Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

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Hatten wir denn schon mal eine andere? :confused:

Ich schaue mit Freunden seit Jahren öfter mal iranisches TV. Ist wirklich super, diverse Unterschiede zu bemerken.

Naja, ich seh da schon einen Unterschied. Wenn da Nachrichten mit so diversen Unterschieden kommen welche net besonders Relevant sind, oder ein wenig unter/übertreiben....ists wie bei dem Spiel -->stille Post. Ist noch irgendwie verständlich. Oder wenn da irgendwelche wirtschaftlichen Interessen im Hintergrund teilweise verheimlicht/verfälscht werden sollen (was eh jeder weiß, der sich mit der Materie beschäftigt).

Aber richtige Zensur oder überhaupt ein Nachrichten-Stopp ist dann wieder was anderes.

Das wollt ich wissen, ob ihr das für möglich haltet?
 
das mit dem Brennstab im Meer habe gegooglt
aber nichts gefunden... muss wohl ein Albtraum

von Condemn gewesen sein

Das kam von mir - mir hatte es ein Freund erzählt, der es von jemand anderem wusste... sind zwar seriöse Leute ;), aber zum Glück weiß davon niemand anderes, also ist es wahrscheinlich ein Gerücht.

Ansonsten scheint der SuperGAU langsam offiziell zu werden...

Traurige Grüße von Z.
 
Greenpeace

25.03.2011, Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens


Die atomare Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi muss auf die höchste Stufe 7 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) eingeordnet werden. Das fordert die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace von der internationalen Atomenergiebehörde IAEO. Aus der havarierten Atomanlage sind schon jetzt entsprechend große Mengen an Radioaktivität entwichen. Dies ergibt eine Studie des Physikers Dr. Helmut Hirsch für Greenpeace. Seine Untersuchung basiert auf offiziellen Daten der französischen Strahlenschutzbehörde (IRSN) und der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Hirsch kommt zu dem Ergebnis, dass die Gesamtmenge der radioaktiven Substanzen Jod-131 und Cäsium-137 die Einstufung in INES 7 erfordern. Die japanischen Behörden ordnen die Atomkatastrophe derzeit der Stufe 5 zu.


Details zu diesem Bild anzeigenFukushima 1 Reaktor 4 am 16.3.2011„"Die höchste Stufe der Unfallskala der IEAO ist jetzt erreicht"“, sagt Heinz Smital, Kernphysiker und Atomexperte von Greenpeace. „"Es sind derart große Mengen an Radioaktivität freigesetzt worden, dass die derzeitige Katastrophe im AKW Fukushima 1 jeden Vergleich sprengt. Und die Freisetzung geht weiter."“

Katastrophe steht in drei bis fünf Reaktoren bevor
Während beim Atomunfall von Tschernobyl lediglich ein Reaktor havarierte, steht in Fukushima Daiichi derzeit eine Katastrophe in drei bis fünf Reaktoren bevor
.

In drei Reaktoren hat ein Verlust von Kühlmittel die Kernschmelze beschleunigt. Das Abklingbecken von Reaktor 4 mit abgebrannten MOX-Brennelementen verlor Kühlmittel, fing Feuer und es kam zu einer zerstörerischen Wasserstoffgas-Explosion.

Dr. Hirsch schließt daraus: „"Alle Freisetzungen aus den Fukushima-Reaktoren zusammengenommen entspricht die Katastrophe offensichtlich Stufe 7 nach INES. Man könnte möglicherweise aber auch drei Katastrophen der Stufe 7 diagnostizieren, wenn man jeden Reaktor einzeln betrachtet."“

Die Atomindustrie und die internationale Atomenergiebehörde IAEO haben nach dem Atomunfall in Tschernobyl immer beteuert, dass ein so schwerer Störfall nicht in einem westlichen AKW geschehen kann. „"Die gefährliche Selbstzufriedenheit der Atomlobby und der IAEO über Jahrzehnte hinweg hat uns zur äußersten Katastrophe für die Menschen in Japan geführt"“, sagt Heinz Smital.

Die INES-Skala wurde nie für einen derartigen Fall entwickelt, da die Atomindustrie und die IAEO ein solches Szenario als unmöglich erachteten. „"Der Sinn der INES-Skala ist, die Menschen zeitnah über mögliche Bedrohungen radioaktiver Unfälle zu informieren. Daher ist es absolut unzureichend, wenn die Skala jeden Reaktor einzeln betrachtet und die Gesamtdosis aller Reaktoren außer Acht lässt"“, sagt Smital. „"Diese ist aber letztlich für die Gesundheit der Menschen wesentlich."“


http://www.greenpeace.de/themen/ato..._in_japan_hat_hoechste_ines_stufe_7_erreicht/


ein schleichender Super Gau...
 
Für die Menschen in Japan ist gut.

Wenn sie dort keine Explosion verhindern können,
ist Japan wahrscheinlich nicht mehr.

Und ich schätze Süd- und Nordkorea so betroffen,
dass sie keinen Konflikt mehr haben werden,
weil unbewohnbar.

Ich schätze auch Teile Chinas.
Australien sicher auch betroffen.

Partikel wurden bereits über Deutschland und auch
zum Beispiel Österreich registriert.


Also, beten dass sie es schaffen, und in den nächsten 20 Jahren
AKWs abdrehen.

Nicht jeden in die Kamera "lächelnden" Anzug unbedingt wählen.


Apropos, und auch registrieren, dass sich kein Anzug in Fukushima hat ablichten lassen.

So ernst ist es dort.


Kein Lernprozess ist es das wert ;-)
 
http://www.greenpeace.de/themen/ato...eicher_bodensee_bei_einem_gau_hochgefaehrdet/

Rund 150 Kilometer vom Bodensee, in Baden-Württemberg, steht das AKW Neckarwestheim. Block 1 gehört zu den ältesten und unsichersten AKW in Deutschland. Eine Ausbreitungskarte von Greenpeace zeigt, dass die Entfernung keinen Schutz vor radioaktivem Fallout bietet. Ein Super-GAU in Neckarwestheim würde bei ungünstiger Windrichtung zu schwerer Kontamination des Bodensees führen.


Es geht einfach nicht darum, den Teufel an die Wand zu malen.

Es geht einfach darum: logisch sein.
 
http://www.n-tv.de/Spezial/10-000-fach-erhoehte-Strahlenwerte-auch-im-Reaktor-1-article2810866.html

+++ 16.21 10.000-fach erhöhte Strahlenwerte auch im Reaktor 1 +++
Im Wasser eines zweiten Reaktorblocks in Fukushima ist 10 000-fach erhöhte Strahlung gemessen worden. Dieser Wert sei jetzt am Meiler Nummer 1 aufgetreten, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiberfirma Tepco. Am Donnerstag war bereits an Reaktor 3 im AKW Fukushima im Wasser eine Radioaktivität festgestellt worden, die 10.000 Mal so hoch war wie üblich.

Was ist das, diese 3,9mil Becq pro cm³?

Kann das dort versickern?

10.000 Mal so hoch wie üblich zu was?
Im Reaktor??

Infos?
 
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Und das (!), in diesem Kontext, ist doch ekelig:

13.55. Uhr: Die EU hat Sicherheitschecks für Europas Atomkraftwerke beschlossen. Die Sicherheit der AKW soll so bald wie möglich von unabhängigen Experten überprüft werden. Im Fokus stehen Risiken bei Erdbeben, Hochwasser oder möglichen Terroranschlägen. Die Teilnahme an den Tests ist allerdings freiwillig. Mal sehen wieviele der 143 Atomreaktoren tatsächlich überprüft werden.
 
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