Astralreise oder Alptraum?

Cindyyy

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12. Januar 2026
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vor ein paar tagen hatte ich einen komischen traum, wobei ich mir aber gar nicht sicher bin, ob das überhaupt ein traum war.
also es war so: im traum war ich nachts in meiner wohnung, es war dunkel, denn es war nachts, wohnzimmertür und schlafzimmertür standen offen, ich stand im wohnzimmer und spürte, dass im schlafzimmer etwas war. also ging ich rüber und sah da eine große, schwarze gestalt im raum stehen. ich fing an, sie abzutasten, konkret suchte ich ihre hände, fand aber nur spitze krallen. also fing ich an, dieses ding zu verprügeln, da ich sowas nicht in meiner wohnung haben wollte, war keine gute idee, denn das ding wehrte sich. als es anfing, richtig übel für mich zu werden, wachte ich wieder auf und sah beim aufwachen in den ersten momenten wirklich die schwarze gestalt aus dem traum neben dem bett stehen, genau da, wo es auch im traum stand.
ich habe den verdacht, dass das vielleicht eine astralreise gewesen sein könnte, aber ich kenn mich mit sowas auch nicht aus. vielleicht hab ich mich auf diese astralreise begeben, um als geist diesen anderen geist in meiner wohnung aufspüren zu können (war dann aber keine bewusste entscheidung, das unterbewusstsein muss am start gewesen sein), fragt sich nur, was mir dieses wissen jetzt bringt.
wie verrückt??? 😄
 
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ich fing an, sie abzutasten, konkret suchte ich ihre hände, fand aber nur spitze krallen. also fing ich an, dieses ding zu verprügeln
Hallo Cindy, zum Albtraum wurde es wohl erst im letzten Moment. Du hattest erstmal keine Angst vor dieser Gestalt.
vielleicht hab ich mich auf diese astralreise begeben, um als geist diesen anderen geist in meiner wohnung aufspüren zu können
So ganz kann ich dieser Logik nicht folgen, nur soviel: Wir verlassen jede Nacht unseren Körper um Dinge zu tun, an die wir am Tage Null Erinnerung haben.

Diese Gestalt ist kein realer Eindringling in deine Wohnung. Es ist dieselbe Projektion deines Traum-Ichs wie sämtliche Traumfiguren und Symbole. Erschaffen zu einem bestimmten Zweck.

Es ist ein Ausdruck einer Seite von dir, die du bewusst ablehnst bzw. früher mal abgelehnt hast. Muss nichts Spektakuläres sein, meist ist es eine Eigenschaft, die man eher also störend empfindet oder – was öfter vorkommt – vom jeweiligen Umfeld als unpassend bewertet wurde.

Heute bist du soweit, das anders zu sehen, was dir aber nicht bewusst ist. Die ganze Angelegenheit ist nicht präsent in deiner Erinnerung.
Was kann dein Unterbewusstsein machen? Ein Traum zum Thema ist die erste Wahl. In den Träumen muss allerdings alles bildhaft ausgedrückt werden.

Eine unbekannte menschliche Gestalt für die unbekannte Seite deines Wesens ist naheliegend für die Traumlogik des Unterbewusstseins.
Und du hast keine Angst. Im Gegenteil, du gehst sofort dran und suchst Hände. Was war dein Gedanke dafür?

Hände symbolisieren die Handlungsfähigkeit. Indem du nach Händen suchst, willst du herausfinden, ob dieses „Ding“ etwas für dich tun kann oder ob du mit seiner Hilfe imstande bist, etwas zu bewegen in deinem Leben.

War nicht der Fall, es hatte lediglich spitze Krallen. Die fährt man aus, man scharrt, kratzt, verletzt... Aber sonst?
Eine verdrängte Seite von dir, die heute zu nichts mehr nütze ist, damit kannst du nichts anfangen. Das willst du nicht in deiner Wohnung haben. Und das machst du mit aller Deutlichkeit klar.

Aber was? Das Ding lässt sich nicht vertreiben. Nun, wo es mal aus der Vergessenheit heraus vor deinen Augen in Erscheinung treten konnte, will es nicht mehr weg...

Nicht erschrecken. Es kann dir nichts. Du bist sofort ausgewacht. Das bedeutet, du kannst objektiv genug mit so Schattenwesen umgehen.

Dass du nach dem Aufwachen diese Gestalt noch gesehen hattest neben deinem Bett, das kommt daher, dass dein „Vorhang“ zwischen Innen und Außen, zwischen Geist und Materie besonders dünn ist. Ich schrieb dir das schon. Die beiden Ebenen der Realität können mal ein bisschen ineinander laufen.

Erinnere dich an dich selber. Wie du mal anders warst in jungen Jahren vielleicht (habe keine Ahnung, wie alt du bist :sneaky:). Welche Ideen du fallen gelassen hattest. Wie gesagt, muss nichts Spektakuläres sein.
 
Hallo Cindy, zum Albtraum wurde es wohl erst im letzten Moment. Du hattest erstmal keine Angst vor dieser Gestalt.

So ganz kann ich dieser Logik nicht folgen, nur soviel: Wir verlassen jede Nacht unseren Körper um Dinge zu tun, an die wir am Tage Null Erinnerung haben.

Diese Gestalt ist kein realer Eindringling in deine Wohnung. Es ist dieselbe Projektion deines Traum-Ichs wie sämtliche Traumfiguren und Symbole. Erschaffen zu einem bestimmten Zweck.

Es ist ein Ausdruck einer Seite von dir, die du bewusst ablehnst bzw. früher mal abgelehnt hast. Muss nichts Spektakuläres sein, meist ist es eine Eigenschaft, die man eher also störend empfindet oder – was öfter vorkommt – vom jeweiligen Umfeld als unpassend bewertet wurde.

Heute bist du soweit, das anders zu sehen, was dir aber nicht bewusst ist. Die ganze Angelegenheit ist nicht präsent in deiner Erinnerung.
Was kann dein Unterbewusstsein machen? Ein Traum zum Thema ist die erste Wahl. In den Träumen muss allerdings alles bildhaft ausgedrückt werden.

Eine unbekannte menschliche Gestalt für die unbekannte Seite deines Wesens ist naheliegend für die Traumlogik des Unterbewusstseins.
Und du hast keine Angst. Im Gegenteil, du gehst sofort dran und suchst Hände. Was war dein Gedanke dafür?

Hände symbolisieren die Handlungsfähigkeit. Indem du nach Händen suchst, willst du herausfinden, ob dieses „Ding“ etwas für dich tun kann oder ob du mit seiner Hilfe imstande bist, etwas zu bewegen in deinem Leben.

War nicht der Fall, es hatte lediglich spitze Krallen. Die fährt man aus, man scharrt, kratzt, verletzt... Aber sonst?
Eine verdrängte Seite von dir, die heute zu nichts mehr nütze ist, damit kannst du nichts anfangen. Das willst du nicht in deiner Wohnung haben. Und das machst du mit aller Deutlichkeit klar.

Aber was? Das Ding lässt sich nicht vertreiben. Nun, wo es mal aus der Vergessenheit heraus vor deinen Augen in Erscheinung treten konnte, will es nicht mehr weg...

Nicht erschrecken. Es kann dir nichts. Du bist sofort ausgewacht. Das bedeutet, du kannst objektiv genug mit so Schattenwesen umgehen.

Dass du nach dem Aufwachen diese Gestalt noch gesehen hattest neben deinem Bett, das kommt daher, dass dein „Vorhang“ zwischen Innen und Außen, zwischen Geist und Materie besonders dünn ist. Ich schrieb dir das schon. Die beiden Ebenen der Realität können mal ein bisschen ineinander laufen.

Erinnere dich an dich selber. Wie du mal anders warst in jungen Jahren vielleicht (habe keine Ahnung, wie alt du bist :sneaky:). Welche Ideen du fallen gelassen hattest. Wie gesagt, muss nichts Spektakuläres sein.
sehr coole, psychologische interpretation, kann gut sein, dass die dunkle gestalt ein schattenaspekt meiner persönlichkeit ist, die ich nicht mehr haben will. habe ich auch schon in betracht gezogen, aber sicher bin ich mir trotzdem nicht.
 
:unsure:
Nach meinem Verständnis, sollte man die Einbrecher in den Träumen sehr ernst nehmen. Es geht da um fremde Eingriffe in das eigene Seelenhaus, in dem die Integrität der Persönlichkeit bedroht wird. Solche Träume umschreiben gerne die Ohnmacht in einer realen Lebenssituation.

Salbum Salabunde 🌿
Merlin
 
vor ein paar tagen hatte ich einen komischen traum, wobei ich mir aber gar nicht sicher bin, ob das überhaupt ein traum war.
Wenn man selber nicht sicher ist ob es ein Traum oder eine Astralreise war, dann kann es jemand, der den Bericht liest, schon gar nicht wissen. Jedenfalls dürfte es kein luzider Traum gewesen sein, denn da weiß man, dass man gerade träumt und dass ein Wesen, dem man begegnet, auch geträumt, also eine Projektion des eigenen Geistes ist.
Eine Astralreise lässt sich nicht so einfach als solche erkennen, weil man im Astralkörper ebenfalls alles mögliche in die Astralwelt projiziert, wenn das Bewusstsein nicht ganz klar ist, was nach meiner Erfahrung meistens der Fall ist.
 
hallo @Cindyyy

Dein Traum zu bewerten liegt mir fern, viel mehr möchte ich dir mit eigene Erfahrungswerte aufwarten, die du dann mit deinem Erlebnis eventuell abgleichen kannst.

Ich habe mich sehr intensiv mit meinen Traum-Erlebnissen auseinandergesetzt, denn = das musste ich ganz zwingend tun, denn es spukte wohl ganz offensichtlich in meinem Haus, denn schließlich konnte mir meine Frau das Unnatürliche in gewissen Situationen bezeugen, besonders dann, wenn es um Klänge ging. Dabei ging ich wie folgt vor = ich habe mich bei all DEM nur auf mich verlassen, bin so Schritt für Schritt meiner Wahrheit näher gekommen und konnte zumindest für einen ganz speziellen Teil meiner paranormalen Erlebnissen die Ursache meines Traum-Erlebens ausmachen.

Ich erkläre dir hier nun mal diese speziellen Erfahrungswerte = ich bin während des Schlafvorgangs aus meinen Körper heraus und befand mich in diesen Situationen dann stets vor einem Spiegel. Dieser Spiegel wurde von einer Wesenheit gehalten, die nicht menschlich war. Ich empfing dann stets die Botschaft "Du hast mich zu dir hin eingeladen, nun revangiere ich mich bei dir" (so in etwa von der Gefühlssprache her). Wenn ich dann diese Einladung gefolgt bin, konnte ich aus der Vogelperspektive andere Welten erkunden, indem ich die Natur in mir aufsog. Die ganzen Infos, die ich dabei erhaschen durfte, waren stets nur auf die Natureindrücke beschränkt. Diese Ausflüge waren stets zeitlich begrenzt, so dass ich bei Ablauf dieser Zeit wieder durch den Spiegel gezogen wurde und befand mich dann sichtlich wieder am Ausgangspunkt (quasi den Spiegel vor Augen). Dabei ist mir dann aufgefallen, dass sich an den Rändern des Spiegels etwas befand und ich wollte herausfinden, was das war. Sobald ich das aber scharf stellen wollte, wurde ich aus diesem Erlebnis prompt herausgekickt, so als wenn diese Aktion ein NoGo war. So übte ich mich in meinen anderweitigen astralen Träumen in Schnelligkeit und ans Heranzoomen und abzufotografieren. Habe bei diesen/meinen speziellen nächtlichen Ausflügen den richtigen Moment abgewartet, um das "Attentat" auszuführen. (Attentat deswegen, weil es mir vorab bewusst war, dass das ein Regelverstoß darstellt).

Das Fazit ist = Der Spiegel wurde beidseits von Klauen gehalten, die sichtbar jeweils nur drei Finger hatten. Lange grüne schuppige Finger, mit spitze gelbliche Fingernägeln = absolut nicht menschlich!

Das war meine letzte bewusste Reise dieser Art, denn = ich hatte A: gegen die Regeln verstoßen und B: mir im menschlichen real Live Sorgen gemacht, warum ich von meinen Einladungen dieser Wesen (oder dieses Wesens) nichts mitbekommen habe, warum diese Erlebnisse nicht in mir abgespeichert ist. So hegte ich einen Verdacht und zwar =

Wir besaßen zur damaligen Zeit noch größere Spiegel in unserem Schlafzimmer und kombiniert mit anderen Erlebnissen (besonders die mit dem sehr merkwürdigen und unheimlichen Klanggeräuschen) hatte ich Diese in Verdacht. Somit wurde es Zeit für ein neues Schlafzimmer ohne Spiegel und siehe da = es hat funktioniert. Die merkwürdigen Klanggeräusche waren ab da an Geschichte und habe nun seitdem auch keine Erinnerung daran, dass ich noch Kontakt zu dieser Wesenheit habe.

Darum frage ich mich = hast du eventuell einen Spiegel im Schlafzimmer? das würde mich sehr interessieren.

Übrigens waren diese Wesen (oder eventuell auch nur diese eine Wesenheit) immerzu sehr respektvoll zu mir, was sich wohl auf Gegenseitigkeit bezogen hat.....auch wenn ich das auch nur im Unbewussten so vollzogen haben muss, so hatte ich wohl offensichtlich keine Angst davor. Die "Angst" kam aber dann erst mit dem innerlichen Foto dieser Krallen, die Angst vor dem Ungewissen.

Ich hoffe dir damit geholfen zu haben

LG
 
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als es anfing, richtig übel für mich zu werden, wachte ich wieder auf und sah beim aufwachen in den ersten momenten wirklich die schwarze gestalt aus dem traum neben dem bett stehen, genau da, wo es auch im traum stand.
ich habe den verdacht, dass das vielleicht eine astralreise gewesen sein könnte
für mich klingt das nach einem astralen Erlebnis, denn das, was du da beschreibst, erlebe ich auch ab und an. Diese Momente sind dann für mich echt verwirrend, denn eigentlich denkt man für sich ja "ich bin wach und befinde mich in meinem Körper" aber das muss sich wohl so verhalten, dass die astralen Ebenen sich durch Schichtungen unterscheiden, die mit Raum und Zeit zu tun haben. Man muss sich, um zurück im Körper zu gehen, durch diese astralen Schichtungen bewegen (durch die Bewusstseins-Schwingungen hindurch). In Raum und Zeit scheint sich allesmögliche zu befinden, was für uns Menschen nicht einsehbar ist, es sei denn = man hat für sich eine Symbiose von Geist und Körper erschaffen, die den Verstand mit einbezieht durch eigene Erfahrungswerte. Allein sich diesbezüglich zu belesen bringt da gar nichts. Man muss es durchleben, um es ansatzweise verstehen zu können!

Du machst das aus meiner Sicht schon ganz gut, denn du vertraust deiner Selbst. Respekt.
 
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für mich klingt das nach einem astralen Erlebnis, denn das, was du da beschreibst, erlebe ich auch ab und an. Diese Momente sind dann für mich echt verwirrend, denn eigentlich denkt man für sich ja "ich bin wach und befinde mich in meinem Körper" aber das muss sich wohl so verhalten, dass die astralen Ebenen sich durch Schichtungen unterscheiden, die mit Raum und Zeit zu tun haben. Man muss sich, um zurück im Körper zu gehen, durch diese astralen Schichtungen bewegen (durch die Bewusstseins-Schwingungen hindurch). In Raum und Zeit scheint sich allesmögliche zu befinden, was für uns Menschen nicht einsehbar ist, es sei denn = man hat für sich eine Symbiose von Geist und Körper erschaffen, die den Verstand mit einbezieht durch eigene Erfahrungswerte. Allein sich diesbezüglich zu belesen bringt da gar nichts. Man muss es durchleben, um es ansatzweise verstehen zu können!

Du machst das aus meiner Sicht schon ganz gut, denn du vertraust deiner Selbst. Respekt.
danke. inwiefern findest du, ich würde mir selbst vertrauen? allerdings war ich mir im traum vollkommen bewusst, dass ich träume, du schriebst ja, dass das bei dir anders ist.
 
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Wenn man selber nicht sicher ist ob es ein Traum oder eine Astralreise war, dann kann es jemand, der den Bericht liest, schon gar nicht wissen. Jedenfalls dürfte es kein luzider Traum gewesen sein, denn da weiß man, dass man gerade träumt und dass ein Wesen, dem man begegnet, auch geträumt, also eine Projektion des eigenen Geistes ist.
Eine Astralreise lässt sich nicht so einfach als solche erkennen, weil man im Astralkörper ebenfalls alles mögliche in die Astralwelt projiziert, wenn das Bewusstsein nicht ganz klar ist, was nach meiner Erfahrung meistens der Fall ist.
in dem traum wusste ich, dass ich träume!
 
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