Das ist alles ziemlich abstrakt.
Was würdest du denn tun, um Verletzlichkeit zu zeigen? Dann wirst du dabei etwas spüren, etwas, wie groß die Welt ist, wie gefährlich....
Und das will niemand spüren, der sich allein gelassen fühlt.
Da braucht es keine Therapie höchstens Thera Cotta oder Thera inkognita.
Entweder du traust dich oder du tust so, als wärst du stark. Z.B. mit klugen Fragen um die Verletzlichkeit einzuschüchtern, aber sie ist der Mond. Sie kommt erst nachdem alle anderen Gedanken sich beruhigt haben und ihr die Bühne überlassen. Denn die echte Verletzlichkeit ist sehr Schüchtern. Dafür aber auf eine echte Art Leidenschaftlich.
Nicht diese Angst Flucht Angriff Leidenschaft. Dieses hohle Lachen aus Angst, eher ein zärtliches Lächeln und sofortiges Erröten.
Wenn jemand diesen Teil herauskitzelt, bildet man sich schnell ein, unglaublich verliebt zu sein.
Weißt warum ich vermutlich von oben herab war? Wenn ich in trotz verfalle, spiegel ich mein Gegenüber und diese Nachricht in der sie ihre eigenen Befindlichkeiten mit erfundenen Regeln begründet um wichtiger zu wirken. Hat mir dieses Gefühl von: "Sei still, das gehört sich nicht, du bist falsch...." Gegeben.
Und darum wollte ich, dass sie begreift, dass ihre Erzählung eine reine Illusion ist, mit der sie andere Menschen verletzt.
Was natürlich nicht so angekommen ist, wie ich es wollte, da ich versucht hab, mich als jemand starken, Wissenden zu präsentieren.
Aber nur dem Zweck dienend, zu zeigen das wir alle genauso ahnungslos durch diese Welt irren.
Vielleicht ist deshalb Verletzlichkeit auch nicht unbedingt nötig, genausowenig wie das Deuten von Träumen.
Und damit mache ich die Bühne frei, für eure Verletzlichkeit.
Was berührt euch?