verschiedene Studien belegen das ja auch.

Aus biologischer Sicht ist der Mensch ja ein Gemischtköstler. Das schließt man daraus, daß der Mensch weder ein Raubtiergebiß noch Mahlzähne wie ein Wiederkäuer hat. Seine Eckzähne sind nur leicht betont. Der Darm ist nicht so kurz wie bei einem Raubtier und nicht so lang wie bei einem Pflanzenfresser. Offenbar ist der Mensch biologisch dafür angelegt allerlei kleine Pflanzen und Tiere zu essen und zu verdauen.

Das wären dann allerdings kleine Tiere wie Insekten, Kriechtiere usw. Größere Säugetiere können vom Menschen ohne Werkzeuge weder erlegt noch zerbissen oder verdaut werden.

Ich hatte eigentlich auch schon den Eindruck, daß der Körper ab und zu ein bißchen was Fleischliches braucht. Besser wäre es dann möglichst kleine Tiere zu wählen, vielleicht wie bei der indischen Küche Huhn und Lamm. Insekten, Würmer und Schnecken werde ich wohl nie essen. Manche machen das ja, doch ich mag es einfach nicht... :D

Die allgemeinen Regeln des Ayurveda halte ich eigentlich auch ein.
Abends gibt es kein tierisches Eiweiß mehr, die Mahlzeiten werden frisch gekocht und in Ruhe eingenommen, es liegen meist 4 Stunden immer dazwischen.
Hört sich jetzt sehr streng an - aber eigentlich ist es für mich mittlerweile normal geworden, und ich mache das automatisch.

Das versuche ich auch.
 
Ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn man Bedürfnisse unterdrückt.
Ess doch einfach ab und an mal Fleisch.
Ich habe jetzt nicht rauslesen können, ob du strikter Vegetarier bist.
Aber ich würds dann vom Bauern kaufen, der seine Viecher nicht in die Massenschlachtereien gibt, und wo die Tiere noch glücklich leben konnten.

Was allgemein den Fleischverzehr betrifft:
Der menschliche Darm ist so ausgerichtet, dass Fleisch, durch die lange Verdauungszeit, dort drinnen vergammeln muss, bis es ausgeschieden wird.
Im Dickdarm wird es also dann langsam faulig.... sammelt Ama an usw...
Ich glaube, das betrifft jedes Fleisch, egal wie groß das Tier mal war.
Das sind aber nur meine persönlichen Informationsquellen.

Ich mag gerne Fisch-krams...
Garnelen, Krabben, mit Knobi und frischen Kräutern.
Ich "erlaube" mir das - trotzdem hab ich es lange nicht mehr gekauft, weiß nicht warum.
Es schmeckt aber einfach lecker...

Ups... da fällt mir doch ein - wollte doch den Tofu mal bei Karstadt holen... mach ich nachher gleich.
Werde berichten :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich esse jetzt ja auch wieder manchmal Fleisch.

Das Verwesen des Fleisches im Darm dürfte stark von der Beschaffenheit abhängen. Gerade lange Fleischfasern und unzerkaute Stücke setzen sich zwischen den Noppen fest.

Es wird ja auch immer empfohlen gut zu kauen. :)
 
Ich weiß gar nicht - ist denn nun im Ayurveda Fleisch "erlaubt" oder nicht ?
Ich dachte immer : Nein.
Aber gestern habe ich in einem Ayurveda-kochbuch ein Rezept mit Fleisch gefunden.
Ich versteh das jetzt nicht.
Ich hatte irgendwie andere Informationen...
 
Da paßt das, was ich kürzlich auf einer anderen Seite geschrieben habe:

Das hängt davon ab, was man unter Ayurveda verstehen will. Da gibt es viele verschiedene Auffassungen und Richtungen. Um die Frage zu beleuchten muß man etwas weiter ausholen.

Die Veden bestehen ja insgesamt aus hunderten von Büchern, jedes einzelne so dick wie die Bibel, die von vielen Autoren in einem langen Zeitraum verfaßt worden sind. Da ist nicht alles völlig einheitlich, es gibt auch Widersprüche verschiedenster Art.

Grundsätzlich verbieten die Veden Fleischessen und Berauschung strikt. Doch es haben sich auch schon zu Zeiten als die grundlegenden Schriften des Ayurveda geschrieben worden nicht alle daran gehalten. So kommt es, daß dort zum Beispiel auch Fleischbrühe zur Stärkung von Kranken erwähnt wird. Es besteht da also keine eindeutige Klarheit.

Letztlich muß jeder selber entscheiden wie er es halten will. Als Anhaltspunkte kann man berücksichtigen:

- Rindfleisch sollte nach den Veden am allerwenigsten gegessen werden
- Schwein gilt als unrein

In der Praxis wird es meist so gemacht daß man Huhn oder Lamm nimmt, wenn denn Fleisch gegessen werden soll. Doch eigentlich empfehlen die Veden strikten Vegetarismus.

Viele Ayurvedaberater essen Fleisch und empfehlen es auch weiter in ihren Büchern. Doch die reine Lehre ist es bestimmt nicht, hemmungslos Fleisch zu essen. Nach den biologischen Untersuchungen von Gebiß und Darm weiter oben würde sich eine pflanzliche Ernährung mit wenig Kleintieren empfehlen... :D
 
Kleintiere würde dann Insekten, Würmer, Schnecken usw. bedeuten. Das erscheint uns heute befremdlich. Doch Untersuchungen haben ergeben, daß der Zivilisationsmensch sowieso durchschnittlich 500 g Insekten im Jahr ißt. Das ist die Menge, die in Fertigprodukten versehentlich mit eingearbeitet wird.

Und es gibt ja heute auch Leute, die Insekten als Delikatessen essen, wie ich im TV gesehen habe... :D
 
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Autsch....
Da muss ich an meine Kindheit denken - die Nachbarsjungs haben immer als Mutprobe (und um den Mädchen zu imponieren) Regenwürmer gegesssen...
:blue2:
ähm... naja, wenn Fleisch - dann ist es doch eigentlich sowieso egal, welches Fleisch, oder ?
Für mich würde die Herkunft und der Werdegang eine größere Rolle spielen als die Tiersorte.
Hast du mal Okra (Gemüse) gegessen?
Da dachte ich immer: mensch, Schnecken schmecken bestimmt genauso... :D
 
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