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Archaische Muster

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von urany, 20. März 2018.

  1. urany

    urany Guest

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    Ich habe kürzlich an einer interessanten Diskussion teilgenommen. Es ging um das digitale Zeitalter und Transhumanismus.
    Nach dem offiziellen Teil wurde an kleinen Tischen bei Suppe und Brot im kleinen Rahmen weiter diskutiert.
    Spannend fand ich, als sich ein Mann zur menschlichen Psyche geäussert hat. Er meinte, dass diese bei vielen überfordert sei mit ihrer eigenen Widersprüchlichkeit und einer Entwicklung in Richtung des Transhumanismus nicht gewachsen sei...so in etwa.

    Ich sehe es so, dass die Widersprüchlichkeit sich aus unseren archaischen Wurzeln und gleichzeitig hohen ethischen Ansprüchen ergibt und sich das individuell halt auch verschieden ausdrückt. Aber es betrifft wohl gesellschaftlich gesehen einen grossen Teil, und die menschliche Psyche muss weiterhin lernen, einen Spagat zu machen.

    Wie seht ihr das? Wie lebt ihr eure archaischen Muster, die in den ältesten Teilen des Gehirns verankert sind, ohne jemandem Schmerz zuzufügen? -
    Wie "erlegt" ihr beispielsweise ein Stück Fleisch?
    Oder....was wären noch so archaische Muster?
     
  2. urany

    urany Guest

    Also, mir ging es darum, dass ich glaube, dass das digitale Zeitalter den Menschen je länger je mehr mit seinen archaischen Wurzeln konfrontiert. Vielleicht ist es etwas, was im Bewusstsein den meisten Menschen abhanden gekommen ist, weil das Alltagsbewusstsein doch ziemlich profanen Charakter hat?
    Bei der Diskussion hat sich gezeigt, dass beim Thema Transhumanismus bei fast allen irgendwelche Bilder im Kopf herum geistern, die sich in Anbetracht humanistischer Prägung als Schreckensszenario darbieten.

    Irgendwo dazwischen ist das Internet.

    Mich interessieren die archaischen Verhaltensmuster. Wie zum Beispiel Kampf und Flucht. Ich frag mich auch, ob man aus den Archetypen von Jung Verhaltensmuster ableiten könnte und sie in die heutige Zeit transferieren könnte, damit sie mal nicht so esoterisch abstrakt daher kommen?
     
    Sadi._ gefällt das.
  3. Frau Regenbogen

    Frau Regenbogen Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2018
    Beiträge:
    60
    Ort:
    Unterfranken
    Hallo Urany,
    ich fühle mich zum urtümlichen sehr hingezogen.
    Für mich geht es manchmal nur darum die Gefühle die ich habe mit meinem Körper auszuleben.
    Das kann rhythmisch im Kreis stampfen, Zittern, wildes Gestikulieren, Singen, Schreien oder Fluchen sein.
    Das Gebären und Stillen, das wilde Spielen (Raufen) innerhalb der Familie würde ich auch dazu zählen.

    Ganz besonders ist für mich die Zeit der Menstruation. Dann will ich mit mir und meinem Blut allein sein. Mit meinem Geruch, dem Gefühl von Tiefe, dieser Urtümlichkeit, die mich an alten, längst vergangenen Zeiten teilhaben lässt.


    Die Archetypen sind doch zumindestens ansatzweise im Sprachgebrauch vertreten. Z.B. wenn wir von jemandem sagen, dass er gute väterliche Qualitäten hat, oder sich jemand wie eine Prinzessin benimmt.
    Wozu genau möchtest du das denn?
     
    Sadi._ und urany gefällt das.
  4. urany

    urany Guest

    Danke für deinen Beitrag @Frau Regenbogen. Mir ging es darum, meine Gedanken diesbezüglich mal auszudrücken. Menstruation und Geburt sind für mich kein Thema mehr. Allerdings das Tanzen, meine Stimme, Trance und Erfahrungen mit der Natur, das alles bleibt. Es geht mir darum, irgendwo in meinem Ausdruck wieder mehr in die Tiefe zu kommen.

    Das mit den Archetypen war mehr ein Input für eine mögliche Diskussion. Das Thema scheint aber zu abstrakt zu sein, zu weit, zu wenig klar oder sonst nicht von Interesse. Stört mich nicht, ist auch gut so.;)
     
  5. Sadi._

    Sadi._ Guest

    Thema Menstruation und Geburt.
    Weisst du was ich glaub?
    DAS ist für eine Frau immer ein Thema, selbst wenn sie im Wechsel ist. Oder darüber hinaus. Vor allem wenn in der Familie/Verwandtschaft Töchter präsent sind.
    Wir leben unsere Mütter und Großmütter.

    Ich möchte dazu etwas erzählen.
    Eines Tages ging ich in den Wald zum Runen - Sprechen.....
    Ich hatte ein visuelles und von unglaublicher KRAFT zeugendes Erlebnis.
    Ich hatte einen "Film" laufen, wie Frauen in den Wald gingen und ein Feuer machten wo eine Frau eine Geburt erlebte.
    Und irgendwie war ich in diesem ganzen Geschehen miteingebunden, vom Fühlen und der Kraft WIE eine Geburt eigentlich im Kreis der Frauen SEIN kann.
    Hab ein Bild dazu gemalt, muss ich mal suchen und dann stelle ich das hier rein.
    Ich behaupte, wir Frauen haben in unserer Zivilisation keine Ahnung welche Kräfte im Grunde in uns stecken, vor allem in einer Geburt.
    Mir ist das auch ziemlich wurscht was so mancher hier lesende von dem Text hält,;)
     
    Miramoni, sikrit68 und urany gefällt das.
  6. urany

    urany Guest

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    Hm.....macht mich nachdenklich...

    Weisst du was? Ich glaube, ich werde nochmals geboren, und das tu ich selbst!
    Ja, sollen sie denken.;)
     
    Miramoni und Sadi._ gefällt das.
  7. Sadi._

    Sadi._ Guest

    genau !

    Für mich war es auch so etwas wie eine Geburt für mich Selbst.
    Seit dem halte ich von sanfter Geburt wie das so im Spital abläuft nix mehr.
    Mir hatte eine Hebamme gesagt ich soll nicht so laut schreien.
    Hauptsache der Wehenschreiber *funkt*inoiert :D

    Hui, ich glaub du machst mir grad ein Thema wieder präsent, danke :)
     
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  8. urany

    urany Guest


    :o
     
  9. Frau Regenbogen

    Frau Regenbogen Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2018
    Beiträge:
    60
    Ort:
    Unterfranken
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    Liebe Urany,
    ich glaube, ich habe einfach nicht verstanden, worum es dir bei den Gedanken zu den Archetypen geht. Interessiert bin ich aber doch.

    Liebe Sadi,
    dein Bild würde ich sehr gerne sehen.
    Erlebnisse dieser Art (Wenn die "Realitäten" sich überlappen) sind von einer kaum beschreiblichen Heiligkeit - alles was ich darüber erfahren darf ist wie ein Geschenk für mich.


    Wie schön, hier von euch Beiden zu lesen.
     
    Sadi._ gefällt das.
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