Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Daß unsere AKWs einem gezielten Terrorangriff nicht standhalten, ist bereits von amtlicher Stelle her festgestellt:
Schon richtig. Man hat sich aber auf einen Anschlag aus der Luft beschränkt...
Erschreckend ist, dass es auf dem "Landweg" mit zwei Jeeps und ein paar Waffen auch geht.
Es muß auch nicht ein AKW sein. Ein Terroranschlag auf einen Castor-Transport reicht auch schon aus. Daß der Castorbehälter nicht einmal einer einfachen Panzerfaust standhält, ist bekannt.

Und eine noch einfachere Variante. Anschlag auf ein Zwischenlager. In Gorleben, Ahaus und Lubmin werden die Castorbehälter in halboffenen Leichtbauhallen (kein Witz!) zu Hunderten auf klienstem Raum gelagert und zwar für etwa 30-40 Jahre. Für einen erfolgreichen Terrorangriff ein Schlaraffenland. Eigentlich sollte der Großraum Gorleben sofort und ohne Wenn und Aber zur Hochsicherheitszone erklärt werden, denn Bombenattentate könnten hier zu weitaus größeren Folgen als bei Tschernobyl führen.
Ja...ähhhm...guter Tip :D
 
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Da fallen mir einige böse Scherze drauf ein. Und ich bin ja eigentlich nicht zimperlich, aber bei diesem Thema lasse ich sie mal.. ;)

Das mag sein, doch dieser sollte nicht von der bösen Sorte gemeint sein, sondern von einer entfernten Eventualität.

Wenn Strahlung untergeht, könnte sie doch erst nach längerem aufsteigen, oder nicht?
 
Das mag sein, doch dieser sollte nicht von der bösen Sorte gemeint sein, sondern von einer entfernten Eventualität.

Wenn Strahlung untergeht, könnte sie doch erst nach längerem aufsteigen, oder nicht?

Ich meinte nicht, dass Du nen bösen Scherz gemacht hast. Mir wären einige eingefallen. :D

Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe... im Sinne von: Z.B. ein Brennstab liegt da jetzt irgendwo im Meer... wird durch irgendetwas transportiert und gelangt so z.B. in meine oder Deine Nähe... so in etwa?
 
Ich meinte nicht, dass Du nen bösen Scherz gemacht hast. Mir wären einige eingefallen. :D

Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe... im Sinne von: Z.B. ein Brennstab liegt da jetzt irgendwo im Meer... wird durch irgendetwas transportiert und gelangt so z.B. in meine oder Deine Nähe... so in etwa?

Ja. Und das direkt nach dem abtauchen des Stabes, so wie der Hai einen Fallenden Körper verschluckt.

Nur dass der Transport halt ne Weile dauert.
 
Ja. Und das direkt nach dem abtauchen des Stabes, so wie der Hai einen Fallenden Körper verschluckt.

Nur dass der Transport halt ne Weile dauert.

Denkbar ist es vielleicht. Allerdings kann der Transport nicht durch einen lebenden Organismus geschehen. Der stirbt sofort. Die Dinger bleiben meines Wissens ja auch heiß... auch wenn sie gekühlt werden. Wenn ich so recht drüber nachdenke... Auf lange Zeit vielleicht durch Strömung des Meeres. Aber auch das ist schwer vorstellbar. Jedes andere "Transportmittel" würde wohl geschmolzen.
 
Denkbar ist es vielleicht. Allerdings kann der Transport nicht durch einen lebenden Organismus geschehen. Der stirbt sofort. Die Dinger bleiben meines Wissens ja auch heiß... auch wenn sie gekühlt werden. Wenn ich so recht drüber nachdenke... Auf lange Zeit vielleicht durch Strömung des Meeres. Aber auch das ist schwer vorstellbar. Jedes andere "Transportmittel" würde wohl geschmolzen.

Bei der Ölpest gibt es doch auch sterbende Tiere, die dann noch ne Weile *oben* auf der Oberfläche treiben, bevor sie an Land gespült werden.

Es besteht nur die Frage. Bei einer sehr hohen Strahlung: Wie stirbt der Organismus, zerfällt er gleich oder ist es bindend?

Bei anderen schmelzenden Ztansportmittel könnte sich der Stab nämlich verhakend festsetzen.
 
Bei der Ölpest gibt es doch auch sterbende Tiere, die dann noch ne Weile *oben* auf der Oberfläche treiben, bevor sie an Land gespült werden.

Es besteht nur die Frage. Bei einer sehr hohen Strahlung: Wie stirbt der Organismus, zerfällt er gleich oder ist es bindend?

Bei anderen schmelzenden Ztansportmittel könnte sich der Stab nämlich verhakend festsetzen.

Ich glaube, da geht "von ...bis" fast alles. Angenommen, ein Wal würde eine Graphit-Platte vom Tschernobyl-Reaktor verschlucken... würde er sehr schnell sterben aber dann noch lange strahlen. Hunderttausende von Jahren. Bisher scheint es ja so zu sein, dass einerseits radioaktiv-verstrahltes Wasser ins Meer gepumpt wurde, wie auch radioaktive Strahlung durch den Wind aufs Meer getrieben wurde. Die erhöhte Strahlung ist messbar.... und Fisch aus dieser Region sicher alles andere als gesund. Aber diese Fische würden es nur in Dosen zu uns schaffend denke ich... ;)

Vor ein paar Jahren wurde ein russischer Ex-Agent (mir fällt der Name momentan nicht ein) mit einem radioaktiven Stoff vergiftet... der ist auf sehr lange Zeit kontaminiert und wurde auf irgendeine besondere Art bestattet (Bleisarg oder so).
 
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Ich meinte nicht, dass Du nen bösen Scherz gemacht hast. Mir wären einige eingefallen. :D

Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe... im Sinne von: Z.B. ein Brennstab liegt da jetzt irgendwo im Meer... wird durch irgendetwas transportiert und gelangt so z.B. in meine oder Deine Nähe... so in etwa?

Ja, als Flaschenpost, die


:flower2: aus weiter, weiter Ferne kommt und ans Meeresufer gespült wird.

Und du bist derjenige, der sie findet.

Und du darfst sie öffnen.

Sie ist für dich bestimmt, nur für dich. :flower2:

Da läßt sich mit Sicheheit ein Schlagertext draus machen (Arbeitstitel: "Aus weiter Ferne" oder: "Ein Brennstab liegt im Meere")

:D
 
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