Selbstmacher
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"Der Begriff "Beobachter" beinhaltet nach meinem Verständnis eigentlich an sich auch eine deutende, ordnende Aktivität. Ein Beobachter auf einem Beobachtungsturm schaut und ordnet ein, was er sieht."In diesem deinen Beispiel boebachtet das Ich die Umgebung. Wenn wir uns jetzt eine Person auf dem Wachturm vorstellen. Ja, das Ich kann auch beobachten.
Es ging dir an dieser Stelle um dieses "Beispiel"? Eigentlich war es kein Beispiel, sondern eine Erläuterung dazu, daß ich den Begriff "Beobachter" für das was mehr oder weniger beschrieben wurde nicht so passend finde. Das bezog sich nur auf die Wortebene. Unwichtig ist das deswegen aber nicht, Worte sollten keine irreführenden Vermutungen auslösen.
Du beschreibst, was du erlebst. Ich überlege, ob es stimmig ist, frage nach, auch in Hinblick auf mögliche Verunreinigungen der Schilderungen durch bestimmte weltanschauliche Lehren im Hintergrund. Schätze das ruhig wert, auch wenn es vielleicht manchmal nicht zielführend zu sein scheint. Hier geht es ja um Erfahrungen, nicht um Lehren. Wirklich um eigene Erfahrungen.Der Beobachter, den ich meine, ist aber eine andere Instanz, als das beobachtende Ich.
Wie wäre es denn, den "Beobachter" einfach als "Aura" zu bezeichnen? Was meinst du zu dieser neuen Frechheit von mir?Das Beispiel mit der Kamera hinkt zwar ein wenig, aber es ist gut zur Veranschaulichung wie der Beobachter nicht ordnet, bewertet oder deutet, da die Kamera nicht ordnet, bewertet oder deutet, sondern nur aufnimmt. Und wenn du dir dann Das, was die Kamera aufgenommen hat, anschaust, siehst du viele "Dinge" und Situationen, die dir als Person gar nicht aufgefallen sind und du sie nicht mal gesehen, geschweige denn bemerkt hast, obwohl du dabei warst und auch aufgenommen wurdest.
Daß du Fangfragen vermutest, finde ich schade. Mein Anliegen ist das zu Tage zu bringen, was wirklich ist. Nicht etwas hineinzudeuten, was ich schon in der Schublade aufbewahre.Du kannst mir noch so viele Fangfragen stellen, wie du möchtest.
Gut, ich denke diese Angelegenheit hatte auch etwas mit dem Begriff "beobachten" zu tun: "Der Beobachter beobachtet auch "Dinge", die dem Ich nicht bewußt sind,"Siehe Kamerabeispiel. Nur weil das Ich Etwas in einem bestimmten Moment/Situation nicht wahrnahm und ordnete, heißt das nicht im Umkehrschluß, dass der Beobachter Etwas ordnete.
Das Ich ordnet immer im Nachhinein, wenn es Etwas bemerkt, was es vorher nicht bemerkte (das Ich ordnet, wenn ihm Etwas bewußt wird).
Das hast du.Deshalb schrieb ich auch vorher, dass ich zum Beobachter eine Instanz bemerkt habe, die sowas wie DER "Entscheider/ Macher/Lenker/what ever, ist.
Ich, höheres Ich, eigenes Selbst - das scheinen Lehrbegriffe zu sein. Wieweit meinst du etwas von ihnen auch erfahren zu haben?Dieses "höhere" Ich ist dann in höherem Maße selbstverantwortlich. Es ist aber nicht das Selbst, kann aber, wenn es sich weiterentwickelt hat, mit dem eigenen höheren Selbst/Atman in Verbindung treten. Dies kann soweit fortgeschritten sein, dass die Grenzen zw. Ich und Selbst/Atman verschwimmen. Und weiter dann zum: Atman und Brahma sind Eins.
Dran?Sodalala, jetzt hast du mir genug Löcher in den Bauch gefragt. Jetzt bist du dran![]()